Der Hubschrauber-„Unfall“ in der Ukraine, der nicht aufgeht
Nach Analyse eines Forumsteilnehmers, der die Bilder untersucht, ist der Hubschrauber ausgebrannt, doch weder das Auto, auf das er stürzte, noch die Wände zeigen Anzeichen von Feuer. Die auf der Straße abgedeckten Leichen haben unversehrte Kleidung und Schuhe, was nach seiner Einschätzung darauf hindeutet, dass sie nicht an Bord waren. Und die 18 verkündeten Toten sind nirgends zu sehen. Vor diesem Hintergrund vertritt er die These einer Inszenierung: Die Trümmer des Hubschraubers könnten an einem anderen Ort verbrannt und anschließend an der Unfallstelle platziert worden sein. Zudem sieht die Absturzstelle nicht wie ein Kindergarten aus, sondern eher wie eine weiterführende Schule, wie aus Aufnahmen des TVE hervorgeht.
Die Frage, die über dem Fall schwebt, ist nach dieser Analyse unbequem: Hat das Umfeld von Wolodymyr Selenskyj die Führung des Innenministeriums liquidiert, um Spuren zu beseitigen, oder ist es eine Warnung an den Präsidenten selbst? An Bord waren der Minister, sein Staatssekretär und der Geheimdienstchef der Polizei. Drei Spitzenfunktionäre im selben Fluggerät mitten im Krieg. Eine Fahrlässigkeit, die kaum zu rechtfertigen ist – es sei denn, jemand wollte nicht, dass sie ihr Ziel erreichen.
Die Widersprüche in der offiziellen Darstellung
Die Bildanalyse zeigt Unstimmigkeiten, die nicht zur Version eines Abschusses passen. Trifft eine Rakete in der Luft ein, verteilen sich die Trümmer, und das Feuer betrifft die Einschlagszone. Der Großteil des Rumpfes – Rotorblätter, Rotor, Turbine – liegt jedoch an einem Ort ohne beschädigte Gebäude, während sich der Brand an einem anderen Gebäude befindet. Das sind verschiedene Orte, und das bricht die logische Abfolge.
Manche halten es für möglich, dass das Feuer durch ausgelaufenen Treibstoff entstand, doch das Fehlen thermischer Schäden am Auto und am Spielplatz deutet bei dieser Lesart in eine andere Richtung. Die These der Inszenierung gewinnt an Gewicht, so die Behauptung, wenn man sieht, dass die angeblichen Leichen auf der Straße unversehrt sind, ohne Verbrennungen, und dass von den 18 zusätzlichen Opfern jede Spur fehlt. Wo sind sie? Sind sie dort spaziert und der Hubschrauber ist auf sie gefallen? Wären sie an Bord gewesen, wären sie verkohlt.
Warum flogen die drei Spitzenfunktionäre zusammen?
Die Konzentration von Macht in einem einzigen Flug ist mindestens auffällig. Minister, Staatssekretär und Polizeigeheimdienstchef im selben Hubschrauber. Im Kriegskontext ist diese Entscheidung ein unnötiges Risiko. Es sei denn, jemand wollte sicherstellen, dass sie ihr Ziel nie erreichen, so der Hinweis. Die These einer Abrechnung zwischen Regierungsfraktionen gewinnt in der Debatte an Boden.
Es wird spekuliert, dass das Innenministerium den Geheimdienst wegen Waffenverkäufen an Drittländer erpresst hatte und seinen Anteil wollte. Vielleicht reiste deshalb die gesamte Führung zu einem „Bad“ – zum Kassieren –, doch der Militärgeheimdienst hatte andere Pläne. Das sind Vermutungen, aber sie passen in das Korruptionsmuster, das das präsidiale Umfeld befleckt, so die Teilnehmer.
Der Kontext von Säuberungen und Rücktritten
Tage vor dem Absturz musste ein Schwergewicht des Präsidententeams, Arestowitsch, zurücktreten, nachdem er eingeräumt hatte, dass eine russische Rakete nach einer Ablenkung durch eine ukrainische Luftabwehrrakete ein Wohngebäude traf. Diese Episode offenbarte innere Brüche. Die offizielle Version wankte, und jemand zahlte den politischen Preis.
Eine Spaltung in der Regierung Kiews ist keine abwegige Hypothese, so die Forumer. Die einen wollen den Krieg in die Länge ziehen, um sich weiter die Taschen zu füllen; die anderen finden, es sei genug. Diese Spannung würde auch NATO und USA durchziehen. In der Ukraine, wo alle Berechnungen darum kreisen, wann die Niederlage kommt, ist ein Staatsstreich keine Science-Fiction. Es würde genügen, wenn eine Gruppe von Kommandeuren und Offizieren es satt hätte und die Unterstützung der Truppe hätte.
Theorien über die Urheberschaft
Die Hypothesen häufen sich. Manche verweisen auf eine interne Säuberung, die Selenskyj selbst angeordnet habe, um diejenigen zu beseitigen, die zu viel wussten. Andere glauben, der Anschlag galt dem Präsidenten, und das Innenministerium war das Kollateralziel. Es fehlt nicht an denen, die auf Russland zeigen, obwohl Moskau auffällig schweigt. Und manche erinnern daran, dass Geheimdienste untereinander wie Feuerwehrleute agieren: Sie treten sich nicht auf die Schläuche.
Die Wirksamkeit der ukrainischen Luftabwehr kommt ebenfalls zur Debatte. Es ist gefährlicher für einen Piloten, über von Kiew kontrolliertem Gebiet zu fliegen, als nach Kabul zu gehen, um Mohammed-Karikaturen zu malen, spottet ein Forumer. Abschüsse durch „friendly fire“ seien an der Tagesordnung, fügt er hinzu. Dass eine eigene Rakete den Hubschrauber traf, ist nicht auszuschließen. Aber das erklärt ebenfalls nicht das Fehlen von Feuer an der Einschlagstelle.
Das Schweigen derer, die es wissen
Weder Russland noch die NATO haben deutlich reagiert, so das Material. Das Schweigen der westlichen Geheimdienste ist ohrenbetäubend, hält ein Teilnehmer fest. Wäre es ein einfacher Unfall, hätten sie längst jede Verschwörungsspur dementiert. Haben sie nicht getan. Und das ist für sich genommen bereits ein Datum, so sein Fazit.
Unterdessen geht der Krieg weiter, und die Leichen häufen sich. Die Frage ist nicht nur, wer die Führung des Innenministeriums getötet hat, sondern wer vom Chaos profitiert. War es eine Säuberung, um die Korruption zu vertuschen, eine Warnung an Selenskyj, nicht aus der Rolle zu fallen, oder ein einfacher Unfall, den niemand zugeben will? Die Fotos helfen der offiziellen Version nicht. Im Gegenteil, so diese Analyse.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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