Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Kuba meldet historischen Tiefpunkt von 0,0 °C
Kuba verzeichnete in Indio Hatuey einen historischen Tiefpunkt von 0,0 °C und offenbart damit den Mangel an Heizung, Brennstoffen und Stromnetz.
Die Wetterstation Indio Hatuey in der Provinz Matanzas registrierte diesen Winter 0,0 °C. Dies ist das erste Mal seit Beginn der Aufzeichnungen, dass Kuba offiziell den Gefrierpunkt erreicht hat. Die vom Meteorologen Nahel Belgherze verbreiteten Daten schlugen mitten in der Saison der Schlagzeilen über die globale Erwärmung ein wie eine Bombe. Die Insel, die sich normalerweise mit dem Nötigsten gegen die Kälte schützt, erlebte ihren eigenen Winter ohne Heizung, ohne Gas und mit einem Stromnetz, das instabiler ist als ein Kartenhaus.
Der Rekord ist kein statistischer Zufall. Bereits 1857 fiel auf der Insel Graupelschnee, wie aktuelle historische Tabellen zeigen. Im Februar 1996 sank die Temperatur im Ort Bainoa (Mayabeque) auf 0,6 °C. Im Januar 1971 pendelten mehrere Stationen in Matanzas und Havanna um 1,2 °C und 2,0 °C. Der Unterschied liegt darin, dass das Thermometer nun noch tiefer gesunken ist, und dies in einem viel prekäreren materiellen Kontext.
Die Kälte, an die sich niemand erinnert
Kein lebender Kubaner hatte jemals Quecksilber bei null gesehen. Die niedrigste Erinnerung der Älteren stammt aus dem Jahr 1971, vor mehr als einem halben Jahrhundert. Diese Generation litt unter Kälte mit weniger Kleidung und Ressourcen, aber zumindest garantierte der Staat theoretisch Wärme. Heute sieht es anders aus: Das Stromnetz ist instabil, Brennstoffe sind knapp und Heizung ist für die Mehrheit der Bevölkerung ein Luxus.
Das klimatische Paradoxon hat eine technische Erklärung. Es ist nicht so, dass der Planet abkühlt, sondern dass sich die Teile des atmosphärischen Puzzles verschieben. Einige argumentieren, dass große Massen kalter, trockener Luft ihre geografische Position ändern, ohne dass das globale Gleichgewicht gestört wird. Dies ist die These eines Teils der Klimaforschung: Globale Erwärmung eliminiert Kälte nicht, sie verlagert sie nur. Und Kuba erhielt einen unerwarteten Besuch.
Warum die Kälte für das Regime keine gute Nachricht ist
Weil sie den Mangel an Puffermechanismen offenlegt. Ein Land mit solider Infrastruktur löst eine Kältewelle durch Heizung und Schutz. In Kuba verwandelt die Kombination aus Stromausfällen, rationiertem Kraftstoff und ungedämmten Wohnungen eine meteorologische Anomalie in eine häusliche Krise. Der wiederkehrende Witz in digitalen Foren lautet, dass Kubaner Müll verbrennen können, um sich zu wärmen, weil die Straßen voll davon sind. Das ist keine Übertreibung, sondern die Bestätigung, dass das System das Wesentliche nicht garantiert.
Das Ereignis hat auch dazu gedient, die klimatische Amnesie zu beleuchten. Jedes Mal, wenn es an einem unerwarteten Ort schneit oder in den Tropen friert, taucht dieselbe Frage auf: War die globale Erwärmung dann eine Lüge? Die kurze Antwort lautet nein. Die lange Antwort ist, dass das Klima ein komplexes System ist, in dem eine lokale Anomalie keinen globalen Trend widerlegt. Aber das verkauft keine Schlagzeilen.
Leugnung und der Kulturkrieg ums Thermometer
In Foren für Wirtschaft und Politik sind die Daten aus Indio Hatuey zur Munition geworden. Einige nutzen sie, um grüne Politiken lächerlich zu machen; andere erinnern daran, dass der Golfstrom schwächer wird und Europa härtere Winter drohen könnten. Die AMOC (Atlantische meridionale Umwälzströmung) verliert seit Mitte des 20. Jahrhunderts an Kraft. Die pessimistischsten Modelle sehen eine abrupte Verlangsamung in diesem Jahrhundert voraus. Wenn das eintritt, würde Nordwesteuropa einfrieren, während der Süden austrocknet. Das ist keine Science-Fiction, sondern ein anerkannter Kipppunkt.
Währenddessen hat das Thermometer in Kuba mehr getan, als nur einen Rekord zu markieren. Es hat gezeigt, dass die Insel nicht auf Kälte vorbereitet ist, dass die Bürger keine Erinnerung an solche Ereignisse haben und dass der Staat nach Jahrzehnten immer noch nicht garantieren kann, dass seine Bürger im Winter nicht frieren. Die Wetteranekdote wurde zum unbequemen Spiegel.
Wie viele Rekorde müssen noch fallen, bis wir aufhören, das Thermometer wie ein politisches Banner zu betrachten?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (139 Antworten).
Spaniens rechtspopulistische Partei Vox plant ein Koalitionskabinett mit Espinosa im Wirtschaftsressort und Abascal als Vizepräsident, wobei Zweifel an der Umsetzung des Programms bestehen.
Die Polizei nahm einen 38-jährigen Mann fest, der bei seiner Mutter lebte, weil er auf 4chan eine Morddrohung gegen den Volusia-Sheriff Mike Chitwood veröffentlichte.
Personalvermittler betonen, dass die im spanischen Profil angegebene Position wichtiger ist als das Foto, entgegen der Behauptung, ohne LinkedIn sei man beruflich tot.