Binance verspricht 45% Rabatt: Jahre von 'Up'-Links
Vierzigfünf Prozent Rabatt auf die Handelsgebühren für Kryptowährungen. Dies ist das Angebot einer Veröffentlichung, die mit identischem Text wiederholt wird und nur Nachrichten wie „Up“ enthält. Den Rabatt schenkt die Börse nicht: Er ergibt sich aus der Kombination eines 20%-Rabatts für die Registrierung über einen Einladungslink und eines zusätzlichen 25%-Rabatts für die Zahlung der Gebühren mit BNB, der nativen Plattform-Währung. Der Referenzcode kann laut Thread-Ersteller nach der Weitergabe nicht mehr geändert werden. Mit beiden aktiven Rabatten sinkt die Gebühr auf 0,055%, verglichen mit den standardmäßigen 0,1% bei Binance. Während dies beworben wird, dreht sich die öffentliche Diskussion um die Börse um andere Themen: fehlender Hauptsitz, Druck der Aufsichtsbehörden und ein Exploit im Token-Netzwerk.
Wie aktiviert man den 25%-Rabatt für die Bezahlung mit BNB?
Der Mechanismus besteht aus zwei Teilen, wobei der zweite eine Änderung der Einstellungen erfordert. Man muss ins Profil gehen, zum Abschnitt „Dein Handelsgebühren-Level“ scrollen und das Kästchen „BNB zur Gebührenzahlung nutzen? (25% Rabatt)“ aktivieren. Danach benötigt man Guthaben in dieser Währung: Es braucht kein ganzes BNB, es reicht das von der Plattform erlaubte Minimum, da die Gebühren bei jedem Trade in BNB abgerechnet werden. Der Trader entscheidet also, wie viel Kapital er in einer schwankenden Kryptowährung halten möchte, um einen festen Prozentsatz jeder Transaktion zu sparen.
Binance vs. Coinbase: 0,1% gegen 0,5% Gebühr
Das Verkaufsargument ist vergleichend und die Zahlen sind einfach. Coinbase Pro berechnet 0,5% pro Trade; Binance 0,1%. Durch die Kumulation beider Rabatte sinkt die zweite Rate auf die genannten 0,055%, was als eine der niedrigsten Marktgebühren präsentiert wird. Dem steht ein Einwand gegenüber, der sich nicht mit Dezimalzahlen lösen lässt: Coinbase ist an der Nasdaq gelistet und unterliegt einem identifizierbaren Regulierer, während beim anderen Anbieter behauptet wird, dass die Durchsetzung von Ansprüchen so aussichtslos sei wie „eine Flaschenpost ins Meer werfen“.
Die Gegenposition leugnet das Problem nicht, ordnet es aber neu. Binance ist eine der größten Börsen der Welt und sein Token BNB ist die drittgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, nur hinter Bitcoin und Ethereum. Aus diesem Austausch ergibt sich eine Schlussfolgerung, die auch anfangs widersprüchliche Standpunkte teilen: Beide sind komplementär. Eine für große, langfristige Positionen – und um Rendite über Rewards-Programme zu erzielen –, die andere für schnelle Trades mit kleinen Beträgen.
Anonymität beim Kauf von Kryptowährungen erhöhen
Da SEPA-Überweisungen in Euro monatelang deaktiviert waren, waren europäische Nutzer auf Karten angewiesen, mit einer Gebühr von 2%, die durch spätere Updates auf 1,8% gesenkt wurde. Die Alternative besteht darin, Dollar per SWIFT ohne Kosten einzuzahlen, nachdem die Euro über Revolut konvertiert wurden, ein Weg, der Schritt für Schritt als Lösung für die verteuerte Einzahlung erklärt wird.
Der zweite Schritt betrifft nicht mehr Gebühren, sondern Sichtbarkeit. Es wird empfohlen, eine ausländische Bank zwischen dem Ursprungskonto und der Börse zu schalten, damit die spanische Bank das Ziel des Geldflusses nicht identifizieren kann. Vorgeschlagen wird eine deutsche Online-Bank im Stil europäischer Neobanken, mit 20 Euro Begrüßungsgeld für Empfehlungen. Die Kette sieht so aus: Spanische Bank, ausländische Bank, Börse. Das erklärte Ziel ist, dass die Ausgangsbank nicht nach dem Verwendungszweck der Überweisung fragt.
