CNMV hebt Leerverkaufsverbot am 19. auf

Das Leerverkaufsverbot der CNMV endet am 19. Der Markt ist gespalten zwischen einer Rallye, die Shorties ausquetscht, und einer Verlängerung.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

CNMV hebt Leerverkaufsverbot am 19. auf
CNMV öffnet Leerverkauf-Fenster am 19., Markt wittert Falle

Das Verbot von Leerverkäufen an der spanischen Börse wird am Dienstag, den 19., aufgehoben. Am Montag, den 18., sind Short-Positionen noch verboten: So erinnert ein Forumsteilnehmer an das Dokument der CNMV, während ein anderer die Korrektur des Kalenders bestätigt. Zwischen diesen beiden Daten liegt eine ganze Woche voller Spekulationen, und genau darum dreht sich der Thread: Ein Duell zwischen denen, die einen Anstieg erwarten, der die Shorts ausquetscht, und denen, die davon ausgehen, dass die Aufsichtsbehörde das Verbot verlängern wird, wie sie es bereits zuvor getan hat.

Die Prognose eines Teilnehmers, presented als „persönliche Meinung aus dem Wirtshaus“, besagt, dass Kleinanleger sofort Leerverkäufe eröffnen werden, sobald sie können, insbesondere bei Aktien mit Kursen über 30 oder 50 Euro. Das danach skizzierte Szenario ist kein Absturz: Es ist ein vernichtender Bullenlauf, ein Anstieg des Ibex um mindestens 200 Punkte, der diese Shorts auf dem falschen Fuß erwischen würde. Der Autor selbst gibt ohne Scheu zu: Er hat keine Studien absolviert und keine Berechnungen angestellt, er hat diesen Film nur schon einmal gesehen.

Was vom 19. erwartet wurde: Ein Anstieg vor dem Fall

Ein Teilnehmer las den Handelstag als vorbereitete Bewegung: Starkes Plus in den ersten Stunden, damit die Shorts Positionen aufbauen konnten, und direkt danach Wasser. Auf dem Tisch lag sein Verdacht, dass die Tape-Bewegung freier verläuft, wenn die Aufsicht wegschaut.

Ein technischer Warnhinweis schlich sich in den Thread: Schnelle, abrupte Bewegungen, um Stops zu brechen. Die Warnung gilt gleichermaßen für den, der hastig Long geht, und für den, der mit leichtem Finger zum ersten Mal Short geht. Ein anderer Teilnehmer ironisierte, dass, wenn die Wettbüros geschlossen sind, nicht einmal die Fed als Headline-Mover nötig sei, um den Markt zu bewegen.

Impfstoff und 7.000 Punkte: Das Gerücht, das den Markt bewegte

Denn der Markt bewegt sich, bevor das Verbot aufgehoben wird. Die Andeutung eines Impfstoffs — von drei Billionen Dollar, laut der im Thread kursierenden Zahl — reichte aus, damit die Indizes nachmittags anzogen, wie ein Forumsteilnehmer berichtete. Der Ibex übertraf die 7.000-Punkte-Marke, zur Überraschung dessen, der seit Wochen auf den Boden geschaut hatte, wie ein anderer Teilnehmer feststellte.

Dieser Anstieg auf Kosten eines Gerüchts diente zwei Zwecken. Erstens, um daran zu erinnern, dass sich der Preis nach Erwartungen richtet, nicht nach Bilanzen. Zweitens, um Argumente für jene zu liefern, die behaupten, die Börse habe „ein sehr hohes Maß an Manipulation“.

Die Verlängerung des Verbots, die viele für wahrscheinlich halten

Ein Teil des Threads geht davon aus, dass die CNMV das Tor für Leerverkäufe wieder schließen wird. Es würde reichen, wenn die großen Banken erneut Beschwerde führen würden, damit die Aufsichtsbehörde das Veto ein weiteres Mal um einen Monat verlängert. Der Finanzsektor bleibt der am stärksten betroffene Bereich der Plaza, und einige behaupten, der Abwärtstrend werde erst stoppen, wenn Sabadell vom Parkett verschwindet.

Die Sequenz wäre identisch mit der vorherigen: Erst das Gerücht, dann die wiederholte Andeutung und schließlich die feste Ankündigung. Ein Drehbuch, das sich so oft wiederholt hat, dass es in der Investorenkonversation bereits einen eigenen Namen hat: der Murmeltiermonat.

Vom Short zur Dividende: Allianz, BASF, Elecnor und Prosegur

Nachdem das spekulative Fenster geschlossen war, wandte sich die Analyse den Details der Bilanzen zu, stets nach den Kriterien, die einer der Teilnehmer darlegt. Konkrete Einstiegskurse erscheinen: BASF zwischen 33 und 35 Euro; Allianz unter 150, mit einer Dividendenrendite von 6,54% und einem Zielkurs von 200 Euro in drei Jahren; Elecnor ab 6 Euro, mit 800 Millionen Schulden und 700 Millionen Cash auf dem Tisch; Prosegur, 50% unter dem Juni-Preis von 2019, mit der Empfehlung, das dritte Quartal abzuwarten. Iberdrola, mit 6,5 Euro im Visier, schließt die Liste ab.

Die Aufschlüsselung jeder Aktie — Schulden, Cash, Fähigkeit zur Dividendenzahlung und Fristen — kommt zusammen mit der Warnung, dass dies eigene Kriterien desjenigen sind, der sie teilt, und nicht der Konsens der Analysehäuser.

Das Portfolio veröffentlichen: Mut, Lärm und manche Scharfschützen

Am entgegengesetzten Ende des spekulativen Shorts steht der Anleger, der seine Positionen im Detail zeigt. Wenige Dinge erzeugen mehr Lärm. Ein reales Portfolio zu zeigen, mit Einstiegen und Fehlern, setzt den Zeigenden der leichten Kritik derer aus, die nur auftauchen, wenn die Transaktion schlecht läuft.

Die Verteidigung ist einfach: Ohne sichtbare Portfolios ist jede Meinung gleich viel wert, und das sollte sie nicht sein. Diejenigen, die Fehler machen und darüber berichten, leisten mehr Beitrag als die, die im Nachhinein urteilen, während sie ihr Konto versteckt halten.

Mit markierten Preisen und verteilten Werkzeugen bleibt die Uneinigkeit beim Ausgangspunkt: War der 19. der Startschuss für einen Crash oder die x-te Falle, die die Shorts ohne Portfolio zurückließ? Niemand hat die Frage geklärt.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (176 Antworten).

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