Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Spaniens Immobilienmarkt: Schlechtester Kaufzeitpunkt seit 2007
Der Zugang zum Wohneigentum in Spanien ist so schwierig wie seit 2007 nicht mehr, bedingt durch steigende Preise und über 500.000 Wohnungen im Besitz ausländischer Nicht-Residenten.
Immobilienkauf in Spanien 2026: Der schlechteste Einstiegszeitpunkt seit 2007
Ist jetzt ein guter Zeitpunkt für den Immobilienkauf? Die Antwort des Marktes, basierend auf einer Debatte von 130 Tagen und über 1.300 Beiträgen, ist unbequem: Es hängt davon ab, wen man fragt und was „gut“ bedeutet. Für Käufer vor 2013, die jährlich noch 1.000 Euro steuerlich absetzen können, ist der Zeitpunkt irrelevant. Für Erst购房者 heute zeichnen die Zahlen das schlechteste Szenario seit Beginn der Aufzeichnungen, schlimmer als 2007, laut den in der Diskussion zitierten Daten. Der Zugang zum Wohneigentum befindet sich am angespanntesten Punkt der historischen Reihe.
Warum der Zugang zu Wohnraum auf einem historischen Höchststand liegt
Die häufigste Diagnose benennt keinen einzelnen Schuldigen. Manche sehen das Problem im Angebot: Es wird nicht genug gebaut. Daten aus dem Austausch zeigen, dass in den letzten acht Jahren etwa 850.000 Wohnungen errichtet wurden, von denen mehr als 500.000 von ausländischen Nicht-Residenten gekauft wurden, plus Tausende, die für touristische Vermietungen umgewidmet wurden. Wenn über 60 % des Neubaus nicht den Wohnbedarf der lokalen Bevölkerung deckt, führt mehr Bau ohne Regulierung der Nutzung nur zu höherer Investitionsnachfrage. Gegenargumente besagen, dass während der Blase 2007-2008 Rekordbauleistung mit steigenden Preisen einherging, was zeigt, dass Angebot allein nichts löst.
Das zweite Standbein des Problems ist der Boden. Stadtplanung bestimmt, wie viel Boden auf den Markt kommt, und Kommunen rationieren ihn zur Finanzierung ihrer Haushalte. Solange Bodenpreise interveniert sind, werden Wohnungsmieten trotz stagnierender Löhne nicht sinken. Kritiker nennen dies ironisch eine zentrale Planung des „Gemeinwohls“.
Euribor, Zinsen und Finanzierung: Was sich seit 2008 geändert hat
Vergleiche mit der früheren Blase hinken. 2008 vergaben Banken Hypotheken bis zu 120 % des Objektwerts an Arbeitnehmer mit befristeten Verträgen. Heute werden selten mehr als 80 % finanziert, und Institute verlangen Bonität. Dies sollte den Markt theoretisch abkühlen, doch die Preise steigen weiter. Fälle in Málaga zeigen Objekte, die innerhalb eines Monats von 437.000 auf 510.000 Euro kletterten – eine Anpassung von 80.000 Euro, die den Endpreis inklusive MwSt. bei 560.000 Euro lässt. Diese Anekdote illustriert Spannungen, die in Durchschnitten unsichtbar bleiben.
Bei hohen Euribor-Sätzen und teurer Finanzierung schrumpft die Kaufkraft. Ein Beamter der Besoldungsgruppe A1 in Madrid, der fast 70.000 Euro spart, beschreibt seine Lage als verzweifelt: Er kann keine normale Wohnung kaufen, ohne in Viertel zu ziehen, die er als minderwertig empfindet. Dies spiegelt eine Mittelklasse wider, die ausgeschlossen wird.
Die Vermieterfalle: Kleine Eigentümer vs. große Fonds
Die Debatte über Spekulation ist nuancierter geworden. Es sind nicht mehr Privatpersonen, die 2006 Off-Plan-Käufe weiterverkauften. Heute kaufen Investmentfonds ganze Gebäudeblöcke, obwohl zitierte Daten darauf hindeuten, dass einige Fonds den Mietmarkt verlassen, da dieser weniger attraktiv wird. Befürworter argumentieren, dass das Wohnungsgesetz (Ley de Vivienda) das Mietangebot um 20 % reduziert habe.
Kleine Vermieter kommen ebenfalls zur Sprache. Vorschriften zum Schutz vulnerabler Mieter und Zahlungsverzug belasten angeblich Privatpersonen, die Zweitwohnungen vermieten, nicht Großbesitzer. Gegner entgegnen, dass Rechtsunsicherheit von der Verwaltung gelöst werden müsse, nicht vom Vermieter, und betonen, dass das Kernproblem fehlendes Angebot und mangelnder sozialer Wohnungsbau bleibe.
Málaga: Das Laboratorium der Quadratmeterpreise
Málaga taucht wiederholt als Indikator für die Krise auf. Eine Wohnung, die im Januar 2025 für 2.500 Euro pro Quadratmeter gekauft wurde, kostete 1998 nur 508 Euro pro Quadratmeter, laut Kaufvertrag des Eigentümers. Die Stadt war bis 2021 extrem günstig. Nun dient sie als Beispiel dafür, wie Kapital und Tourismus einen einst günstigen Markt unter Druck gesetzt haben.
Ähnliche Szenarien gibt es anderswo: Häuser stiegen von 120.000–130.000 Euro vor der Pandemie auf 250.000 Euro heute. Eigentümer, die Häuser im Wert von 400.000–500.000 Euro in trendigen Orten nahe Barcelona verkaufen wollen, erhalten 25–30 Besichtigungen, aber keine Angebote. Der Markt bricht oben und unten zusammen.
Regierung handelt: 0%-Zinsdarlehen für Anzahlungen
Die jüngste Entwicklung betrifft einen Vorschlag der Exekutive: Öffentliche Darlehen bis zu 50.000 Euro zu 0 % Zins für den Ersterwerb einer Immobilie über das ICO (Instituto de Crédito Oficial), die bis zu 20 % des Objektwerts ohne Gebühren decken und über bis zu 10 Jahre zurückgezahlt werden müssen. Die Reaktionen ließen nicht auf sich warten. Kritiker sehen darin Blasenschaffung: Wenn der Staat die Anzahlung finanziert, absorbieren die Preise die Kosten. Andere erinnern daran, dass Kaufsubventionen in Märkten mit starrem Angebot meist Verkäufern zugutekommen.
Unabhängig davon löst die Maßnahme nicht die Grundprobleme, die in jeder Phase der Diskussion wiederholt werden: unzureichender Neubau, regulierter Boden und wachsende Nachfrage. Angesichts dieser Faktoren ist der Konsens, dass der Kauf heute der schlechteste Zeitpunkt seit zwei Jahrzehnten ist. Trotzdem kaufen Menschen weiter, denn einen Ort zum Leben zu finden, ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (1319 Antworten).