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Bürgermeisterin von ERC kassierte 8.000 € täglich für die Unterbringung von Minderjährigen
Die ERC-Bürgermeisterin Blanca Arbell soll täglich 8.000 Euro, jährlich 2,9 Millionen, für die Unterbringung von 50 Kindern in einem Familienheim erhalten haben.
Das Geschäft mit der Unterbringung: Eine ERC-Bürgermeisterin kassierte 8.000 Euro am Tag
Die Ceuta-Krise im August 2026 ließ rund 1.500 unbegleitete ausländische Minderjährige in Spanien zurück und stellte eine unbequeme Frage neu: Wer verdient an der Unterbringung? Die Antwort, die wehtut, kommt aus Canet de Mar. Blanca Arbell, Bürgermeisterin für ERC (eine katalanische Unabhängigkeitspartei), soll bis zu 8.000 Euro täglich dafür erhalten haben, rund fünfzig Kinder in einem Familienheim unterzubringen – mit einem Vertrag ihrer eigenen Partei, wie e-noticies.cat und gaceta.es berichten.
Die Zahlen im Fall Arbell
Die Zahl, immer wieder mit Unglauben wiederholt: 8.000 Euro am Tag, 2,9 Millionen im Jahr, für 50 Kinder. Das heißt: 160 Euro pro Kind und Tag. Am 17. August 2026 kam der Fall mitten in der Debatte über die Überlastung des Systems erneut in die Schlagzeilen.
Das Geschäft mit der Solidarität
Der Vorgang hat die Diskussion darüber neu eröffnet, wie weit die private Finanzierung des Systems gehen darf. Manche behaupten, die Unterbringung sei zu einem Geschäft mit öffentlichem Geld geworden, mit willkürlich vergebenen Verträgen und unkontrollierten Preisen. Andere führen an, das System sei überlastet und auf private Heime angewiesen – doch es fehle an Kontrolle.
Bislang hat niemand erklärt, warum eine kleine Gemeinde 2,9 Millionen für ein Familienheim zahlt. Genau das ist die Zahl, die nicht in den Kopf will.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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