Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Forum-Diskussion: Risse, Baufälligkeit und Versicherungen in Spanien
Ein Forum-Thread thematisiert Risse, Geruchsbelästigungen und Einsturzgefahr bei Neubauten. Diskutiert wird, ob billige Bauweise langfristig teuer wird.
Forum-Diskussion: Risse, Baufälligkeit und Versicherungen in Spanien
Warum weisen neue Gebäude in Spanien oft Risse auf, verbreiten schlechte Gerüche und lassen Nachbarn bis ins Detail hören? In einem Forum-Thread wird die These diskutiert, dass Billigbau zwar kurzfristig spart, aber langfristig extrem teuer wird. In einem Wohnhaus im Madrider Stadtteil Argüelles wurde laut Bewohnerberichten eine tragende Wand verändert. Die Eigentümergemeinschaft prüft derzeit, ob das Gebäude abgerissen oder geräumt werden muss. Der Fall liegt bereits bei den Gerichten und beim Colegio Oficial de Arquitectos de Madrid (Kammer der Architekten). Der Gutachter dieser Kammer habe jedoch alles als „in Ordnung“ befunden.
Was am aktuellen spanischen Bauwesen scheitert
Ein häufiger Kritikpunkt im Thread ist der Bauunternehmer, der Budgets nach unten drückt: Er kauft billigste Materialien und beschäftigt schlecht bezahltes Personal, was später durch Reparaturen, Mängel und Zusatzkosten bezahlt werden muss. „Der skrupellose Unternehmer will weder für Material noch für Fachkräfte angemessen zahlen“, fasst ein Teilnehmer zusammen. Er sieht dieses Muster branchenübergreifend und verknüpft es mit sinkender Produktivität.
Das zweite Problem ist die Ausführung. Es gibt Berichte über Baustellen, wo Abgasleitungen blind verschlossen wurden, weil Standardteile ausverkauft waren und man nicht auf Lieferungen warten wollte. Das Ergebnis: Wenn ein Nachbar die Dunstabzugshaube einschaltet, steigt der Rauch nicht zum Dach hinaus, sondern in die Küche des oberen Stockwerks. Ein weiterer aktueller Fall aus Barcelona endete damit, dass der Eigentümer einen Stromschlag erlitt, als er ein Gerät nach einer Renovierung anschloss. Laut seinem Bericht hatten die Installateure die Erdung nicht angeschlossen.
Die vier Designfehler, die niemand korrigiert
Eine technische Analyse listet Grundfehler auf, die so offensichtlich sind, dass ihre Nichtbehebung kaum verständlich erscheint. Bauen auf Säulen statt auf einer Bodenplatte führt fast garantiert zu Rissen: Setzt sich nur eine Säule stärker als die anderen, neigt sich die Struktur. Die Verwendung von Gewölbedecken mit nur fünf Zentimetern Beton darüber statt massiver Deckenplatten lässt Hohlräume entstehen. Diese Hohlräume sind Luft – daher hört man den Nachbarn oben deutlich. Hinzu kommt, dass Backsteinwände oft nicht von den Geschossdecken isoliert werden.
Warum Nachbarn selbst kleinste Geräusche wahrnehmen
Schallisolierung ist das am häufigsten genannte Symptom. In einer Wohnung aus den 1940er Jahren gibt der Bewohner aus Argüelles zu, seine Nachbarn bis zur Unannehmlichkeit genau zu hören, zudem leide er unter Vibrationen und fehlender Wärmedämmung. Die Beschwerde betrifft nicht nur Altbauten: Einige Nutzer berichten von weniger als drei Jahre alten Wohnungen, in denen Lärm und mangelnde Isolierung dazu führen, dass Besitzer wegen Einsturzgefahr an Aufgabe denken.
Lärm hat auch eine soziale Komponente. Die Klage ist nicht nur strukturell begründet: Genannt werden laute Fernseher, Musik über Boxen, Freitag- und Samstagpartys, Mixer, Schiebetüren und unkontrollierte Kinder. Für Betroffene führt der tägliche Mangel an Privatsphäre zu psychischer Belastung. Feindselige Blicke im Treppenhaus eskalieren schnell zu Konflikten über Kleinigkeiten.
