Honda FR-V: Echter 6-Sitzer für 5.000 €

Ein gebrauchter Honda FR-V mit Umweltplakette C und 170.000 km bietet sechs echte Sitzplätze, ein Problem, das neue Transporter nicht zu vernünftigen Preisen lösen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Honda FR-V: Echter 6-Sitzer für 5.000 €
Honda FR-V: Echter 6-Sitzer für 5.000 €

Ein japanischer Gebrauchtwagen-MPV mit 170.000 Kilometern, Plakette C und sechs authentischen Sitzen für 5.000 Euro. Dies ist das Ergebnis einer Suche, die durch ein konkretes häusliches Problem ausgelöst wurde: zwei Kindersitze, ein 16-jähriger Teenager, das Paar und gelegentlich der Hund. Der neunjährige Diesel-Honda CR-V mit 226.000 Kilometern war zu klein geworden, sodass der Jugendliche zwischen den Kindersitzen eingeklemmt reiste. Die Lösung war kein neuer Transporter oder ein Siebensitzer-SUV: Es war ein japanischer Multipla mit Benzinmotor, den kaum jemand auf dem Schirm hat.

Welchen 6-Sitzer-MPV oder Transporter kaufen?

Der Markt gab den ersten Hinweis. Der Nissan NV200, von Forum-Nutzern als zuverlässigster Transporter angesehen, war für 13.000 Euro mit 150.000 Kilometern erhältlich. Der günstigste Personen-Renault-Trafic kostete 16.000 Euro mit 200.000 Kilometern. Der 150-PS-Volkswagen-Sharan überzeugte am Steuer, aber der Verkäufer versuchte einen Finanzierungstrick, woraufhin der Deal platzte. Der SsangYong Rodius und der Dacia Jogger tauchten als Alternativen auf, allerdings mit Zweifeln an Komfort und Werkstattservice.

Erfahrungen anderer waren aufschlussreich. Ein fast zwei Jahrzehnte alter Tourneo Connect mit 420.000 Kilometern funktionierte noch immer. Ein neu gekaufter NV200 für 13.000 Euro hatte in sechs Jahren 350.000 Kilometer angesammelt, bot aber unbequeme und enge Rücksitze. Ein drei Jahre alter Trafic hatte nur AdBlue-Probleme, bot jedoch deutlich mehr Komfort. Das Muster wiederholte sich: Personen-Transporter sind komfortabler als MPVs, aber für Stadtverkehr unhandlich.

Warum gebrauchte Transporter so teuer sind

Der inflationsbedingte Kontext des Gebrauchtwagenmarktes dominierte die Diskussion. Ein vor fünf Jahren für 15.400 Euro gekaufter Swift Sport wurde für 17.200 Euro mit 65.000 Kilometern verkauft. Derselbe Trafic, der neu 28.500 Euro kostete, stieg in drei Jahren auf 37.500 Euro, 9.000 Euro mehr für dasselbe Modell. Die Blase unterscheidet nicht zwischen Autos und Transportern: Sie bestraft jedes Fahrzeug mit Platz und Umweltplakette.

Diese Verzerrung erklärt, warum das Ergebnis ein ca. 2005er Honda FR-V war, 1,8-Liter-Benziner mit 140 PS, Executive-Ausstattung mit Schiebedach, 170.000 Kilometern und 5.000 Euro. Sechs echte Sitze mit geringerer Breite als der CR-V, etwas kleinerer Mittelsitz, enormer Innenraum. Hergestellt in Japan. Plakette C. Der Rest des Budgets bleibt im Portemonnaie.

Lohnt sich ein 140-PS-Benziner gegenüber einem Diesel?

Zweifel am Verbrauch bestanden von Anfang an. Der Accord-Diesel mit Plakette C war knapp, und der 155- oder 190-PS-Benziner schien zu durstig. Eine Umrüstung auf Autogas (LPG) erschien als Patch: eine 2.000-Euro-Anpassung, die sich laut einem Nutzer langfristig auszahlt. Für Wenigfahrer überwiegen die höheren Kosten für Dieselkraftstoff und die Wartung moderner Diesel – einschließlich AdBlue – zugunsten des Benziners.

Die endgültige Entscheidung war nicht, den CR-V zu verkaufen. Der Diesel mit 226.000 Kilometern bleibt. Der FR-V-Benziner kommt hinzu. Und der Transporter vervollständigt die Garage. Drei Fahrzeuge für eine Familie, die sechs echte Sitze brauchte und nichts Neues fand, das sie zu einem vernünftigen Preis anbot.

Welche 7-Sitzer-Alternativen gibt es und warum scheitern sie?

Siebensitzer-MPVs erhielten harte Kritik. Mit fünf Sitzen sind sie luxuriös, aber wenn man nur einen Rücksitz nutzt, verschwindet der Kofferraum: Nicht einmal ein Kinderwagen passt hinein. Der Ford-Transit-Personentransporter mit acht Sitzen und zwei vorderen löste das Problem mit unabhängiger Klimaanlage und Heizung hinten und ließ dennoch Stauraum. Der Chrysler Voyager und die Mercedes R-Klasse tauchten als Optionen für sechs echte Sitze auf, aber mit V6-Verbrauch und Preisen in einer anderen Liga.

Der Kia Carens mit fünf Sitzen plus zwei im Kofferraum und der Toyota Verso mit sieben Sitzen rundeten die Liste ab. Keiner überzeugte vollständig. Die vorherrschende Schlussfolgerung war, dass man für die Schwiegermutter oder Mutter einen Transporter oder sechs echte Sitze braucht, keine Notsitze.



Wie lange wird es dauern, bis sich der Gebrauchtwagenmarkt korrigiert? Bei diesen Preisen scheint es der einzige rationale Schritt, ein 20 Jahre altes Auto für 5.000 Euro zu kaufen und den Rest zu sparen. Die Frage ist, ob jemand mit zwei Kindersitzen und einem Teenager es sich leisten kann, auf das Platzen der Blase zu warten.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (137 Antworten).

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