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Forum diskutiert russische Gleitbomben
In einem Forum wird über die Reichweite russischer Gleitbomben und die angebliche russische Lufthoheit diskutiert. Austausch von Meinungen und unbestätigten Zahlen.
In einem Forumsbeitrag diskutieren mehrere Teilnehmer über den Einsatz von Gleitbomben durch die russische Luftwaffe. Nach Angaben eines Teilnehmers werfen russische Su-34 FAB-500-Gleitbomben mit UMPC-Sätzen aus rund 10.000 Metern Höhe und aus einer Entfernung von 40-60 Kilometern zum Ziel ab, außerhalb der Reichweite ukrainischer Kurz-, Mittel- und Langstrecken-Luftabwehrsysteme. Dies habe Russland eine taktische Lufthoheit an der Front und im unmittelbaren Hinterland verschafft, so dieser Teilnehmer.
Von 10 bis 20 Bomben pro Tag: der quantitative Sprung
Ein anderer Teilnehmer behauptet, vor einem Monat sei von 10 täglichen Einsätzen der FAB-500 mit UMPC-Sätzen die Rede gewesen, während gestern einige ukrainische Quellen von 20 Einsätzen pro Tag sprachen. Er erwähnt auch, dass es für die FAB-250 bereits Sätze mit einer Reichweite von mindestens 80 Kilometern gibt und Orion-Drohnen mit UPAB-50 gesichtet wurden. Nach Angaben dieses Teilnehmers ist der UMPC-Satz seit rund vier Monaten in Serienproduktion.
Das taktische Problem: Luftabwehr heranrücken oder verlieren
Laut dem ersten Teilnehmer sind die verfügbaren Lösungen nicht gut: Bringt man die Luftabwehrsysteme an die Front, um die bombentragenden Flugzeuge abzuschießen, setzt man sie der russischen Artillerie und den Kamikaze-Drohnen aus. Er fügt hinzu, dass die Trägheitsnavigation dieser Bomben auch dann funktioniert, wenn die Ukraine GLONASS stört, ebenso wie Russland das GPS der HIMARS stört.
Warum werden die Su-34-Basen nicht zerstört?
In der Debatte wird angemerkt, dass man sämtliche russischen und belarussischen Basen außer Gefecht setzen müsste. Nach Angaben eines Teilnehmers haben Su-34 eine Reichweite von 4.000 Kilometern und können in der Luft betankt werden. Ein anderer Teilnehmer schlägt vor, der Ukraine Langstreckenraketen gegen Luftwaffenbasen zu geben; als Hypothese wird auch ein Angriff auf die Ursprünge der Militärlieferungen in NATO-Ländern erwähnt.
Der NATO-Faktor: Radare draußen, Raketen drinnen
Ein Teilnehmer führt an, dass ukrainische Radare außerhalb der Ukraine in Nachbarländern betrieben werden und nur die Radare der Luftabwehrsysteme auf ukrainischem Gebiet zum Feuern aktiviert werden. Könnte Russland diese Radare im Ausland zerstören, hätte es die volle Kontrolle über den ukrainischen Luftraum, so dieser Teilnehmer. Ein anderer Teilnehmer fügt hinzu, dass bei einem direkten NATO-Eintritt Radarstationen, AWACS und sogar Satelliten zu militärischen Zielen würden.
Die Debatte über die Kampfflugzeuge: weder Game Changer noch irrelevant
Zur Lieferung von Kampfflugzeugen erklärt ein Teilnehmer, dass es bereits osteuropäische Maschinen gibt, die mit NATO-Waffen kompatibel sind, und dass die ins Gespräch gebrachten F-16 "sehr ähnlich dem sind, was die Ukraine bereits hatte, oder sogar schlechter", weil sie schlechte Bedingungen deutlich schlechter vertragen. Ein anderer Teilnehmer ist der Ansicht, die Ankündigung der Kampfflugzeuge sei Propaganda, um die öffentliche Meinung auf eine Lieferung vorzubereiten, die das Gleichgewicht nicht ändern wird.
Der Abnutzungskrieg: wer länger durchhält
Ein Teilnehmer vertritt die Auffassung, dass der beste Beweis dafür, dass Russland nicht verliert, darin liegt, dass alles beim Alten bleibt. Moskau glaube, dass die Abnutzung der NATO größer sei als die eigene, so diese Meinung. Im Thread gibt es auch Äußerungen zur NATO-Erweiterung und zur Rolle Pilingui, mit gegenseitigen Vorwürfen unter den Teilnehmern.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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