Wurde früher besser gebaut? Das hängt von der Epoche ab
Es gibt keinen Konsens. Die 1940er und 1960er Jahre sind belastet durch Asbest, minderwertige Materialien und niedrige Deckenhöhen, boten aber auch Details, die heute fehlen. Projekte der 2000er Jahre wurden hastig realisiert und zeigen langfristig Defizite. Am besten bewertet wird die Zeitspanne von den 1980ern bis 2000. Eine Strömung geht weiter zurück: Das vom Eigentümer selbst errichtete Landhaus, gebaut mit eigenen Händen und Zeit, gilt als Qualitätsmaßstab, den kein heutiger Bauträger erreicht.
Das Kernproblem liegt laut mehreren Analysen in den Anreizen. Ohne ernsthafte Sanktionen für schlechte Ausführung lernt die Branche nichts hinzu. Die Verantwortung verwässert: Scheinfirmen schließen, Versicherungen laufen aus, Bevollmächtigte verschwinden. Die zentrale Frage bleibt, ob natürliche Personen haftbar gemacht werden können, wenn die Gesellschaft bereits aufgelöst ist.
Reparaturkosten: Versicherung versus freie Techniker
Ein weiteres Feld ist die Instandhaltung. Ein Nutzer nennt Preise in Madrid von 40 Euro Anfahrtspauschale und 80 Euro pro Stunde Arbeitszeit plus Teile, ohne Eilzuschlag. Seine Alternative: Eine Versicherung des Energieversorgers für etwa 10 Euro monatlich. Diese umfasst Gaswartung, keine Anfahrts- oder Arbeitskosten unter vier Stunden und 50 Euro Rabatt auf Ersatzteile, alles mit Rechnung. Die Gesamtkalkulation mit einjähriger Laufzeit zeigt überraschende Einsparungen.
Manche verteidigen die hohen Preise: Zahlt der Kunde den geforderten Betrag, arbeitet der Techniker gut, und Kunden gebe es genug. Andere sehen es kritisch: Das Gefühl, dass jeder gut für seine Arbeit entlohnt werden will, während der Privatmann feststellt, dass sein Budget knapp ist. Die praktische Schlussfolgerung lautet wiederholt: Für bestimmte Geräte lohnt sich eher eine Versicherung.
Arbeitskräfte: Wer legt die Steine?
Der Generationenwechsel ist ein offenes Problem. In einigen Regionen finden sich kaum Maurer unter 50 Jahren; meist sind es nur Söhne der Veteranen um die 30. Anderswo besteht die Belegschaft überwiegend aus ausländischen Arbeitskräften, wobei der Anteil osteuropäischer Mitarbeiter sinkt. Die Ausbildung neuer Fachkräfte erfolgt über Kurse und Praktika in kleinen Betrieben, mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen.
Die Kritik an der Qualifikation beschränkt sich nicht auf Handwerker. Sie richtet sich auch gegen Ingenieure und Architekten, die zeichnen, sich registrieren und abrechnen, ohne dass die Ergebnisqualität dies rechtfertigt. Aus Kreisen der Professionisten kommt eine klare Antwort: Wäre das Problem so eindeutig, würde man nicht in Foren diskutieren, sondern Anwälte und Gutachter konsultieren. Und ein Warnhinweis: Glauben Sie nur 5 % dessen, was im Internet steht.
Mit diesen Voraussetzungen ist es nicht ungewöhnlich, dass ein Gebäude vor Gericht landet. Ungewöhnlich ist vielmehr, dass die Kosten für schlechte Bauweise fast immer von den Käufern der Wohnungen getragen werden.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (160 Antworten).
Forenberichte zeigen, dass Besetzer in Spanien 3.000 bis 10.000 Euro für die Räumung von Ferienwohnungen verlangen. Überlastete Gerichte und Banden verschärfen das Problem.
Ein gefälschtes Konto schrieb Mel Gibson eine Beleidigung gegen Pedro Sánchez zu. Der Schauspieler hat kein offizielles Twitter-Profil; Übersetzungsfehler entlarvten den Betrug.
Pablo Fernández, ein führendes Mitglied von Podemos, lebt in einer über eine Million Euro teuren Wohnung in einem gehobenen Madrider Viertel, was Debatten auslöst.
Ein Journalist behauptet, Marokko habe Gespräche von Begoña Gómez mit spanischen Ministerien. Keine Seite bestätigt dies, es gibt keine veröffentlichte Aufnahme.
Im BOE vom 7. November 2023 wurden 511 Stellen für Inspektoren der spanischen Finanzverwaltung (AEAT) ausgeschrieben, mit spezifischen Zulagen zwischen 32.521 und 48.098 Euro jährlich.