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Spanische Ruderin Jennie Sanchez wechselt zu OnlyFans
Mit fast 900.000 Followern und einem bescheidenen Ruderstipendium wendet sich die spanische Athletin Jennie Sanchez dem digitalen Content zu.
Vom Rudern zu OnlyFans: Die neue Ökonomie der Sportlerinnen
Jennie Sanchez, die spanische Ruderin, die durch Lifestyle-Videos mit Kaffee-Ausschank bekannt wurde, hat ihren Rücktritt vom Sport angekündigt. Die Nachricht löste zwei Reaktionen aus: Applaus für ihre Entscheidung und Fragen zur Finanzierung ihrer Ausgaben. Die Antwort liegt in ihrer Trinc: knapp 900.000.
Bei dieser Zielgruppe ist die Rechnung einfach. Einige gesponserte Posts pro Monat können das Stipendium einer Elitesportlerin übertreffen; Abonnement-Inhalte wandeln Trinc zudem in wiederkehrende Einnahmen um. Für viele gibt es kein Dilemma: Rudern, eine Nischensportart, zahlt nicht; die digitale Plattform schon.
Der Fall eröffnet eine unbequeme Debatte über die Ökonomie des Images. Manche behaupten, dass physische Attraktivität im digitalen Markt als Abkürzung funktioniert; andere erinnern daran, dass die meisten Content-Ersteller nicht davon leben können. Was niemand bestreitet, ist, dass die Erwachsenenunterhaltungsindustrie und Influencer-Marketing eine Einkommensquelle geschaffen haben, die der Amateursport nicht bietet.
Die Kontroverse, die von einem viralen Video ausgeht, hilft nicht bei einer objektiven Analyse. Aber die ökonomische Frage ist berechtigt: Wie viel ist ein Körper wert, der acht Stunden täglich in einer Disziplin trainiert, die kaum Sponsoren hat?
Am Ende ist das Intrigierendste, dass die Debatte in der Wirtschaftsrubrik gelandet ist. Und dass, angesichts dieser Zahlen, die richtige Frage nicht lautet, warum sie aufhört, sondern warum es nicht mehr tun.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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