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Galicien braucht 500.000 Einwanderer, um die Renten zu sichern
Die spanische Region Galicien bräuchte 500.000 Einwanderer, um Demografie und Renten in Einklang zu bringen – bei jährlichen Zuzügen von nur 14.000, die die Abwanderung nicht ausgleichen.
Die galicischen Renten hängen an einer halben Million Einwanderer
Hinter dem Bild, das das Schlagwort INSAIZ zeichnet, steht eine demografische Rechnung, die niemand bezahlen will. Das galicische Rentensystem braucht dringend Beitragszahler-Nachschub: 14.000 Zuzüge pro Jahr machen sich kaum bemerkbar. Die direktesten Analysen setzen das Minimum bei 500.000 Einwanderern; die anspruchsvollsten Szenarien erhöhen die Schwelle auf drei Millionen.
Galicien ist kein neuer Fall. Die Region verliert seit dem 19. Jahrhundert Bevölkerung. Die Jugend geht, weil das Wirtschaftsmodell sie nicht hält, und der Niedergang der Viehzucht und der Fischerei – mit den EU-Quoten im Hintergrund – hat den Rest erledigt. Deshalb klingt die Ansiedlung von MG in Ferrol nach einem Versuch, die Blutung zu stoppen, nicht nach einer Lösung.
Manche halten den Rückgriff auf massive Einwanderung nur für eine Verlängerung des Siechtums, die die grundlegende Reform verhindert: ohne junge Einheimische, ohne Industrie, die ihnen Löhne zahlt, und ohne Generationenwechsel auf dem Land werden die Renten zum Glücksspiel. Das andere Lager ist sich sicher: ohne Einwanderer gibt es nicht einmal ein Glücksspiel.
Die Frage, die im Raum steht, ist, ob eine halbe Million Zuzüge ein realistisches Ziel oder ein zu großer Flickenteppich ist. Solange die eigentliche Gleichung ungelöst bleibt, kann der nächste Toast der letzte sein: Das System hält durch, solange die Zahler nicht ausrechnen, wie viel sie zahlen müssen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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