Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Familie terrorisiert Personal im spanischen Hospital Parc Taulí
Zehn Krankmeldungen und Todesdrohungen am Albada-Zentrum in Sabadell: Eine Familie dominiert die sozialmedizinische Einrichtung seit fast drei Monaten.
Familie übernimmt das Ruder im Parc Taulí: Schreie, Drohungen und zehn Krankmeldungen
Der katalanische Gesundheitsdienst hat ein Problem, das sich nicht mit mehr Budget lösen lässt. Im Parc Taulí Krankenhaus in Sabadell arbeitet das Personal des sozialmedizinischen Zentrums Albada seit fast drei Monaten unter Schreien, Drohungen und verbaler Gewalt der Angehörigen eines stationären Patienten. Die Situation ist keine Flurfunk-Anekdote: Laut Quellen aus dem Zentrum haben mindestens zehn Mitarbeiterinnen krankgemeldet wegen des Drucks. Zwei Pfleger aus anderen Abteilungen des Krankenhauses sind eindeutig: „Wenn wir in dieses Gebäude verlegt werden, erscheinen wir nicht zur Arbeit.“
Der Auslöser war ein Satz. In der Nacht der Aufnahme, den gesammelten Zeugenaussagen zufolge, folgten die Angehörigen des Patienten der zuständigen Ärztin bis zu ihrem Wohnort, um sie mit dem Tod zu bedrohen: „Wenn mein Sohn stirbt, bringe ich dich um.“ Von da an funktionierte das Albada nicht mehr wie ein Krankenhaus.
Wer entscheidet über die Medikamentengabe
Die Mutter des Patienten übernahm die Kontrolle über die Station. Sie entschied, wer das Zimmer betreten durfte und wann die entsprechende Medikation verabreicht wurde. Mehrere angrenzende Zimmer wurden geräumt, um später von der Familie selbst belegt zu werden, berichten die konsultierten Quellen. Das Personal verlor seine Entscheidungsfähigkeit und gehorchte schließlich den Anweisungen des Patientenumfelds. „Wenn der Mutter etwas an der Behandlung ihres Sohnes missfiel, schrie sie uns an und drohte“, bestätigen Quellen aus dem Zentrum.
Das Ergebnis ist eine Abteilung, die faktisch nach den Kriterien einer Familie funktioniert und nicht des medizinischen Personals. Als die Situation kritisch wurde, weigerten sich viele Pflegekräfte, den Patienten zu behandeln, aus Angst vor Vergeltung. Der Vorfall, der den Höhepunkt der Eskalation markierte, war eine Drohung mit einer Schusswaffe, die einen Einsatz der Mossos d’Esquadra (katalanische Polizei) erzwang.
Warum gibt es keine Festnahmen nach einer Waffendrohung?
Diese Frage zieht sich durch die gesamte öffentliche Debatte über den Fall. Es gab Todesdrohungen, eine Verfolgung einer Ärztin bis zu ihrem Zuhause und eine Bedrohung mit einer Schusswaffe. Und es gibt keine dokumentierten Festnahmen. Die häufigste Interpretation ist, dass die Polizei eher „vermittelt“ als eingreift, und dass diese Zurückhaltung erklärt, warum solche Situationen sich wiederholen. Das Gegenargument taucht ebenfalls auf: Das medizinische Personal ist weder ausgebildet noch verpflichtet, sich feindlichen Umgebungen zu stellen, und die Verantwortung liegt bei denen, die die Sicherheit der Einrichtung gewährleisten sollten.
Es gibt eine Nuance, die man nicht außer Acht lassen sollte. Ein Teil des Personals meldet sich krank aus echter Angst; ein anderer Teil nutzt, so wird argumentiert, jeden Vorfall, um sich einem unbequemen Einsatzort zu entziehen. Beides kann gleichzeitig wahr sein. Was unbestreitbar ist, sind die Ausgangszahlen: zehn Krankmeldungen in drei Monaten in einer einzigen Einheit.
Das Muster, das sich in jeder Gesundheitskrise wiederholt
Der Fall Albada passt in ein bekanntes Muster: Angriffe auf das Gesundheitspersonal, die chronisch werden, weil niemand das Problem angeht, bis eine Tragödie passiert. Protokolle existieren nur auf dem Papier. In der Praxis werden ein Krankenpfleger und eine Pflegekraft keine Gruppe von Menschen überwältigen, die entschieden haben, dass Regeln für sie nicht gelten. Die operative Frage lautet anders: Wie lange braucht die Verwaltung, um anzuerkennen, dass ein Zentrum aufgehört hat, eine Gesundheitseinrichtung zu sein?
Vergleiche mit anderen Regionen tauchen in der Analyse immer wieder auf. Es wird argumentiert, dass die Gesundheitssysteme in Madrid und Andalusien schlechter funktionieren als das in Katalonien, und dass dieser Vorfall diese Erzählung widerlegt. Das Gegenargument ist, dass ein Einzelfall keine Statistik ungültig macht. Beide Seiten haben teilweise recht, aber keine Seite hat vollständig recht.
Was der Fall über die Sicherheit in Krankenhäusern offenbart
Über das Albada hinaus hinterlässt der Vorfall drei unbeantwortete Fragen. Erstens: Welches Protokoll wird aktiviert, wenn eine Familie das Personal einer gesamten Station überfordert? Zweitens: Warum wurde der strafrechtliche Weg trotz dokumentierter Drohungen nicht eingeschlagen? Drittens: Wie viele weitere Einheiten stillschweigend ähnliche Situationen ertragen, ohne dass sie öffentlich werden?
Das regionale Gesundheitsministerium hat bis zum Zeitpunkt dieser Diskussion keine konkreten Maßnahmen detailliert beschrieben. Die Mossos d’Esquadra griffen mindestens einmal ein. Das Personal bittet weiterhin darum, nicht in das Gebäude verlegt zu werden. Und der Patient bleibt in einer Einheit stationär, in der nicht der behandelnde Arzt das Sagen hat.
Mit diesen Fakten ist es vernünftig zu erwarten, dass der Fall mit einem neuen Protokoll und keinen relevanten strafrechtlichen Konsequenzen abgeschlossen wird. Dies ist keine feste Vorhersage: Es ist das, was die letzten Male passiert ist.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (121 Antworten).
Navarra gewährt Studentinnen in MINT-Studiengängen 200 € jährlich. Die Hilfe von ca. 16,66 € monatlich stößt wegen des symbolischen Betrags und der Geschlechterdiskriminierung auf Kritik.