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IKEA- oder Brico-Depot-Küche aufbauen: einfach, aber mühsam
Module von IKEA oder Brico Depot werden wie Möbel im Paket montiert; schwierig sind Arbeitsplatte und Sanitärinstallation. Dreimal messen vor dem Schneiden.
Die 3.000-Euro-Küche, die man selbst für die Hälfte aufbaut
Laut dem ursprünglichen Beitrag kostet eine typische Küchen aus dem Laden etwa 3.000 Euro. Mit vorgefertigten Modulen großer Händler wird derselbe Raum deutlich günstiger gelöst, und die Montage erfordert keinen Fachmann: Sie braucht Geschicklichkeit, Werkzeug und vor allem dreimaliges Messen vor dem Schneiden. Dies ist der Konsens in Diskussionen darüber, ob sich der Selbstbau lohnt, wobei der Streit nicht um die Schwierigkeit geht, sondern um die Materialqualität.
Die Mechanik ist die jeder Packmöbel. Module werden platziert, an die Wand geschraubt und miteinander verbunden. Das Induktionskochfeld wird in die Aussparung eingesetzt und wie ein normales Gerät angeschlossen; der Backofen ebenso. Was wirklich kompliziert wird, ist die Arbeitsplatte – daher überlassen viele sie dem Steinmetz – und die Sanitärinstallation des Spülbeckens. Ein Wochenende reicht nicht, es sei denn, die Küche ist winzig: Manche sprechen von drei bis vier Tagen mit zwei Personen.
Was kostet der Aufbau einer IKEA- oder Brico-Depot-Küche?
Die Ersparnis liegt nicht nur im Möbelstück. Der Montageservice von IKEA wird separat berechnet und beliefert sich in einem Fall auf 600 Euro, eine Summe, die vielen als unverhältnismäßig erscheint, um Platten zu verschrauben. Dem gegenüber steht der Transport per Van vom Markt, was üblich ist, aber keine klare Garantie bietet.
Bei der Qualität gehen die Meinungen auseinander. Manche verteidigen, dass IKEA-Module bei Montagefreundlichkeit und Passgenauigkeit Lichtjahre voraus sind gegenüber anderen Baumarktketten, mit Schrauben, die passen, und Löchern, die existieren. Andere behaupten das Gegenteil: Dass die Spanplatten dieser Küchen geringe Dichte haben, dass die Scharnieröffnungen durch Nutzung ausfransen und dass ein Lagerhändler für etwas mehr Geld feuchtigkeitsbeständige und feuerhemmende Platten anbietet. Ein Datenpunkt klärt einen Teil der Diskussion: Laut einem Forum-Nutzer stammt das Beschlagwerkzeug von IKEA von Blum, derselben Marke, die auch hochwertige Küchen verbauen.
Welches Werkzeug wird für den Küchenaufbau benötigt?
Akku-Schrauber, Stichsäge, Bohrmaschine, Wasserwaage und Hammer. Die Liste ist kurz und günstig im Vergleich zur bezahlten Montage. Die echte Hürde ist das Vorabdesign: Berechnen der Modul-Kombinationen auf Papier, Messen des Raums unten, mittig und oben – Wände sind nicht gerade – und Entscheiden, wo Herd, Spüle und Geschirrspüler basierend auf den Anschlüssen hinkommen. Ein Online-Konfigurator hilft, die vollständige Teileliste zu erstellen, einschließlich Teilen, die niemand erwartet hätte.
Der teure Fehler ist offensichtlich: Zu viel abgeschnitten kann nicht rückgängig gemacht werden. Steinarbeitsplatten stellen zudem logistische Probleme dar, etwa wenn sie im Aufzug nicht passen und über die Treppe getragen werden müssen.
Wie lange hält eine günstige Küche im Vergleich zu einer Marken-Küche?
Hier taucht der unbequeme Vergleich auf. Eine Küche aus den Achtzigern steht noch mit einigen gewechselten Beschlägen; die Geräte von damals sind in ihrer zweiten Runde. Demgegenüber argumentiert man, dass keine Küche ein vererbbares Bronze-Spiegelbild ist: Alle nutzen sich durch Hitze, Stöße und täglichen Gebrauch ab, und nach Jahren muss erneuert werden. Die Budget-Küche wäre, unter diesem Blickwinkel, eine Möglichkeit, die Abschreibung zu senken, kein Verzicht.
Die Prognose, mit Vorbehalt: Vorgefertigte Module werden weiter an Boden gewinnen, solange die professionelle Montage zu Baukosten abgerechnet wird. Unklar bleibt, ob die Platte so lange halten wird wie früher.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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Forumdebatte: Ikea punktet bei Beschlägen und Garantie, Leroy Merlin bei Vielfalt, Bricomart beim Preis. Die tatsächlichen Kosten hängen davon ab, wer die Möbel montiert.
Ein Forennutzer findet, Bricodepot sei günstig, aber von schlechter Qualität. Der Aufbau bei Leroy wurde mit 500 Euro kalkuliert, der Transport mit 100 Euro extra.
Rigipsplatte für 2,45 €/m2 bei Brico Depot und XPS für 3,25 €/m2: Die Preise lösen keine aufsteigende Feuchtigkeit oder Kondenswasserprobleme in einem Steinhaus ohne Luftschicht.
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