Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Galicien drosselt Wasser in 32 Gemeinden trotz regenreichstem Winter
32 Gemeinden in Galicien, Spanien, beschränken das Wasser auf das Nötigste – trotz des regenreichsten Winters seit Jahrzehnten. Stauseen, Verdacht und Tourismus.
Wassereinschränkungen in Galicien: Der regenreichste Winter reichte nicht
Mitten im August haben Gemeinden in Pontevedra und A Coruña Wassereinschränkungen verhängt. Keine Schwimmbäder, keine Gärten: nur das Nötigste. Und das nach dem regenreichsten Winter seit Jahrzehnten. Die Xunta (Regionalregierung Galiciens) hat in 32 Gemeinden den Alarm ausgerufen, in rund 60 weiteren den Voralarm. Die eigentliche Zahl: 8 von 10 galicischen Gemeinden befinden sich bereits auf einer Warnstufe.
Die offiziellen Ursachen: fehlender Sommerregen, gestiegener Verbrauch durch den Tourismus und hohe Temperaturen. Doch die Debatte geht weiter. Skeptiker verweisen darauf, dass die Stauseen über dem Durchschnitt der letzten Jahre liegen und vermuten, dass Wasser absichtlich abgelassen wurde. Andere erinnern an das strukturelle Paradox des grünen Spanien: wenige Talsperren zur Wasserregulierung, weil es fast immer regnete – sobald also ein trockener Sommer kommt, reicht die Infrastruktur nicht aus.
Die Confederación Hidrográfica (Flussgebietsbehörde) hat zudem den Abbau von Freizeitplattformen am Fluss Miño angeordnet, was die These stärkt, dass das Management stärker hinterfragt wird als die Vorhersage. Das einzig Sichere: In Galicien kann man Wasser nicht mehr als selbstverständlich ansehen. Nach dem regenreichsten Winter seit Jahrzehnten versiegt der Hahn im Sommer. Erklärungen gibt es viele, eine einzige Antwort keine.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (51 Antworten).
Ein Rollstuhlfahrer tötete in Barcelona einen Räuber: Seine Familie fordert seine Freilassung. Wir beleuchten die Debatte über Notwehr und Verhältnismäßigkeit in Spanien.
Analyse eines geopolitischen Vorschlags, der einen Pakt zwischen Iran und Saudi-Arabien vorsieht, um die Karte des Nahen Ostens neu zu zeichnen und drei große historische Staaten zu schaffen.
Osterwoche in Valencia, Spanien: Bewohner melden weniger Trubel trotz offiziell rekordverdächtiger Hotelbelegung. Echter Einbruch oder nur Teilwahrnehmung?
Ein autistischer Jugendlicher wurde in den Niederlanden vier Jahre nach seiner Diagnose euthanasiert. Die Debatte über den schiefen Weg und Eugenik verschärft sich.