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Die Passivität der Guten (Alejo Vidal Quadras in Vozpópuli)
Die Passivität derjenigen, die die Verfassung vor den Angriffen der Regierung verteidigen sollten, wird kritisiert. Erfahren Sie die Gründe und den Aufruf zum Handeln.
Die Kritik richtet sich gegen die mangelnde Entschlossenheit der Opposition gegenüber den Maßnahmen der aktuellen Regierung, die als Angriffe auf die Verfassung und die nationale Einheit wahrgenommen werden. Es wird argumentiert, dass Untätigkeit ebenso wie Handeln schaden kann.
Die Debatte über die Passivität der "Guten" angesichts der aktuellen politischen Entwicklung in Spanien ist ein wiederkehrendes Thema. Die Vorstellung, dass das Böse triumphiert, wenn diejenigen, die sich ihm entgegenstellen sollten, untätig bleiben, findet starken Widerhall. Es wird darauf hingewiesen, dass neben den direkten Maßnahmen, die die Säulen des Staates untergraben, auch die Untätigkeit oder der Mangel an Mut seitens der Opposition zu einem besorgniserregenden Bild beitragen.
## Der Angriff auf Ceuta und die politische Reaktion
Ein greifbares Beispiel für diese Kritik betrifft den Umgang mit der massiven Einwanderung nach **Ceuta** im **Mai 2021**. Weit davon entfernt, eine bloße Migrationswelle zu sein, wird sie als schwerer Angriff auf Spanien beschrieben, der von einem feindlichen Nachbarn orchestriert wurde. Die Reaktion der Opposition – trotz Protesten, Reden im Kongress und rechtlichen Schritten gegen hohe Amtsträger – wird angesichts des Ausmaßes des Ereignisses als unzureichend betrachtet. Es wird suggeriert, dass die Mitwirkung der Regierung an dem, was als "Akt des hybriden Krieges" bezeichnet wird, eine entschlossenere Reaktion rechtfertigt, sogar die Aktivierung des Artikels **102** der Verfassung. Dieser Artikel erlaubt es, ein Verfahren gegen Regierungsmitglieder wegen Handlungen einzuleiten, die die Souveränität des Staates gefährden, etwa "sich mit dem Feind zu verständigen oder ihn zu begünstigen". Das Argument, ein solcher Antrag hätte keine parlamentarische Mehrheit, wird verworfen; betont wird die Bedeutung der Geste und ihr Potenzial, eine "betäubte" Bevölkerung aufzuwecken.
## Die Verdrehung der Zweiten Republik
Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Bild, das von der spanischen **Zweiten Republik** gezeichnet wird. Aussagen, die sie als "das beste aller Spanien" bezeichnen, werden von denen, die die Geschichte kennen, als "übelkeiterregend" bezeichnet. Es wird daran erinnert, dass jenes Regime von Sektierertum, politischer Gewalt, Antiklerikalismus und der Intoleranz einer Linken geprägt war, die den Pluralismus verneinte. Trotz der Mängel des Systems der Restauration und der sozialen Ungleichheiten jener Zeit wird die Erzählung, die Republik als eine vorbildliche Demokratie darzustellen, die von einem Militärputsch angegriffen wurde, als Manichäismus und Böswilligkeit betrachtet. Die Kritik richtet sich an die Opposition, weil sie diese Unwahrheiten im Kongress nicht direkt konfrontiert hat, sondern es vorzog, sich auf die Wiederherstellung der Demokratie **1978** zu konzentrieren und die Debatte über jene "verhängnisvolle Periode" zu vermeiden.
## Verschenkte Macht und Burkes Warnung
Es wird daran erinnert, dass die Partei, die sich heute als wichtigste Oppositionskraft abzeichnet, im Zeitraum **2011-2015** über eine absolute Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses, Regierungen in elf Autonomen Gemeinschaften und die Bürgermeisterämter von vierunddreißig Provinzhauptstädten verfügte. Trotz dieser erheblichen Macht wird bedauert, dass das von der Regierung **Zapateros** verabschiedete **Gesetz über das historische Gedächtnis** nicht aufgehoben wurde. Die Lehre aus dieser Situation, die als Warnung an eine künftige Regierung unter **Alberto Núñez Feijóo** weitergegeben wird, ist das Zitat von **Edmund Burke**: "Damit das Böse triumphiert, genügt es, dass die Guten nichts tun." Es wird betont, dass nicht nur schlechte Taten Schaden anrichten, sondern dass Passivität oder Gleichgültigkeit gegenüber dem Bösen es verewigen und sogar stärken können.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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