DeSantis kündigt an: Fliegende Teslas sollen in Florida legal sein

Floridas Gouverneur Ron DeSantis hat angekündigt, dass Teslas fliegende Roadster im Bundesstaat legal sein werden. Das Fahrzeug existiert kommerziell nicht, die Ankündigung wirkt wie Musk-Marketing.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

DeSantis kündigt an: Fliegende Teslas sollen in Florida legal sein
DeSantis kündigt an: Fliegende Teslas sollen in Florida legal sein

Floridas Gouverneur Ron DeSantis hat angekündigt, dass Teslas fliegende Roadster im Bundesstaat legal sein werden. Die über soziale Medien verbreitete Ankündigung hat sofort eine Welle der Skepsis ausgelöst: Das Fahrzeug, das Elon Musk vor Jahren versprach, existiert kommerziell weiterhin nicht, und die Maßnahme kommt, ohne dass auch nur ein einziges Exemplar zugelassen wurde. Im Kontext der wiederkehrenden Ankündigungen des Tesla-Chefs —Hyperloop, CyberCab, Semi, Marskolonien— wird die Nachricht als ein weiteres Marketingkapitel und nicht als echter regulatorischer Fortschritt aufgefasst.

Was genau hat DeSantis über fliegende Teslas angekündigt?

Die Ankündigung ist knapp: Der Gouverneur von Florida teilt mit, dass fliegende Roadster im Bundesstaat legal sein werden. Es gibt keine technischen Details, keine Fristen, keine Sicherheitsanforderungen und keinen Hinweis darauf, ob das Fahrzeug irgendeine föderale Zertifizierung bestanden hat. Die Maßnahme wird als Absichtserklärung präsentiert, nicht als vollständiger regulatorischer Rahmen.

Die häufigste Reaktion deutet auf eine Propagandaaktion hin. Manche halten die Ankündigung für einen Stunt des Tesla-Eigentümers und sind der Ansicht, dass die Maßnahme keinem echten Bedarf entspricht. Dagegen steht das Argument, Florida wolle sich als innovationsfreundliches Territorium für die Automobilbranche positionieren; doch ohne Fahrzeug, das man regulieren könnte, verfliegt die Geste ins Leere.

Musks Geschichte voller Versprechen, die die Skepsis nährt

Die Ankündigung wird als ein weiteres Glied in einer Kette von groß angekündigten Projekten interpretiert, die nie in die Produktion gehen. Hyperloop, CyberCab, Roadster, Semi, Marskolonien: Die Liste wird immer wieder als Argument genannt, das neueste Versprechen nicht ernst zu nehmen. Die Enttäuschung ist in vielen Kommentaren deutlich: Das fliegende Auto wird als abscheuliche Lächerlichkeit bezeichnet und zu den groteskesten Täuschungen des Unternehmers gezählt.

Der Vergleich mit Modeschauen erscheint als Versuch, etwas aus der Ankündigung zu retten: Was für die breite Öffentlichkeit extravagant wirkt, könnte für die Branche eine technische Demonstration sein. Nach dieser Lesart wäre das Vorgestellte kein kommerzielles fliegendes Auto, sondern eine Fähigkeit —dass das Fahrzeug seine Position kennt und sie im dreidimensionalen Raum korrigiert—, die Musk der Industrie zeigen würde. Die Show wäre die Verpackung; die Technologie der Inhalt.

Die praktischen Probleme, auf die niemand antwortet

Über die Ankündigung hinaus häufen sich die physikalischen und rechtlichen Hindernisse. Die Manöver, die diesen Fahrzeugen zugeschrieben werden, würden einen bestens trainierten Kampfpiloten mit Anti-G-Anzug und Eurofighter-Sitzen erfordern, sonst wäre das Ergebnis tödlich. Das ist kein geringer Einwand: Die Legalisierung ohne Sicherheitsregulierung lässt die Anforderungen an Ausbildung, Versicherung und Haftung offen.

Polizeiverfolgungsjagden wären spektakulär, wenn diese Fahrzeuge je fahren würden — egal, ob der Fahrer die Geschwindigkeitsgrenzen einhält oder glaubt, alles machen zu können. Als einzige praktische Lösung wird ein Fernschalter genannt, mit dem die Behörden das Fahrzeug stoppen können; davon steht in der Ankündigung aber nichts.

Florida, das Klima und der Rest des Landes

Die Ankündigung kommt in einem Moment, in dem die durchschnittliche Höhe des Bundesstaats über dem Meer und seine Anfälligkeit für Überschwemmungen ein Dauerwitz sind: Manche schlagen vor, in Florida wäre es nützlicher, U-Boot-Roadster zu legalisieren, denn bald würden die Einwohner mit SpongeBob schwimmen. Die Ironie zielt auf einen Widerspruch zwischen dem futuristischen Image des Bundesstaats und seiner geografischen Realität.

Der Vergleich mit Spanien fällt nebenbei: Dort ist das Fahrzeug des Volkes das Fahrrad und für die Besserverdiener der E-Scooter, kein fliegender Sportwagen. Die Lücke zwischen Ankündigung und realer Kaufkraft schließt den Kreis: ein Fahrzeug ohne Preis, ohne Datum und ohne legale Existenz im Rest des Landes.

Das verblüffende Detail ist nicht die Ankündigung, sondern ihre Abfolge: Musk häuft Transportversprechen an —Hyperloop, CyberCab, Roadster, Semi—, und keines davon hat je die Straßen erreicht. Florida hat gerade die Legalisierung des neuesten angekündigt, obwohl es nicht existiert.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (29 Antworten).

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