Regulatorischer Druck auf Binance
Abgesehen von den Rabatten handelt es sich bei dem Material, das in der Diskussion angesammelt wird, um anderer Natur. Die internationale Wirtschaftspresse beschreibt den Sektor als rechtsfreien Raum und stellt Binance in den Mittelpunkt: Billionen Dollar an Volumen, ein Geflecht von Tochtergesellschaften und kein zentraler Hauptsitz. Das Unternehmen ist auf den Cayman Islands registriert und sein oberster Verantwortlicher wird als 44-jähriger Unternehmer identifiziert. Aufsichtsbehörden versuchen, es in einen Rahmen zu pressen, während das Unternehmen schneller wächst, als jeder Regulierer mithalten kann.
Zum Zeitpunkt dieser Diskussion ist die Angelegenheit noch offen. Keines der genannten Elemente kündigt ein Ende oder eine feste Sanktion an. Hinzu kommt die Erwähnung eines Exploits im Netzwerk des eigenen Tokens, veröffentlicht von Fachmedien ohne abschließende Bewertung seiner Reichweite. Der 45%-Rabatt und das Fehlen eines Hauptsitzes sind zwei Seiten, die derselbe Thread nicht zusammenbringen kann.
Was bleibt dem Finanzamt, wenn Geld die Börse verlässt?
Die unbequemste Berechnung ist die des Rückwegs. Die Umwandlung von Fiat in Krypto kostet bereits, der Handel kostet und die Rückführung auf das Bankkonto fügt einen dritten Filter hinzu. „Man sollte Geld investieren, das man nicht braucht, und vor allem Fiat-Gewinne, die man nicht ausführen muss“, fasst eine der meistzitierten Antworten zusammen. Die Warnung lautet, dass die Rückführung eines Euros auf die Bank Fragen auslöst, selbst wenn der Trade Verluste gebracht hat.
Screenshots von Bewegungen lösen nichts, so diese Lesart: Die Prüfung hängt vom Ermessen des Prüfers und vom Glück ab. Die Strategie, die bei denen mit bestehenden Positionen an Gewicht gewinnt, ist, das Kapital für unbestimmte Zeit als verloren anzusehen und sich darauf zu beschränken, die Coins in Staking- und Farming-Produkten arbeiten zu lassen, wo zumindest keine Abhebung gerechtfertigt werden muss.
Wo werden die Coins gespeichert?
Der einzige echte Schutz vor Hackern oder der Schließung der Börse wird in einer physischen Wallet gesehen, einem Hardware-Gerät, das die Schlüssel offline hält. Ein konkretes Modell wird empfohlen und vor einem Detail gewarnt, das Sendungen ruiniert: Einige Coins benötigen neben der Empfängeradresse auch einen MEMO-Code; dessen Vergessen führt dazu, dass die Coins im Nirwana landen. Solche praktischen Informationen fehlen in Rabattkampagnen.
Das Problem mit Nachrichten, die nur „Up“ sagen
Das Promotion-System funktioniert durch das Hochhalten des Beitrags mit einem Wort. Hunderte Antworten bestehen nur aus „Up“, „Upeo“, „Subimos“, „Top“, „Vamos“, „Arriba“. Auf diesem Lärm bauen sich Vorwürfe auf: Dass konkrete Fragen unbeantwortet bleiben und dass so viel Pushing genau das Gegenteil bei Zweiflern bewirken kann. Mitten drin taucht auch die Werbung für eine andere Kryptowährung auf, mit bis zu 300 Dollar für Empfehlungen, 10 pro Stück und maximal fünf.
Was niemand schriftlich festhält, ist die Nettosumme. Wie viel vom Kapital übrig bleibt, nachdem man von Fiat zu Krypto wechselt, handelt, speichert, abhebt und deklariert. Eingangsgebühren, Rabatte, Einzahlungswege und sogar die Zwischenbank wurden detailliert. Die Endzahl fehlt. Und ohne diese Zahl bleibt die Frage dieselbe: Ist die Ersparnis nun 45% oder 0,055%, je nachdem, was man misst.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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