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Ein Toter und 30 Verletzte bei Flug von Singapur nach Bangkok
Ein 73-jähriger Brite starb und 30 Menschen wurden verletzt, nachdem eine Boeing 777 auf dem Flug von Singapur nach Bangkok um 6.000 Fuß absank. Sicherheitsgurte waren entscheidend.
Ein Toter und 30 Verletzte bei Flug von Singapur nach Bangkok
Ein 73-jähriger britischer Passagier starb und 30 weitere Personen wurden verletzt, als ein Flug der Singapore Airlines auf der Route London-Bangkok einen plötzlichen Höhenverlust erlitt. Das Flugzeug, eine Boeing 777, sackte abrupt um etwa 6.000 Fuß ab, wodurch alle ohne angeschnallte Sicherheitsgurte durch die Luft geschleudert wurden. „Plötzlich begann das Flugzeug zu kippen und es gab Erschütterungen“, berichtete ein Passagier. „Alle, die saßen und keinen Sicherheitsgurt angelegt hatten, wurden sofort gegen die Decke geschleudert.“ Einige prallten mit solcher Wucht gegen die Gepäckfächer, dass diese eingedellt wurden. Boeing gab eine Beileidsbekundung ab und versicherte, dass ihre „Gedanken“ bei den Passagieren und der Besatzung seien. Die anschließende Diskussion ist gespalten zwischen jenen, die einen Fehler des Herstellers sehen, und jenen, die darauf hinweisen, dass die 777 seit Jahrzehnten ohne strukturelle Probleme im Einsatz ist.
Was über den Vorfall und das Flugzeug bekannt ist
Laut einem Diskussionsbeitrag ist die 777 ein Modell mit mehr als 1.500 Maschinen im Flug und nur zwei bisherigen „Unfällen“: dem Abschuss in der Ukraine und dem Verschwinden der MH370. Diese Bilanz führt dazu, dass ein Teil der Analyse einen Designfehler ausschließt und den Fokus auf schwere Turbulenzen legt. Das Flugzeug wiegt mehr als 300 Tonnen und trotz der Gewalt des Vorfalls blieb die Struktur unversehrt. „Dass sich eine Maschine wie die 777 in einen riesigen Mixer verwandelt und strukturell dennoch intakt bleibt, zeigt, wie gut sie gebaut ist“, fasst ein Beitrag zusammen. Die andere Strömung verweist auf die Höhe und die Route: Flüge über Asien und Europa bedeuten das Durchqueren komplizierter Turbulenzzonen, und einige behaupten, dass der Klimawandel diese Episoden verschärft.
Der Sicherheitsgurt: die einzige echte Verteidigung
Die am häufigsten genannte Erkenntnis ist, dass ein angelegter Sicherheitsgurt die meisten Verletzungen verhindert hätte. „Es sei denn, man steht auf, muss man im Flugzeug immer angeschnallt bleiben“, fasst ein Teilnehmer zusammen. Die beschriebene Abfolge passt zu einem Auftriebsverlust: Das Flugzeug fällt wie ein Aufzug, bis es unter den Flügeln wieder Luft gewinnt. In diesen Sekunden wird jeder, der steht oder nicht gesichert ist, weggeschleudert. Es gibt Berichte über ähnliche Vorfälle beim Überfliegen des Himalayas mit Abstürzen von bis zu 1.000 Metern und einen Fall aus den 70er Jahren auf einem Flug nach Palma de Mallorca. Das Anschnallzeichen ist nicht dekorativ: Jede schwere Turbulenz macht den Gang zur Falle.
Der Vertrauensverlust beim Hersteller
Die jüngere Geschichte von Boeing wiegt schwerer als alle technischen Daten. Die beiden Unfälle der 737 Max, mit Hunderten Toten, resultierten aus einer Software, die ein Ungleichgewicht korrigieren sollte, das durch stärkere und schwerere Triebwerke als ursprünglich für diese Struktur vorgesehen verursacht wurde. „Zuerst versagte die Software, und es brauchte zwei Abstürze, um die Flotte am Boden zu halten“, erinnert ein Beitrag. Hinzu kommt, dass die 787 aufgrund von Produktionsproblemen den Hersteller wechseln musste, wobei Teile des Rumpfes während des Fluges verloren gingen. Die Schlussfolgerung eines Großteils der Analyse ist, dass das Problem nicht die 777 ist, sondern die Abkehr des Unternehmens von seinen Standards.
Wer mit Boeing fliegt und wer es vermeidet
Ryanair setzt ausschließlich auf Boeing. Air Europa nutzt hauptsächlich Boeing und sieht sich mit Kritik konfrontiert, die mit der staatlichen Rettung von 1.000 Millionen Euro im Zusammenhang mit Begoña Gómez verbunden ist. Einige behaupten, sie würden aus Vorsicht nicht mehr mit diesen Fluggesellschaften fliegen. Demgegenüber steht das Argument, dass die kommerzielle Luftfahrt nach wie vor das sicherste Transportmittel ist und die Flugangst ein Bias ist: Die Wahrscheinlichkeit, auf einer Reise zu sterben, ist im Vergleich zu einer Fahrt auf der Straße verschwindend gering. Die Diskussion driftet oft in den Bereich der Phobie ab, und dort gibt es keine Daten, die jemanden überzeugen könnten.
Der Schatten des Klimawandels
Ein Teil der Analyse behauptet, dass schwere Turbulenzen aufgrund der globalen Erwärmung, die die Windmuster in der Höhe verändert, häufiger werden. Die Idee verbreitet sich stark in den sozialen Netzwerken und wird in der Diskussion selbst zitiert. Es gibt keinen geschlossenen technischen Konsens darüber, wie viel dieses konkrete Ereignis auf diesen Faktor zurückzuführen ist, aber die Hypothese gewinnt in Aviatik-Foren an Gewicht. Fakt ist jedoch, dass die Route zwischen Asien und Europa einige der instabilsten Zonen des Planeten durchquert.
Der schockierende Aspekt ist nicht der Sturz: sondern dass eine Maschine von über 300 Tonnen eine solche Erschütterung aushält und unversehrt landet. Die unbequeme Frage ist nicht, ob die 777 sicher ist, sondern wie viele der Verletzten mit angeschnalltem Sicherheitsgurt verschont geblieben wären.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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