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Gericht in Spanien stellt Anzeige von Santaolalla gegen Vito Quiles ein
Das Untersuchungsgericht Nr. 23 in Madrid hat die Anzeige von Sara Santaolalla gegen Vito Quiles eingestellt. Die Sicherheitskameras des Senats widerlegten den Vorwurf.
Sara Santaolalla: Anzeige gegen Vito Quiles endet mit Einstellung
Die Politikwissenschaftlerin Sara Santaolalla erschien mit Armschlinge und sichtlich nervös vor dem Untersuchungsgericht Nr. 23 in Madrid. Sie beantragte eine einstweilige Verfügung gegen Vito Quiles, einen Mitarbeiter von EDA TV, nach einem Zusammenstoß vor dem Senat. Die Richterin lehnte den Antrag ab und stellte das Verfahren Tage später ein: Die Sicherheitskameras der Parlamentskammer bestätigten den Vorwurf nicht. Die Richterin kam zu dem Schluss, die Vorfälle seien „nicht als Straftat zu werten“.
Das Video, das die Darstellung erschwert
Vozpópuli veröffentlichte Santaolallas Aussage. In den Aufnahmen spricht die Analystin von „Belästigung“, die sich bis in ihr berufliches Umfeld ziehe, und bittet um Schutz; die Richterin musste ihre Ausführungen unterbrechen. Eine Verfahrenseinstellung ist keine Falschbeschuldigung: Dafür müsste nachgewiesen werden, dass die Anzeigende wusste, dass sich die Vorfälle so nicht ereignet hatten. Sie lässt dem Beschuldigten aber die Möglichkeit, wegen übler Nachrede zu klagen, wenn er sich zu Unrecht beschuldigt fühlt.
Der politische Lärm und der Personenschutz
Der Polizeischutz für die Anzeigende ist zum Ziel von Kritik geworden. Nach der Einstellung des Verfahrens wird vom spanischen Innenministerium verlangt zu erklären, warum dieser Sicherheitsaufwand aufrechterhalten wurde. Der Fall verlagert sich damit von der Justiz in die Politik. Die verblüffende Pointe: Ausgerechnet die Institution, die Schauplatz des Übergriffs hätte sein sollen, machte ihn zum Entlastungsbeweis. Die Senatskameras, die alles aufzeichnen, leisteten die Arbeit, die die Richterin bestätigte.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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