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Forumsnutzer schreibt GAD3 in Spanien 20 % für VOX zu
Ein Forumsnutzer führt bei GAD3 einen Umfragewert von 20 % für VOX an, und im Thread werden erneut unabhängige Umfragen abseits des spanischen CIS gefordert.
Die 'MariCarmen-Affäre' und die 20 %, die ein Forumsnutzer VOX zuschreibt
Ein Teilnehmer behauptet, dass inzwischen niemand weiß, ob die PSOE die absolute Mehrheit gewinnen würde. Die Zweifel machen sich im Thread breit, nachdem ein anderer Nutzer unter Berufung auf GAD3 versichert, VOX liege bereits bei 20 %, und diesen Sprung auf die MariCarmen-Affäre zurückführe. Mit diesen Zahlen auf dem Tisch ist die Forderung nach unabhängigen Umfragen abseits des CIS (Spaniens amtlichem Meinungsforschungsinstitut) kein Gag mehr, sondern wird zum Kern der Wahlanalyse. Das Problem: Jede neue Umfrage weckt denselben Verdacht, statt ihn auszuräumen.
Warum werden unabhängige Umfragen statt derer des CIS gefordert?
Der Thread beginnt mit der Forderung nach unabhängigen Umfragen und dem ausdrücklichen Ausschluss des CIS, ohne weitere Begründung als das Misstrauen gegenüber den Datenreihen der öffentlichen Behörde. Dass das CIS Umfragen veröffentlicht, bestreitet niemand; bezweifelt wird, wozu sie gut sind. Ein Teilnehmer setzt die PSOE scherzhaft in einer Spanne von 105 % bis 115 % der Stimmen an, worauf ein anderer antwortet, ihm erscheine selbst das zu wenig. Die Ironie zeigt etwas Unangenehmes: Wenn das Instrument an Glaubwürdigkeit verliert, rettet kein Datum es mehr.
Gibt es mehr Wähler im Ausland als in Spanien?
Kein Datum stützt das, und genau darin liegt die Falle. Ein Teilnehmer behauptet, mit dem Enkelgesetz (ein spanisches Gesetz, das Nachfahren von Exilierten einbürgert) als Hebel, dass die Auslandswählerschaft inzwischen schwerer wiegt als die Inlandswählerschaft. Es ist eine Behauptung ohne statistische Belege im Thread und sollte als das behandelt werden, was sie ist: eine interessierte Hypothese, keine Zahl. Überprüfbar ist etwas anderes — dass die Auslandsliste wächst und dass ihr relatives Gewicht bei jeder Wahl diskutabel ist —, nicht die aufgeblasene Schlagzeile, die ihr angehängt wird.
Die Parallele zwischen der Blase von 2007 und einer möglichen Explosion 2027
Ein Teilnehmer zieht eine Parallele zwischen beiden Momenten. Er führt an, dass 2007 der Motor des Wachstums die Wertsteigerung von Wohnraum war, der unkontrolliert gebaut wurde; der Kredit wurde gestoppt, die Blase platzte, und Spanien war die westliche Volkswirtschaft, die am schlechtesten durch die Krise kam. Und er argumentiert, dass der Treibstoff heute ein anderer ist, der ebenfalls das BIP aufbläht und ebenfalls das eigentliche Problem umgeht: Nach seiner These erstaunen die Wachstumszahlen weiterhin Europa, während der verfügbare Wohnraum zur Neige geht und die Dienstleistungen unter Druck geraten.
Und er ergänzt, dass das keine Koalition beheben kann: Weder die PSOE noch die PP haben eine Lösung für die Wohnungsfrage, nicht aus Mangel an Willen, sondern weil es sie vermutlich gar nicht gibt. Wenn keine der beiden großen Parteien eine Antwort hat, hört die Frage auf, eine Wahlfrage zu sein, und wird zur strukturellen.
Warum die PSOE keine absolute Mehrheit braucht
Die Arithmetik ist einfacher, als sie aussieht: Der PSOE genügt es, dass PP und VOX zusammen keine absolute Mehrheit erreichen. In diesem Szenario findet sich schon ein Weg, so ein Teilnehmer. Derselbe Nutzer erinnert daran, dass die Partei 2016 und auch 2023 für tot erklärt wurde — und trotzdem noch da ist.
Das Terrain bleibt in Bewegung, und niemand wagt es, es abzuschließen. Ein 20 % für VOX, den nur ein Forumsnutzer behauptet, eine PSOE, die nach dieser Lesart nicht gewinnen muss, um zu regieren, und eine PP, der dieselbe Lesart die Mehrheit mit VOX abspricht. Wer den Umschwung auf die MariCarmen-Affäre schiebt, hält das Spielfeld für gesprengt, doch die Trümmer und die Gewissheiten lassen sich noch nicht zählen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (20 Antworten).
Der PSOE erhält eine absolute Mehrheit unter den spanischen Wählern mit marokkanischem Hintergrund, während Venezolaner, Kubaner und Rumänen eher PP und VOX wählen.
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