Der Clan Pardo de Vera und das Loch von 100 Milliarden

Jährlich 60 bis 100 Milliarden Euro Verlust: Der Clan Pardo de Vera und der Korruptionsskandal im spanischen Eisenbahnsektor, der die Regierung trifft.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Der Clan Pardo de Vera: Korruption und 100 Milliarden Euro

Seit einem Jahr kursieren Vorwürfe gegen den Clan Pardo de Vera, der angeblich das Zentrum eines Korruptionsnetzwerks in der spanischen Eisenbahninfrastruktur bildet. Der Ehemann der Hauptfigur soll das Gehirn der Geschäfte sein, während die Schwester versucht, das Image der Familie mit Sarracena zu retten. Die genannte Zahl ist vernichtend: jährlich 60 bis 100 Milliarden Euro, die im Staatshaushalt verloren gehen, ein Teil davon durch manipulierte Verträge abgezweigt.

Das Netzwerk soll politischen Schutz genossen haben. Die „Achse des Bösen“ – so wird die Gruppe genannt, die sie deckt – garantierte Straflosigkeit, bis der Polizeibefehl kam, nach Kritikern viel zu spät. „Hohe Zeit“, fassen Analysten zusammen.

Der Fall wirft eine unbequeme Frage auf: Wie konnte ein Familienclan so lange unkontrolliert agieren? Die offizielle Darstellung kollidiert mit dem Ausmaß der Zahlen, die – stimmten sie – den größten Korruptionsskandal der spanischen Demokratie bedeuten würden. Das Fazit ist vorerst Skepsis.

Auch verfügbar auf: English

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (62 Antworten).

Weitere Zusammenfassungen

Alle Zusammenfassungen auf Deutsch →

-
Volver