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Citroën zeigt elektrisches 2CV-Prototyp mit Zielpreis von 15.000 Euro
Citroën hat ein elektrisches 2CV-Prototyp für 2028 vorgestellt, Zielpreis 15.000 €. Ein Foristen rechnet vor, dass es mit Extras und ohne Förderung an die … herankommen könnte.
Der 2CV kehrt als E-Auto mit einem Zielpreis von 15.000 Euro zurück – und manche rechnen vor, dass er mit Extras an die 21.500 herankommt
Citroën hat auf dem Pariser Autosalon einen Prototyp des neuen elektrischen 2CV vorgestellt, der für 2028 geplant ist – pünktlich zum 80. Geburtstag des legendären Deux Chevaux. Zielpreis: 15.000 Euro. Länge: 3,76 Meter. Vier Sitze und ein Design, das Retro-Anklänge mit modernen Lösungen verbindet. So weit die offizielle Geschichte. Das Kleingedruckte beginnt, wenn man die Extras zusammenrechnet: bis zu 21.500 Euro, laut einer Rechnung, die unter potenziellen Käufern kursiert. Und da bricht der Bann.
Was kostet das neue elektrische 2CV mit Förderung wirklich?
Die Aufstellung eines Foristen beginnt bei den 15.000 Euro Basispreis. Rechnet man den jeweils aktuellen MOVES-Plan (ein spanisches Förderprogramm für E-Autos) hinzu – 4.500 Euro ohne Verschrottung, 7.000 Euro mit Altfahrzeug – sowie den 15-prozentigen Steuerabzug auf eine Bemessungsgrundlage von 20.000 Euro, bleibt theoretisch ein Preis von rund 5.750 Euro, sofern alle Bedingungen erfüllt sind. Ohne Verschrottung steigt die Summe auf 8.250. Das Problem, so der Forist: Diese Rabatte hängen davon ab, dass der Händler sie auf der Rechnung ausweist, dass öffentliche Mittel noch vorhanden sind und dass das Modell im Förderkatalog steht. Drei Bedingungen, die sich laut ihm selten gleichzeitig erfüllen.
Nostalgie als Verkaufsstrategie: vom R5 zum 2CV
Der Schachzug ist nicht neu. Renault hat es bereits mit dem elektrischen R5 gemacht und es funktionierte, wie ein Forist berichtet. Jetzt wiederholt Stellantis die Formel mit dem bekanntesten Icon von Citroën. Manche sehen darin einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der chinesischen Industrie: Europa verkauft Nostalgie, Asien verkauft Preis. Aber Nostalgie hat Grenzen. Laut einem Foristen kostete das originale 2CV umgerechnet etwa 7.000 Euro in heutiger Kaufkraft und hatte nur einen Scheinwerfer. Das neue, mit zwei Scheinwerfern und Batterie, verdreifacht diese Summe.
Das originale 2CV: gewelltes Blech, 300 km Reichweite und 20 Liter Tank
Gegenüber der offiziellen Begeisterung weist ein Teil der technischen Analyse darauf hin, dass das neue Modell die Philosophie des Originals verrät. Das gewellte Blech des 2CV von 1947 war funktional: dünn, widerstandsfähig, von der Luftfahrt inspiriert. Beim heutigen Prototyp sind es dekorative Vertiefungen ohne strukturelle Funktion. Und es kommt mehr. Das originale 2CV hatte einen tiefen Schwerpunkt, aber eine noch tiefere Kippachse, was zu extremer Schräglage in Kurven führte. Das war kein Fehler: Es war das System, um nicht umzukippen. Das Auto rutschte aus, bevor es sich weit genug neigte, um den Halt zu verlieren. Das neue Modell mit einer E-SUV-Plattform wird diese Physik kaum nachbilden.
Warum kippte das originale 2CV nicht, obwohl es sich so stark neigte?
Weil seine Wankachse praktisch auf Bodenniveau lag, während der Schwerpunkt darüber lag. Diese Geometrie erzeugte eine enorme Lastverlagerung und eine sehr weiche Federung. Das Auto neigte sich zwar, aber es rutschte aus, bevor die Trägheit es umwarf. Die schmalen Reifen halfen: wenig Haftung, geringeres Kipp-Risiko. Das Ergebnis war eine lächerlich niedrige Kurvengeschwindigkeit und eine passive Sicherheit, die heute selbst mit Airbags nicht mehr zu reproduzieren wäre.
Autopreise in Spanien: von 7.800 Euro für einen Dacia bis 15.000 für einen Kleinwagen
Das Gespräch über das neue 2CV driftet unweigerlich zu den Autopreisen ab. 2007 kostete ein Dacia 7.800 Euro. 2003 begann ein Basis-Ibiza bei 6.999 Euro. Ein Ford Fiesta der Generation 1999-2007 wurde für 8.999 Euro mit Klimaanlage, Doppelairbag und CD-Radio verkauft. Heute liegt ein Elektro-Kleinwagen mit 200 km realer Reichweite nicht unter 15.000. Die unausweichliche Schlussfolgerung: Die Löhne sind seit 2007 um 5-7 % gestiegen; die Autopreise um das Dreifache.
Das neue 2CV kommt 2028. Bis dahin fällt der 80. Geburtstag des Originals mit einem Markt zusammen, in dem das bezahlbare E-Auto weiterhin ein Versprechen bleibt. Hält Citroën den Preis, ist es eine Ausnahme. Wenn nicht, ist es nur eine weitere Nostalgie, teurer als die Erinnerung.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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