Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Hausgemachter Joghurt: Unter 10 Cent pro Stück
Ein Liter Markenmilch und ein Joghurt ergeben sieben Portionen für unter 10 Cent, im Vergleich zu einem Sechserpack für 76 Cent.
Hausgemachter Joghurt kostet weniger als 10 Cent pro Stück
Sieben Joghurts herzustellen ist günstiger als ein Kaffee. Ein Liter Milch der Eigenmarke — zwischen 50 und 60 Cent — plus ein fertiger Joghurt reichen aus, um die sieben Gläser eines Joghurtbereiters zu füllen, sodass das einzelne Stück unter 10 Cent liegt. Der Vergleich mit dem Supermarktregal macht die Rechnung deutlich: Ein Sechserpack Naturjoghurt bei DIA kostete an der Kasse 76 Cent, also etwa dreizehn pro Stück. Manche haben sogar vier Naturjoghurts für 0,25 Euro in der Eigenmarke eines Hypermarkts gesehen. Das heißt, auch die Industrie kann günstig anbieten.
Hier liegt der Haken an der Spar-Erzählung. Die Rohstoffe sind lächerlich günstig; die realen Kosten sind Zeit und Stromverbrauch.
Was kostet es wirklich, Joghurt zu Hause zu machen?
Zuerst die Geräte. Ein einfacher Joghurtbereiter wurde bei Lidl für 16 Euro gekauft; auf Amazon gibt es Modelle für 14 und sogar für 10 Euro, und am oberen Ende finden sich Maschinen für 100 Euro für alle, die einen Premium-Joghurt vorzeigen wollen. Das Gerät der Einstiegsklasse verbraucht 14 W und arbeitet 8 bis 10 Stunden pro Charge. Niemand hat diese Ausgabe in die Tabelle aufgenommen, und das ist kein Detail, wenn die Ersparnis pro Stück nur Cent-Beträge beträgt.
Die Milch bestimmt den Rest. Vollmilch aus Tetra-Pak im Angebot ist die gängigste Option; Bio-Milch erhöht den Preis, obwohl manche sie im 3x2-Angebot für weniger als einen Euro pro Liter ergattert haben. Der Fermentstarter wiegt kaum ins Gewicht: Es reicht, einen Joghurt aus der vorherigen Charge zurückzubehalten, und wer das Niveau heben will, kauft in der Apotheke einen probiotischen Kulturstarter mit acht Stämmen für zwischen 15 und 20 Euro pro Packung mit zehn Beuteln, aus denen drei Joghurtbereiter-Ladungen hervorgehen.
Joghurtbereiter, Router, Thermoskanne oder Strandkühlbox: Die Methoden
Die Maschine mit Gläsern ist nicht zwingend erforderlich. Es kursieren Alternativen vom ausgeschalteten Backofen bis zur Haushalts-Thermoskanne. Der Gewinner ist der Router: Ein Liter Milch mit einem Joghurt in einer Dose, 24 Stunden auf dem eingeschalteten Gerät, das etwa 9 W Wärme abstrahlt. Es funktioniert und wurde mehrmals erfolgreich wiederholt. Die Tücken zeigen sich, wenn der Router vertikal steht oder in einem Schrank versteckt ist: Dann zählt die familiäre Verhandlung mehr als die Thermodynamik.
Manche wickeln recycelte Glasbehälter — von Honig, Hülsenfrüchten — in Zeitungspapier und decken sie mit Decken und Handtüchern zu, bis ein Thermometer 45 Grad anzeigt. Und andere transportieren den frisch geronnenen Joghurt in einer Strandkühlbox mit einer in der Mikrowelle erhitzten Gel-Packung. Unterschiedliche Systeme, dasselbe Prinzip: zwölf Stunden lang warm halten und nicht rühren.
Warum wird der erste Versuch flüssig und wie lässt sich das beheben?
