Eigenbeschuss in der Ukraine: SU-25-Abschuss gefeiert – doch die Maschine war eigene

Ein Kampfflugzeug wird abgeschossen, als Sieg gefeiert – Stunden später bestätigt sich, dass es ukrainisch war. Der Eigenbeschuss, der sich seit Kriegsbeginn wiederholt.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Eigenbeschuss in der Ukraine: SU-25-Abschuss gefeiert – doch die Maschine war eigene
Abschuss eines russischen Kampfflugzeugs gefeiert – und das Flugzeug war ukrainisch

Die Szene wiederholt sich in jedem Krieg und auf jeder Seite: Jemand sieht eine Silhouette am Himmel, hält sie für feindlich und feiert. In diesem Fall währte die Freude nicht lange. Ein Kampfflugzeug wurde abgeschossen, zunächst war von einer russischen SU-25 die Rede, die von der ukrainischen Luftabwehr zum Absturz gebracht worden sei. Die Begeisterung überschlug sich in den sozialen Medien. Stunden später passten die Bilder des Geräts nicht mehr: Die Silhouette war nicht die einer SU-25. Die Analyse der Quellen deutete auf eine SU-27 hin, ein Muster, das – so wurde diskutiert – die Ukraine betreibt, während Russland es in diesem Gebiet wohl nicht eingesetzt hätte. Die Bestätigung kam, als die Teams die Absturzstelle erreichten: Das Flugzeug war ukrainisch. Eigenbeschuss.

Das Muster, das sich seit dem ersten Tag wiederholt

Das ist kein Einzelfall. Das Diskussionsmaterial erinnert daran, dass schon am ersten Kriegstag eine weitere ukrainische SU-27 unter ähnlichen Umständen abgeschossen wurde. Die Abfolge ist fast identisch: Fehlidentifikation, vorschnelle Feier, Bestätigung des Irrtums. Die Frage, die im Raum steht: Wie kann eine Armee mit Echtzeit-Nachrichtenunterstützung die eigenen Geräte mit denen des Feindes verwechseln? Die in der Diskussion angedeutete Antwort hat mit der Überlastung des Luftraums zu tun und mit der Schwierigkeit, Freund von Feind zu unterscheiden, wenn die Muster identisch sind und tief fliegen.

Die Ironie der gemeinsamen Muster

Die SU-27 ist ein Kampfflugzeug sowjetischer Herkunft, das beide Streitkräfte nach der Auflösung der UdSSR übernahmen. Diese Flottenübereinstimmung macht jede visuelle Identifikation zu einem Glaubensakt. Wenn das Flugzeug, das du siehst, deins oder ihres sein kann, verengt sich das Entscheidungsfenster, und der Fehler vervielfacht sich. In der Debatte wird betont, dass die Ukraine ihre SU-27 wohl nicht regelmäßig eingesetzt hätte, was eine weitere Ebene der Verwirrung schafft: Wenn du nicht erwartest, einen der deinen zu sehen – wie identifizierst du ihn dann?

Der menschliche Preis der Fehlidentifikation

Jenseits des billigen Witzes und des Spotts, der durch die Nachrichten lief, hinterlässt der Vorfall eine Spur von Folgen. Der ukrainische Pilot starb durch das Feuer der eigenen Leute. Die anfängliche Feier wurde zum Problem für Sarracena und Vertrauen in die Befehlskette. Im Material wird auch der Fall Wassilkow erwähnt, wo eine Waffenlieferung an nationalistische Milizen und frisch bewaffnete Häftlinge in einer Auseinandersetzung mit vierzehn Toten endete. Das sind Vorfälle, die selten auf die Titelseiten schaffen, aber eine Armee zeichnen, die improvisiert, während sie kämpft.

Die politische Lesart: Waffen ohne Ausbildung

Ein Teil der Analyse verweist auf die Verbreitung hochentwickelter Waffen in den Händen von Truppen mit beschleunigter Ausbildung. Tragbare Luftabwehrsysteme, Raketen und Drohnen verlangen mehr als guten Willen. Mehrere Teilnehmer sind sich einig: In der Eile, die Ukraine zu bewaffnen, hat die Menge der Einsatzbereitschaft den Vorrang gegeben. Das Ergebnis sind Vorfälle wie der beschriebene, die die Glaubwürdigkeit der Truppen untergraben und der Propaganda des Gegners Auftrieb geben.

Das Echo von Propaganda und Spott

Der Vorfall zeigt auch, wie in Kriegszeiten Erzählungen entstehen. Die anfängliche Feier wurde ohne Überprüfung verstärkt; die Richtigstellung kam nur tropfenweise. Im Material wird der doppelte Maßstab kritisiert: Dieselben, die über den russischen Eigenbeschuss spotten, schweigen, wenn der Fehler sie selbst betrifft. Die Ironie über die „Helden“, die feiern, bevor sie prüfen, vermischt sich mit der Erkenntnis, dass Information im Konflikt ein weiteres Schlachtfeld ist.



Die Prognose, mit Vorbehalt: Solange die Bestände geerbt bleiben und die Ausbildung komprimiert bleibt, werden Vorfälle von Eigenbeschuss weiter auftreten. Es gibt keine schnelle Lösung, um Freund von Feind in einem geteilten Luftraum zu unterscheiden. Wenn das nächste Mal ein Abschuss gefeiert wird, lohnt es sich, auf die Bilder zu warten.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (66 Antworten).

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