Spaniens Progressiv-Regierung feiert nächsten Erfolg (und Pablo Motos verzweifelt)

Der Auftritt von Irene Montero und Gabriel Rufián bei La Revuelta erzielte die zweitbeste Einschaltquote der Sendung, nur die Pedro-Sánchez-Interview lag darüber.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Das gemeinsame Interview mit Irene Montero und Gabriel Rufián bei La Revuelta erzielte die zweitbeste Einschaltquote der Sendung, nur der Besuch von Pedro Sánchez lag darüber.

Der Wahlkampf wird auch auf den Fernsehplattformen ausgetragen. Der Besuch von **Pedro Sánchez** bei La Revuelta, der zur meistgesehenen Nicht-Sport-Sendung des Jahres wurde, zeigt deutlich, dass diese Wahlen bei der Bevölkerung auf bemerkenswertes Interesse stoßen. Die Sender wissen das, und alle wollen ein Stück vom Kuchen.

## Montero und Rufián gemeinsam im Studio

Den ersten Schritt machte das Gespann aus **Gabriel Rufián** und **Irene Montero**, das am Dienstag, den **27. Oktober**, gemeinsam in der Sendung von **David Broncano** zu Gast war. Das Ergebnis war wieder ein Quotenknaller: Die Ausgabe erreichte die zweitbeste Quote in der Geschichte der Sendung, nur das Interview mit Pedro Sánchez lag darüber.

Der Schachzug ergibt Sinn. Wenn Politik zunehmend als Unterhaltung konsumiert wird, brauchen die Parteien ein TV-Studio und die Studios Gäste, die Publikum anziehen. Der gemeinsame Auftritt der Vorsitzenden von ERC und Podemos passt in diese Logik eines im Fernsehen ausgetragenen Wahlkampfs.

## Die Reaktion von Pablo Motos

Vor diesem Hintergrund lässt sich besser verstehen, warum **Pablo Motos** in seiner Sendung öffentlich auf die Frage einging, ob er Pedro Sánchez interviewen werde oder nicht. Der Moderator erklärte seinem Publikum, wie oft sein Team das Büro des Ministerpräsidenten kontaktiert hatte, um ein Gespräch zu vereinbaren.

Der Auftritt sorgte für Spott und Memes in den sozialen Medien. Motos machte aus einer Buchungsangelegenheit Content – genau das, was eine Unterhaltungssendung tut, wenn sie um dieselbe Sendezeit konkurriert.

## Quoten: Ein Geschäft für alle

Die Episode bestätigt, dass der Kampf um die Quoten im Wahlkampf nicht nur eine Frage des Marktanteils ist. Es geht um öffentliches Geld, Produktionsverträge und das Ansehen der Sender. Die genaue Zuschauerzahl der Sendung wurde in den verfügbaren Informationen nicht genannt, aber die relative Zahl – zweitbeste der Geschichte – reicht aus, um die Dimension des Phänomens zu erfassen.

Man sollte daran erinnern, dass die Einschaltquoten von **Kantar** gemessen werden und deren Zuverlässigkeit in letzter Zeit in Frage gestellt wurde. Jede Zahl als absolute Wahrheit zu nehmen, erfordert Vorsicht.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (7 Antworten).

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