Die häufigste Beschwerde. Die erste Charge mit gekauften Joghurt wird oft halbflüssig, und das Problem verschlimmert sich bei teilentrahmter oder fettarmer Milch. Die verbreitete Diagnose ist einfach: Weniger Fett bedeutet mehr Wasser, und die Industrie kompensiert dies mit Gelatine. Zwei Esslöffel Milchpulver vor der Fermentation hinzuzufügen verbessert die Konsistenz; Vollmilch zu verwenden hilft noch mehr. Und es gibt einen Trick, der von Charge zu Charge weitergegeben wird: Den hausgemachten Joghurt als Mutterkultur zurückzubehalten sorgt dafür, dass die Textur dicker wird, weil sich die Fermente erneuern und den neuen Liter hungriger besiedeln.
Diese Mutterkultur hält vier oder fünf Wiederverwendungen stand, ohne dass das Ergebnis leidet; danach verschlechtern sich die Joghurts schneller. Wer sicher gehen will, friert Portionen von 125 Millilitern ein und startet bei Bedarf neu. Für alle, die eine griechische Joghurt-Konsistenz suchen, gibt es eine Abtropf-Methode: Ein feuchtes Tuch im Sieb, die Molke tropft ab und der Joghurt verdichtet sich. Die Molke wird nicht weggeworfen — sie eignet sich für Kuchen und Desserts — und mit einem kleinen Prise Salz verrührt erhält man etwas, das sehr an Frischkäse zum Streichen erinnert.
Vom Joghurt zum Kefir: Wenn die Kultur Nahrung braucht
Die nächste Stufe sind Kefirkörner, die einer anderen Logik folgen: Man muss sie füttern. Sie müssen immer in Milch eingetaucht sein, und wenn man die Routine vernachlässigt, färben sie sich rosa-orange und zerfallen schließlich. Wer nur eine Tasse pro Tag konsumiert, passt die Milchmenge an, um keine Überschüsse anzuhäufen; wer verreist, stellt sie mit Milch in den Kühlschrank oder nimmt sie mit. Ob es schädlich ist, ein Korn zu schlucken, lautet die Antwort derer, die es getan haben: Nein.
Wechselt man die Milch, ändert sich das Ergebnis. Manche arbeiten mit Schafsmilch und stoßen auf übermäßige Cremigkeit: Dem Joghurt fehlt Wasser, er hat zu viel Sahne. Und eine Warnung, die aus dem häuslichen Backen stammt: Feigen haben gerinnende Eigenschaften, daher kann ihr Zusatz zur Mischung die Textur verändern und die abgesonderte Molke erhöhen.
Obst, Honig und Zucker: Immer erst nach der Fermentation
Die Zusätze kommen zuletzt. Zucker, Honig und Obst werden hinzugefügt, wenn der Joghurt bereits geronnen und kalt ist; sie vor der Fermentation zu mischen ruiniert Textur und Geschmack, und das Pürieren von Obst mit der Ausgangsmilch ergibt ein mittelmäßiges Resultat. Der praktische Weg ist Marmelade am Boden des Glases oder eine Handvoll tiefgekühlter Waldbeeren — ein 400-Gramm-Beutel für etwa 2 Euro —, die sofort püriert werden. Auch Apfel-Zimt-Infusion, Eierschnee-Milch oder Turrón-Geschmack funktionieren, wobei der Zucker stets nachträglich beigegeben wird.
Der Abschluss ist die unbeantwortete Frage. Bei Rohstoffkosten unter 10 Cent und dem günstigsten Konkurrenzprodukt bei vier Stück für einen Euro scheint der Vorteil klar. Was kostet eine Wattstunde, wenn der Joghurtbereiter acht Stunden läuft? Das hat noch niemand berechnet.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (216 Antworten).
Praktischer Guide für ein Wochenende in Marrakesch: Sicherheit, Betrugsmaschen, günstige Unterkünfte und Streetfood. Tipps von Reisenden, um Fallen zu vermeiden.