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Fensteraustausch in Madrid: Angebote zwischen 5.022 und 6.160 Euro
Vier Angebote für dieselben Fenster in einer Madrider Wohnung: von 5.022 bis 6.160 Euro. PVC, Aluminium mit thermischer Trennung und das Glas sind entscheidend für die Ersparnis.
Vier Angebote für dieselben Fenster: 1.800 Euro Spanne
Eine Wohnung mit 65 m² tatsächlicher Wohnfläche im Süden von Madrid, zweite Etage nach Südwesten ausgerichtet, mit einschiffigen Schiebefenstern aus Aluminium und in die Wand eingelassenen Rollladenkästen. Der neue Eigentümer ist sich schon vor der ersten Nacht sicher: Lieber in Dämmung investieren als in Heizung. Er holte vier Angebote ein, um sechs Fenster und eine Terrassentür zu ersetzen. Das teuerste: 6.160 Euro; das günstigste: 5.022. Gleiche Wohnung, gleiches Ziel, fast 1.800 Euro Unterschied.
Die Materialvielfalt erleichtert die Entscheidung auch nicht. Es gibt 70-mm-PVC mit 16er Kammer und Guardian-Sun- oder Planitherm-4S-Glas, Aluminium mit thermischer Trennung und 12er Kammer sowie Rehau-Profile mit Verstärkung, die der Verkäufer mit einem kR-Wert von bis zu 1,1 W/m²K anpreist. Das Glas, so die Experten, sei der billige Teil des Fensters und der Punkt, an dem sich die Rechnung am stärksten bemerkbar macht: Sonnenschutz für eine Südwestseite, die im Sommer zur Folter wird, Emissionsminderung für den Winter.
PVC vergilbt nicht mehr (so sagen es zumindest die Verkäufer)
Der alte Vorwurf gegen PVC – es verfärbe sich, verziehe sich und gebe dem Sonnenlicht schließlich nach – hält sich hartnäckig. Die häufigste Antwort: Das galt für die ersten Fenster, die nach Spanien kamen, minderwertige Profile von vor dreißig Jahren. Rehau, Deceuninck und Kömmerling werden als bewährte Hersteller genannt. Bei Aluminium muss man dagegen tiefer in die Tasche greifen, um die Dämmwirkung von Kunststoff zu erreichen.
Auch die Wahl zwischen kleinem Betrieb und Baumarkt hat ihre Logik. Bei Leroy Merlin liegt das Angebot ohne Einbau bei 4.360 Euro; mit Montage für 120 Euro pro Fenster rund 5.300. Das Argument gegen den Zwischenhändler ist einfach: Wenn der Preis ähnlich ist, muss die Provision irgendwo herkommen, ob vom Material oder von der Arbeit. Für den lokalen Betrieb spricht die Erreichbarkeit, wenn ein Fenster verkratzt ist oder ein Flügel nicht mehr schließt.
Lohnt sich Argon und der ultradünne Rollladen?
Argongas in der Kammer hat nur laue Verfechter. Niemand garantiert, dass es nach Jahren noch darin ist, und ein minimaler Riss lässt es entweichen. Die Empfehlung, die sich durchsetzt: nicht dafür zahlen, stattdessen ins Glas investieren und bei defekter Abdichtung nur die Verglasung auf demselben Rahmen austauschen. Das Guardian Sun, mit der weichen Beschichtung zur Kammerinnenseite, ist mit bloßem Auge kaum von normalem Glas zu unterscheiden.
Bleibt die Frage derer, die wenig ausgeben wollen: Und wenn man statt zu ersetzen ein zweites Fenster oder einen Rollladen anbringt? Die Antwort der Branche beendet die Diskussion nicht. Und das Detail des in die Wand eingelassenen Rollladenkastens, den der Eigentümer behalten möchte, wird in keinem der Angebote gelöst. Hier stockt die Rechnung.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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