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Kunde berichtet über Kündigung seiner Versicherung nach zwei Schadensfällen in einem Jahr
Ein Nutzer schildert die Kündigung seiner Hausratversicherung nach 35 Jahren und zwei Schadensfällen. Andere berichten von ähnlichen Fällen bei derselben und anderen Versicherern.
Zwei Schadensfälle in einem Jahr und die Hausratpolice ist weg
Ein Kunde mit 35 Jahren Treue bei einer von seinen Eltern übernommenen Hausratversicherung erklärt, seine Police sei ohne vorherige Ankündigung gekündigt worden. Der Grund, so seine Schilderung: zwei Schadensmeldungen innerhalb eines Jahres. Dem Bericht zufolge wäre das kein Einzelfall. Im Thread wird spekuliert, dass moderater Schadenverlauf mit Rauswurf statt mit einer Prämienerhöhung bestraft wird. Die Diskussion über Generali Seguros ist voller ähnlicher Erfahrungen: Kündigungen nach Schäden, Beschwerden über dürftige Deckung und hohe Preise sowie ein weitverbreitetes Gefühl, dass das Kleingedruckte immer gegen den Versicherungsnehmer arbeitet.
Eine um sich greifende Praxis: Schaden melden und draußen sein
Die ursprüngliche Schilderung ist präzise. Ein langjähriger Versicherter, 35 Jahre Familienbindung, sagt, das Unternehmen habe den Vertrag ohne vorherige Kommunikation nach zwei Schäden in zwölf Monaten beendet. Die Praxis, die er beschreibt, ist nicht der Zuschlag: Es ist die Tür. Bei anderen Versicherungen, sagt er, "meldet man Schäden und die Prämie steigt". Hier lautet die Antwort die Kündigung. Der Unterschied ist nicht gering: Ein Zuschlag erhält den Schutz; eine Kündigung lässt den Kunden ohne Netz zurück und mit einer Vorgeschichte, die seine nächste Police verteuern kann.
Die Diskussion dreht bald zur Produktqualität. Generali wird als Versicherer mit "sehr wenigen Deckungen und teuer" beschrieben, und die Übernahme von Liberty wird als Moment genannt, in dem der Service gelitten hat. Die Integration von Beständen bringt meist Deckungskürzungen und Prämienerhöhungen zur Rentabilitätsangleichung; was hier erzählt wird, ist die Version des Kunden: weniger für mehr.
Der Makler als einziger Ausweg
Eine wiederkehrende Empfehlung taucht auf: nur über einen Makler abschließen. Der Vermittler wird als Bollwerk gegen die Kündigungspraxis dargestellt. Der Makler kennt die Beschwerdewege und hat wirtschaftliche Anreize, den Kunden zu halten. Ohne ihn steht der Versicherte allein einer Schadenabteilung gegenüber, die nach mehreren Berichten die ungeschriebene Regel anwendet: Lieber einen Kunden verlieren als zwei Schäden zahlen.
Es ist keine isolierte Meinung. Eine andere Erfahrung erwähnt eine Kündigung bei Verti (Mapfre) aus demselben Grund: Hausratschäden. Die Praxis wäre also nicht auf Generali beschränkt. Sie wird als Branchentrend beschrieben: Wiederholte Schadensfälle werden mit Rauswurf gehandhabt, wenn die Marge schrumpft. Die Frage, die im Raum steht: Wie viele Kunden stehen auf dieser Liste, ohne es zu wissen?
Das Kleingedruckte, das niemand liest, bis der Brief kommt
Der Thread liefert auch ein auffälliges Detail: Manche werden dafür kritisiert, jahrelang keinen einzigen Schaden gemeldet zu haben. Die Ironie ist bitter. Während die einen wegen der Nutzung rausgeworfen werden, werden andere dafür kritisiert, sie nicht zu nutzen. Die praktische Schlussfolgerung: Die Hausratversicherung funktioniert als Neukundenprodukt: im ersten Jahr günstig, mit Verlängerungen, die jede Nutzung bestrafen. Die implizite Empfehlung lautet, die Police jedes Jahr zu prüfen und zu vergleichen, denn Treue wird nicht belohnt.
Den Abschluss bildet eine unbequeme Zahl: Die Diskussion läuft seit 39 Tagen und umfasst 15 Beiträge. Es gibt keine kollektive Beschwerde und keine Antwort des Versicherers. Nur Kunden, die einer nach dem anderen aus verschiedenen Teilen Spaniens dieselbe Geschichte erzählen. Die Frage ist nicht mehr, ob Generali eine schlechte Versicherung ist, sondern wie viele Unternehmen dieselbe Politik selektiver Kündigungen anwenden, ohne es in der Werbung zu erwähnen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (25 Antworten).
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