Kings League entlädt die Hälfte ihrer Belegschaft drei Jahre nach dem Start

Die Kings League von Gerard Piqué entlässt 50 % ihrer Belegschaft (41 von 83 Mitarbeitern), drei Jahre nach dem Start. Das Unternehmen hatte zuvor von einem kleineren Abbau gesprochen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Kings League entlässt 50 % der Belegschaft nach drei Jahren

Gerard Piqué startete 2023 eine Fußballliga für die Twitch-Generation mit dem Versprechen, den traditionellen Fußball zu beerdigen. Drei Jahre später sieht die Realität anders aus: Das Unternehmen hat eine ERE (ein spanisches Sammelkündigungsverfahren) angemeldet, von dem 41 der 83 Mitarbeiter betroffen sind, wie aus einer Erklärung der Beschäftigten selbst hervorgeht. Die Zahl widerspricht der offiziellen Version, die von einem Abbau von 30 % gesprochen hatte.

Die Ligen in Frankreich und Deutschland wurden ohne Rückkehrtermin eingestellt, und der spanische Wettbewerb bleibt sechs Monate lang ausgesetzt. Das Geschäftsmodell, das auf Streaming-Engagement basierte, hat sich nicht tragen können. Der echte Fußball mit seinen Stadien und Traditionen herrscht weiter unangefochten.

In der Debatte heißt es, die Kings League sei eine Inhaltsblase für ein flüchtiges junges Publikum gewesen. Wie bei anderen Moden (Pokémon, Guitar Hero) verpuffte die anfängliche Begeisterung. Die Zuschauerzahlen waren nicht schlecht, aber die Kostenstruktur war unhaltbar.

Die verwirrende Zahl: Das Unternehmen versuchte, den Abbau zu beschönigen, doch die Betroffenen enthüllten, dass es um die Hälfte des Teams geht. Die Frage bleibt: War das ein echtes Geschäft oder nur YouTuber-Nebel?

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (17 Antworten).

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