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Burbucoin: Anstieg von 1 auf 30 Satoshis in neun Tagen
Die Kryptowährung Burbucoin, gestartet im Januar 2014 mit einer Obergrenze von 8,4 Milliarden Münzen, stieg in neun Tagen von 1 auf 30 Satoshis an und fiel später wieder auf 4.
Burbucoin: Von 1 auf 30 Satoshis in neun Tagen und zurück auf 4
Eine Emissionsgrenze von 8,4 Milliarden Münzen, ein Block alle zweieinhalb Minuten und das klassische Versprechen, alltägliche Transaktionen zu ermöglichen. So erschien Burbucoin im Januar 2014. Eine Kryptowährung mit Scrypt-Algorithmus, die ihren Preis in neun Tagen um das Dreißigfache steigerte und den Großteil davon im Laufe der Zeit wieder verlor. Ohne Pre-Mining. Nur Open-Source-Code, der im Thread gepostet wurde.
Die Zahlen eines Standard-Altcoins
Die Spezifikationen waren nichts Neues: Algorithmus Scrypt, Belohnung von 5.000 Münzen pro Block, Blockzeit von 2,5 Minuten, Reife von 50 Bestätigungen und eigene P2P- und RPC-Ports. Das Bemerkenswerte lag in der Gesamtmenge. Die Obergrenze betrug 8,4 Milliarden Einheiten, wobei sich die Belohnung alle vier Jahre halbierte und die Schwierigkeit blockweise über das KGW-System neu berechnet wurde. Mining mit der CPU war deutlich ineffizienter als mit der Grafikkarte.
Von 1 auf 30 Satoshis in neun Tagen
Der Preis startete praktisch bei einem Satoshi und bewegte sich kaum bis zum Tag 9, als 19,5 Millionen BUR gehandelt wurden und der Wert von 1 auf 30 Satoshis sprang. Ein bis dahin unbekanntes Handelsvolumen. Danach war von Abstürzen auf 4 Satoshis die Rede, und jemand dokumentierte einen Kauf von 1.307.500 BUR für 0,13075000 BTC zu zehn Satoshis. Anschließend erholte sich der Preis auf 10 und dann auf 11, wobei sich Kaufaufträge bis zu 50 Satoshis stapelten.
Wer minnte Burbucoin und mit welchen Maschinen?
Mit der gerade geborenen Währung war der Unterschied zwischen Mining per CPU oder GPU enorm: Ein i7 erreichte etwa 5 khash/s, während eine GPU auf 300 khash/s kam, sechzigmal mehr. Einer der Miner gab an, 6 Computer mit jeweils 5 Grafikkarten zu haben, also dreißig insgesamt, nutzte aber nur eine für Burbucoin und spendete mehr als die Hälfte des Miners an andere Forumsteilnehmer. Neuen Minern wurden manchmal 1.000 BUR gesendet.
Das obligatorische Update und die Lücke im KGW
Auch die Entwicklung verlief nicht ruhig. Es kam zu einem obligatorischen Update aufgrund einer Timewarping-Schwachstelle im KGW, mit einer neuen Version, die möglicherweise einen erneuten Download der Blockchain erforderte. Später folgte ein Sicherheitspatch mit zusätzlichen Checkpoints zur Absicherung der Kette. Einige Teilnehmer beschwerten sich, dass der Entwickler nicht im Thread aktiv war.
Neue Börse und ein Wettanbieter
Der kommerzielle Durchbruch hatte Höhen und Tiefen. Der Einstieg in eine neu gegründete Börse mit drei Märkten wurde angekündigt, und vom offiziellen Projektkonto aus wurde empfohlen, die vorherige Plattform zu verlassen. Im November 2014 erschien die erste Online-Wettseite, die Burbucoin akzeptierte (Beta-Phase), mit eigenem Roulette. Die Begeisterung hielt nicht lange vor: Ein Nutzer sendete 1.000 BUR und fand am nächsten Morgen ein Guthaben von -4 vor, ohne auch nur einmal gespielt zu haben.
War Burbucoin etwas wert oder nur heiße Luft?
Hier gab es keinen Mittelweg. Eine Strömung behauptete, dass die Einführung einer Währung ohne Vorankündigung und ohne gemeinsames Mining-Mechanismus sie zu einer quasi-Betrugswährung (quasi-scam-coin) mache, obwohl niemand vorgeminet hatte. Die Verteidigung war einfach: Der Code war veröffentlicht, die Kette funktionierte und die Zahlung mit BUR würde immer möglich sein. Der Umtausch in andere Währungen stand jedoch noch aus.
Einige warten immer noch auf Jacht und Champagner; andere boten an, zehn Burbucoins gegen fünf Petros zu tauschen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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