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Podemos und Vox verbünden sich gegen die WM 2030 mit Marokko
Podemos und Vox fordern ein Aus Spaniens bei der WM-Bewerbung 2030 mit Marokko – aus Gründen der nationalen Souveränität. Ein unerwartetes Bündnis, das die spanische Regierung unter Druck setzt.
Podemos und Vox, gemeinsame Front gegen die WM 2030 mit Marokko
Was haben Podemos und Vox gemeinsam? Die übliche Antwort wäre: nichts. Diesmal teilen sie jedoch dasselbe Transparent: Sie fordern, dass Spanien aus der Bewerbung um die Ausrichtung der WM 2030 gemeinsam mit Marokko aussteigt. Ihr Argument, wörtlich: Die Koadministration mit Rabat „verletzt die nationale Souveränität“.
Vom Slogan zur Liste der Vorwürfe
Die Oppositionsfront bleibt nicht bei der Schlagzeile stehen. Das Argumentarium spannt zwei Jahrzehnte voller Reibereien auf: die Besetzung einer Insel, Verdächtigungen rund um die Anschläge von 2004 und 2017, den Pegasus-Spionageskandal und die Vorfälle in Ceuta. Das Fazit dieses Lagers ist einfach: Wer einen Schritt vor dem Krieg steht, lädt den Nachbarn nicht zu seiner großen Feier ein. Selbst eine stehengebliebene Uhr zeigt zweimal am Tag die richtige Zeit, und für manche ist dies eine dieser zwei Gelegenheiten.
Die Antwort der Skeptiker
Es fehlt auch nicht an Stimmen, die das alte Sprichwort auf den Kopf stellen: Patriotismus als letztes Zufluchtsort der Schurken, wobei sie sogleich einschränken, dass das Zitat „falsch interpretiert“ worden sei. Manche behaupten sogar, andere Parteien würden aus der Regierung heraus dasselbe vertreten, hätten sie es selbst vorgeschlagen. Die Ironie dominiert den Abschluss: Die einen sehen einen Akt der Würde, die anderen einen bloßen Wahlkampfmanöver.
Währenddessen rollt der Ball bereits in den Büros der FIFA. Oder in denen von Moncloa, was im Grunde genommen auf dasselbe hinausläuft.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (11 Antworten).
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