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Dokumentarfilm über den Great Reset kursiert in Kinos und kleinen Kanälen
Ein Forumsnutzer behauptet, ein Dokumentarfilm über den Great Reset werde geduldet, weil er denen nütze, die er anklagt, und den Dissidenten lähmen solle.
Der Great Reset: Der Dokumentarfilm, den die Herren dulden
Warum kursiert ein Dokumentarfilm, der den Great Reset anprangert, mit relativer Freiheit, während die großen Medien ihn ignorieren? Die Antwort, die sich in der Analyse aufdrängt, ist unbequem: weil er denen nützt, die er anklagt. Das Material beginnt mit einer These ohne jede Nuance: Seit dem 11. September gibt es nichts Furchtbareres als die Wahrheit, und deshalb wird geduldet, dass er in Kinos und Kanälen mit geringer Reichweite läuft, aber nicht im Fernsehen oder in der Presse. Das Ergebnis, so die Argumentation, sei nicht das Erwecken von Bewusstsein, sondern die Lähmung des Dissidenten und kognitive Dissonanz bei denen, die ihn zufällig mitbekommen.
Was der Film erzählt und was er auslässt
Das Video, gut eine Stunde lang, beginnt mit dem Attentat auf Shinzo Abe und kommt dann zum Bicho. Wer ihn sieht, gelangt zur Minute einundzwanzig und stellt fest: Weder von der EZB noch von Bretton Woods noch von CBDCs noch davon, wie Gesellschaften geformt werden, ist die Rede. Nur vom Bicho. Der Verdacht, dass der Gedankengang später vervollständigt wird, bleibt in der Luft hängen.
Die häufigste Kritik zielt auf die kontrollierte Dissidenz: ein Produkt, das halbe Wahrheiten erzählt und das Wesentliche auslässt. Der gefeiertste Moment ist Minute 48:10, als ein Militär zu Wort kommt und einen Satz fällt, der das Unbehagen zusammenfasst: „Das Gegenteil von Mut ist nicht Feigheit, es ist der Konformismus, was die Mehrheit macht."
Öl, Entvölkerung und der Elefant im Raum
Der grundsätzliche Einwand kommt von anderer Seite: Das System ist nicht tragfähig. Es fehlt an Öl, und es gibt zu viele Menschen. Acht Milliarden Menschen passen nicht in das aktuelle Modell, und diese Tatsache, die im Dokumentarfilm nicht vorkommt, würde allein schon das meiste erklären, was gerade passiert. Das Öl wird nie verbraucht sein, aber es reicht nicht. Die Schlussfolgerung ist so einfach, dass sie unbequem ist: Wer sie versteht, kann dem Schlag ausweichen.
Die These vom kriminellen Theater
Die zentrale These besagt, dass alles ein Theater ist und dass niemand an der Spitze außerhalb der Agenda steht. Jeder spielt seine Rolle. Sollte der Dokumentarfilm ihnen entgleiten — was nicht geschehen wird —, gewinnen auch sie: Ihre Untertanen ins Chaos zu führen gehört zu ihrer eigenen Agenda. So werden die Massen, bevor sie dazu verurteilt sind wie in Haiti zu leben, eine starke Regierung fordern, die Freiheiten beschneidet. Genau das, was die Regisseure des Stücks wollen.
Die angebotene Lösung ist stoisch: die Welt verstehen und betrachten. Wenn der Mut zum Kampf da ist, dann kämpfen, selbst wenn der Sieg unmöglich ist. Ohne Angst und ohne Hoffnung, wie die römischen Legionäre. Und eine letzte Warnung: Die Kontemplativen werden wahrscheinlich die ersten sein, die fallen.
Das Datum, das niemand sehen will
Unter den Verzweigungen des Themas taucht eine beunruhigende Übereinstimmung auf: das Jahr 2033 als annus horribilis. Es wird nicht ausgeführt, bleibt aber da, wie ein Stein im Schuh. Unterdessen driftet das Gespräch in die Geopolitik ab: die HIMARS, die Abnutzung Russlands, der Verdacht, dass jeder Thread, der darüber nicht spricht, ein Ablenkungsmanöver ist.
Ein Abschluss kommt nicht. Der Dokumentarfilm kursiert weiter, die Medien schweigen weiter, und die Frage, warum man ihn sehen lässt, bleibt ohne beruhigende Antwort. Vielleicht, weil die Antwort die ist, die niemand hören will: weil es ihnen nützt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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