MacBook Neo für 699 Euro: Apples Vorstoß ins Einsteigersegment

Apple bringt den MacBook Neo am 11. März für 699 Euro mit A18-Pro-Chip auf den Markt – ein Laptop, der den Vergleich mit den iPads neu aufmischt.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Der MacBook Neo kommt im März: 699 Euro mit iPhone-Chip

Apple hat den MacBook Neo angekündigt, ein Einsteiger-Laptop, der ab dem 11. März ab 699 Euro erhältlich sein wird. Das ist kein kleiner Schachzug: Das Unternehmen positioniert sich zum ersten Mal im Territory der günstigen Windows-Laptops und Chromebooks – mit einem recycelten Mobilchip, dem A18 Pro, der bereits vor zwei Jahren im iPhone 16 Pro und Pro Max verbaut wurde. Verkauft wird er als günstige Alternative zu Apples eigenen iPads, in Wirklichkeit ist er aber ein macOS-Rechner, der die Lücke zwischen Tablet und MacBook Air füllen will.

Ein Mobilprozessor mit Laptop-Ansprüchen

Die ersten Benchmarks ordnen die Leistung des A18 Pro auf dem Niveau eines M1 ein – also ausreichend fürs Surfen, Büroarbeiten, Streaming und etwas leichte Bildbearbeitung. Apple wirbt mit einer 6-Kern-CPU – zwei Performance- und vier Effizienzkerne – und mit hoher Energieeffizienz. Doch die Verpackung hat Haken: Der Arbeitsspeicher beträgt in der Basis nur 8 GB, und das Teardown bestätigt, dass er verlötet ist und sich nicht aufrüsten lässt. Bei den Anschlüssen sieht es auch nicht besser aus: ein USB 2.0, ein USB 3.0 und nicht viel mehr. Eine schöne Methode, mit Zubehör ordentlich Kasse zu machen.

Das Dilemma: kluger Kauf oder geschlossenes System?

Es gibt zwei deutliche Lesarten. Die erste: Für 699 Euro bekommt der Kunde, der nur surfen und Dokumente schreiben will, einen Mac mit guter Verarbeitung, besser als viele Windows-Geräte in dieser Preisklasse. Die zweite: Apple verkauft Einsteiger-Hardware mit den üblichen Einschränkungen – nicht aufrüstbarer RAM und ein geschlossenes Ökosystem, das auf Dauer teuer zu stehen kommt. Dazu kommt die berechtigte Frage, ob das Experiment, einen Mobilchip macOS zum Laufen zu bringen, schon ausgereift ist oder ob man ein paar Monate warten sollte, bis sich die ersten Käufer die Klingen kreuzen.

Das kuriose Detail aus dem Teardown: Das Innere ist aufgeräumt und die Reparierbarkeit ist besser als bei Apple üblich, allerdings wirkt die Kühlung knapp bemessen. Mit der Ankündigung stellt das Unternehmen das Gerät bereits in Läden wie dem an der Puerta del Sol in Madrid aus. Bleibt abzuwarten, ob das 699-Euro-Modell der Anfang einer neuen Produktreihe ist oder nur ein Achtungserfolg. Die Antwort liegt – wie fast immer bei Apple – in den Margen.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (24 Antworten).

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