Die versteckte Gefahr, schlank zu sein – eine Studie mit 440.000 Menschen

Eine Studie mit 440.000 Erwachsenen zeigt, dass nicht alle Schlanken metabolisch gesund sind: Blutdruck, Blutzucker oder Triglyceride machen den Unterschied

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Schlank zu sein bedeutet nicht automatisch gesund zu sein, so eine umfangreiche Studie

Schlank heißt nicht immer gesund. Weit entfernt von der Devise, dass jedes Untergewicht gut ist, zeigt eine neue Studie in der Zeitschrift Diabetes, Obesity and Metabolism, dass es schlanke Menschen mit schweren Stoffwechselstörungen gibt. Die Forscher begleiteten mehr als 440.000 Erwachsene und kombinierten zwei Variablen: die Körperstatur (schlank versus schwer) und die metabolische Gesundheit (gemessen anhand von Blutdruck, Blutzucker, Triglyceriden und HDL-Cholesterin). Das Ergebnis: vier Kategorien: schlank und metabolisch gesund, schlank und metabolisch krank, schwer und metabolisch gesund sowie schwer und metabolisch krank.

Die Überraschung: Nicht alle Schlanken sind gesund. Es gibt eine bedeutende Gruppe von Menschen mit Normalgewicht, aber veränderten Stoffwechselwerten. Die Schlankheitskultur könnte ein stilles Risiko verdecken: das Aussehen über die tatsächlichen Gesundheitsmarker zu stellen. Sowohl Übergewicht als auch Untergewicht können schaden, doch die Studie macht deutlich, dass Schlankheit kein automatischer Freibrief für gute Gesundheit ist.

Die Botschaft ist klar. Ob sie in der Bevölkerung ankommt und ob ärztliche Untersuchungen künftig über die Waage hinausschauen, bleibt abzuwarten.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (29 Antworten).

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