Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Bitcoin nahe 20 Dollar: Niemand kann das Netzwerk abschalten
Bitcoin stand kurz vor 20 Dollar, ohne dass eine Instanz es stoppen konnte. Nach fast 14 Jahren übersteigt der Kurs 21.000 Dollar; die dezentrale Struktur bleibt unangreifbar.
Bitcoin nahe 20 Dollar und kein Staat hat den Schlüssel zur Abschaltung
Kann man Bitcoin stürzen? Diese Frage begleitet die Währung seit ihrer Entstehung und kehrt aktuell zurück, während der Kurs um 20 Dollar pendelt. Vor zwei Monaten wurde er bei Mt. Gox, der damals größten Börse für diese virtuelle Währung, zu 5,88 Dollar gehandelt. Das war nicht einmal sein Höchststand: Im November 2011 erreichte er 29,58 Dollar, nachdem er wenige Monate zuvor auf 2,14 Dollar gefallen war. Fast vierzehn Jahre nach dieser ersten Bilanz übersteigt Bitcoin die Marke von 21.000 Dollar, doch das grundlegende Dilemma bleibt offen.
Warum steigt und fällt der Bitcoin-Kurs, obwohl ihn niemand kontrolliert
Wenn der Preis einbricht, wird oft auf Diebstähle an Börsen verwiesen. David Ávila fasste zusammen: Die Schwankungen hängen stark mit diesen Angriffen zusammen, nicht mit einem echten Misstrauen gegenüber Bitcoin. Diese Unterscheidung ist wichtig. Der Vermögenswert selbst und die Mathematik dahinter bleiben unverändert; was schwankt, ist sein Wechselkurs zum Dollar. Laut dieser Analyse ist dies reine Spekulation auf ein Protokoll, das noch experimentell ist.
Was passiert, wenn Bitcoins verloren gehen oder gestohlen werden?
Die Geldmenge wird niemals 21 Millionen Einheiten überschreiten; damals waren etwa 10,5 Millionen im Umlauf. Niemand kann neue Coins drucken, sie durch Teilreserve-Banking vermehren oder den Wert der bestehenden verwässern. Wenn einige verloren gehen – eine Festplatte stirbt ohne Backup, ein Passwort wird vergessen –, steigt die Kaufkraft der verbleibenden Einheiten. Zur Sicherung der Ersparnisse muss man nicht die gesamte Datei behalten: Es reicht, den privaten Schlüssel zu extrahieren, auszudrucken und an mehreren Orten aufzubewahren. Die Blockchain ist das große Hauptbuch, das auf Tausenden Computern repliziert wird; wenn Ihr Gerät gestohlen wird, sind Ihre Guthaben in diesem Netzwerk weiterhin aktiv. Man importiert den Schlüssel einfach in einen anderen Client und fertig. Es gibt kein zentrales Register und keinen Server, den man schließen könnte.
Kann eine Regierung Bitcoin per Gesetz beenden?
Hier liegt die Lücke. Eine Regierung kann Bitcoin für illegal erklären, unter dem Vorwand der Geldwäsche, und den Tausch von Dollar gegen Bitcoin und umgekehrt verbieten; sie kann auch ihre Verbündeten dazu drängen, dasselbe zu tun. Technisch muss man es nicht zerstören: Es reicht, wenn der Wert auf null fällt, und der Verkaufspanik würde den Rest erledigen. Auf der anderen Seite steht die Kostenfrage eines Angriffs: Man müsste 25.000 bis 30.000 Gigahashes pro Sekunde kontrollieren, inklusive Kühlung und Stromversorgung, um die Kette schneller neu zu schreiben als das gesamte Netzwerk. Dieser Spaß kostet etwa 20 Millionen Dollar, und wenn ASICs (spezialisierte Mining-Hardware) ins Spiel kommen, multiplizieren sich die Kosten. Alle Bitcoins aufzukaufen ist keine Option: Diejenigen, die "unter der Matratze" liegen, werden nicht verkauft.
Das Geld, das niemand eigenmächtig drucken kann
Im Hintergrund steht die klassische Skepsis gegenüber Fiat-Geld. Reale Macht ruht auf zwei Säulen: Geld emittieren und entziehen sowie es mit breiter Akzeptanz speichern. Bitcoin greift genau das an. Befürworter vergleichen es mit dem Goldstandard; Kritiker sehen darin Nebel, eine Struktur, die nur Früheinsteiger belohnt und vom Zustrom neuer Nutzer lebt. Manche bezweifeln, dass es mehr als Spekulationsobjekt taugt, und erinnern daran, dass man keine Hypothek in Bitcoins unterschreiben kann. Ohne diese Möglichkeit nimmt ein großer Teil des Landes die Währung nicht ernst.
Fast 14 Jahre später: 21.000 Dollar und derselbe Konflikt
Hier wird es interessant. Die Debatte kehrt elf Jahre später mit denselben Argumenten zurück, während Bitcoin bereits 21.000 Dollar übersteigt und Richtung 27.000 strebt. Wer beim ersten Anstieg verkaufte, machte ein 5x oder 10x; wer seine Coins vergaß und wiederfand, noch mehr. Kaufen war leicht. Durchhalten war schwer. Und währenddessen bleibt das Netzwerk besitzerlos, ohne Hauptsitz und ohne jemanden, der es vollständig abschalten kann.
Das einzig wirklich Dezentralisierte ist am Ende die Liste derer, die angeblich alles wussten und nun verschwunden sind.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (303 Antworten).
Bitcoin kletterte von 60.000 auf über 100.000 Dollar; die ETF-Nachfrage übersteigt das tägliche Mining-Volumen um das Neunfache, während El Salvador fast finanzielle Unabhängigkeit erlangt.
Bitcoin stieg 2013 von 50 auf 260 Dollar, getrieben von Transaktionen im Wert von nur 1.100 Dollar. Ein Rally, ein Crash und der Schatten der Manipulation.