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La Caixa: Kostenloses Konto in Spanien – aber nur ohne Schalterbesuch
La Caixa bringt ein gebührenfreies Konto mit Gehaltseingang auf den Markt, doch jeder Schaltervorgang macht daraus ein Servicuenta mit Gebühren. Kostenlose Überweisungen…
Das 'gebührenfreie' Konto von La Caixa, das Sie aus der Filiale fernhält
Kostenloses Online-Banking hat einen Haken, und bei La Caixa heißt der Haken Schalter. Die katalanische Bank bietet ein Konto ohne Kontoführungsgebühr, das einen Gehaltseingang voraussetzt, dazu eine kostenlose Debitkarte, Lastschrifteinzug, kostenlose In- und Auslandsüberweisungen bis zu maximal zwei pro Monat und eine SMS-Benachrichtigung beim Gehaltseingang. Soweit das Prospekt jeder Digitalbank. Das Kleingedruckte erscheint, wenn der Kunde die Tür betritt: Jeder Schaltervorgang verwandelt das Konto in ein Servicuenta Nómina – samt der entsprechenden Gebühren.
Was das gebührenfreie Konto von La Caixa bietet
Das Paket umfasst Online- und Mobile-Banking, Online-Postfach sowie den Service Caixa Protect für Online-Banking und Karten. Alles allerdings über Automaten und digitale Kanäle abgewickelt. Die Voraussetzung eines Gehaltseingangs verlangen fast alle Banken für ein Gratis-Konto, also kein Alleinstellungsmerkmal. Der Unterschied liegt in der Strafe für die Nutzung des Filialnetzes.
Das Angebot ähnelt dem von ING stark, das ebenfalls einen Gehaltseingang verlangt, eine kostenlose Debitkarte gibt und Online-Banking ermöglicht. Der Vergleich fällt für La Caixa an mehreren Punkten schlecht aus: Die kostenlosen Überweisungen sind auf zwei pro Monat begrenzt, während die Orange-Bank unbegrenzte anbietet, und die kostenlose Kreditkarte, die ING bietet, fehlt im Prospekt des Null-Kontos.
Der echte Vorteil: Automaten und Bargeld
Es gibt ein Gebiet, auf dem La Caixa gewinnt, und das ist nicht klein. Sein Automatennetz liegt weit über dem Durchschnitt und erlaubt Bareinzahlungen und das Einlösen von Schecks in der Filiale – etwas, das eine reine Digitalbank nicht lösen kann. Wer regelmäßig mit Bargeld hantiert, dem hat dieses Filialnetz einen Wert. Auch die Filialdichte zählt, die in Katalonien schwer zu übertreffen ist.
Das Problem ist der Preis dieses Netzes. Eine Auslandsüberweisung unter 1.000 Euro nach Schweden kann bei La Caixa rund 30 Euro kosten, gegenüber gut einem Euro bei anderen Instituten und null bei Digitalbanken. Die Gebühr der Visa Classic legt eine weitere Schicht obendrauf: 37 Euro für gebundene Kunden und 47 für die übrigen. Die Bindung verlangt einen Gehaltseingang oder Einlagen über 1.500 Euro, laut den Vertragsinformationen der Kunden; eine andere Version nennt eine Gesamtposition von 3.000 Euro und fünf verschiedene Produkte.
Der Kunde, der sich nicht beschwert, zahlt die Party
Die zynischste Lesart: Die Gebühren sind kein Konstruktionsfehler, sondern ein Filter. Wer seinen Vertrag nicht prüft, die ungenutzte Karte nicht kündigt und keine Alternativen vergleicht, finanziert am Ende das Filialnetz. Die übliche Reaktion der Bank, einen Teil der Gebühr für diejenigen zu erlassen, die sich in ihrer eigenen Filiale beschweren, bestätigt diese Logik: Der Preis ist nicht der Preis, er ist der Preis für die, die sich nicht beschweren.
Der Kontext hilft der Erzählung der Bank nicht. Die Werbung von La Caixa stützt sich vor allem auf ihre Obra Social, eine Schaufenster, das nichts über die Konditionen ihrer Produkte verrät. Währenddessen bietet die Konkurrenz Zinsen für den Gehaltseingang, Erstattung von Lastschriften und kostenlose Abhebungen an fremden Automaten. Das Null-Konto ist ein verspäteter Versuch, die Kunden nicht zu verlieren, die längst rechnen.
Reicht es, das Prospekt einer Digitalbank zu kopieren, um Kunden zu halten, die bereits verglichen haben? Die Antwort hängt, so viel ist klar, davon ab, wie oft im Monat man mit einem Menschen sprechen muss.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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Die 24,6 % des BIP, die Spaniens Schattenwirtschaft zugeschrieben werden, stehen im Widerspruch zu einer Realität, in der alles über Bank, Karte und Mehrwertsteuer läuft. Die Rechnung geht nicht auf.
Ein Anleger, der die Liquidität leid ist, plant einen All in auf Dividenden von 5 % bis 10 %, mit Enagas bei 10 %. DCA und Warnungen vor Market Timing prägen die Debatte.