Frau in der Leitstelle möglicherweise für den Unfall verantwortlich

Die Triebfahrzeugführerin des Iryo-Zugs meldete zweimal, dass ihr Zug noch stand, doch die Leitstelle glaubte, er fahre mit 40 km/h. Fünf Minuten gingen verloren.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die Triebfahrzeugführerin des Iryo-Zugs rief zweimal in der Leitstelle an, um zu melden, dass ihr Zug wegen Problemen beim Neustart der Bordelektronik noch stand. Wer die Anrufe entgegennahm, gab diese Information nicht an den Fahrdienstleiter weiter, der davon ausging, dass der Zug mit 40 km/h fuhr. Der AVE-Hochgeschwindigkeitszug konnte in den fünf Minuten vor dem Unfall nicht gewarnt werden.

Die Ereigniskette beginnt um **8:36 Uhr**, als sich der AVE noch nicht gemeldet hat. Zu diesem Zeitpunkt wird dem AVE-Lokführer mitgeteilt, er solle im normalen Betrieb neu starten. Fünf Minuten später, um **8:41 Uhr**, ruft die Triebfahrzeugführerin des Iryo an. Eine Frau, die Assistentin des Fahrdienstleiters, nimmt den Anruf entgegen und verbindet ihn mit ihrem Kollegen, ohne ihm zu sagen, dass der Iryo-Zug steht. Der Fahrdienstleiter glaubt, der Zug fahre mit **40 km/h**, der sogenannten "meta 40"-Meldung.

## Zwei Warnungen der Triebfahrzeugführerin, die den Fahrdienstleiter nie erreichen

Um **8:48 Uhr** ruft die Triebfahrzeugführerin erneut an. Dieselbe Frau nimmt den Anruf entgegen. Sie erklärt, dass ihr Zug weiterhin steht, weil sie die Systemdaten nicht prüfen kann und Probleme beim Neustart der Ausrüstung hat. Als Antwort erhält sie, sie solle es weiter versuchen und sich melden, falls das Problem bestehen bleibt.

Nach dem Auflegen ist im Hintergrund zu hören, wie der Fahrdienstleiter sich über die unklare Lage beschwert und merkt, dass etwas nicht stimmt. Die Frau, die den Anruf entgegengenommen hat, beharrt darauf, dass der Zug weiter mit meta 40 fährt. Der Fahrdienstleiter war sich nie bewusst, dass der Iryo stand.

## Fünf Minuten ohne Warnung an den AVE

Während sie untereinander klären, was los ist, verstreichen die **fünf Minuten**, die bleiben, bis der AVE die Unfallstelle erreicht. Der Lokführer wird nicht gewarnt. Die Warnkette versagt genau an dem Punkt, an dem sie funktionieren sollte: Die Information, dass ein Zug auf dem Gleis steht, erreicht nie denjenigen, der auf den anderen Zug einwirken könnte.

## Die wichtigsten Punkte

- Um **8:36 Uhr** hat sich der AVE noch nicht gemeldet und wird angewiesen, im normalen Betrieb neu zu starten.
- Um **8:41 Uhr** ruft die Triebfahrzeugführerin des Iryo an; die Assistentin verbindet den Anruf, ohne zu erwähnen, dass der Zug steht.
- Der Fahrdienstleiter glaubt, der Iryo fahre mit **40 km/h** (meta 40).
- Um **8:48 Uhr** wiederholt die Triebfahrzeugführerin, dass ihr Zug wegen Problemen beim Neustart der Ausrüstung noch steht.
- **Fünf Minuten** gehen verloren, ohne dass der AVE-Lokführer gewarnt werden kann.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (11 Antworten).

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