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Bergbauaktien: Perseus steigt auf 2,33 AUD, Lithium verliert massiv
Perseus Mining steigt von 1,72 auf 2,33 AUD, Silber überschreitet 50 Dollar je Unze, während Lithium die Penny Stocks auf Tiefststände drückt.
Das Periodensystem als Portfolio: Gold und Silber oben, Lithium unten
Oktober 2025. Silber notiert über 50 Dollar je Unze und wurde in den Entwurf der US-Liste kritischer Mineralien aufgenommen. Im selben Monat rückt das Projekt Maverick Springs – Silber und Gold in Nevada, mit abgeleiteter Ressource und Antimon-Exploration – auf die Agenda des Treffens zwischen Trump und dem australischen Premierminister über kritische Mineralien. Die Bergleute lesen das nicht als diplomatische Anekdote. Sie lesen es als Signal: Das Periodensystem ist keine geologische Kuriosität mehr, sondern Außenpolitik. Die Branchenbeobachtung, die diesem Text zugrunde liegt, umfasst fünf Jahre eines eigenen Portfolios in Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Uran, Lithium und Seltenen Erden, mit konkreten Namen und konkreten Verlusten.
Perseus Mining: von 1,72 auf 2,33 australische Dollar
Perseus Mining, ein australischer Goldminenkonzern, der an der ASX notiert ist, ist die Position, die am häufigsten auftaucht und sich am schlechtesten verkauft: Wer sie hält, gibt zu, keinen Chart interpretieren zu können, und bedauert, bei den beiden vorherigen Kursschüben nicht verkauft zu haben. Die Aktien stiegen von 1,72 auf 2,33 australische Dollar, bei einem Goldpreis von rund 1.870 Dollar je Unze und einem AUD/EUR-Kurs von 0,64. Das zugrunde liegende Argument: Wenn das Metall weiter steigt, fällt die Minenaktie nicht. Das Unternehmen arbeitet bereits an der nächsten Mine, Adventus, deren Produktion Ende 2027 erwartet wird.
Die Szene wiederholt sich bei jedem Unternehmen der Branche: Man kauft die Makro-Erzählung, hält die Korrektur aus und zweifelt dann. Bei einem Silberproduzenten machte ein abgeschlossener Verkauf mit 500 Euro Gewinn kurz vor dem Anstieg des Metalls deutlich, dass das Timing der Teil des Geschäfts ist, den kein Bericht abdeckt.
Uran erwacht und Seltene Erden vervielfachen sich
Während Gold und Silber wenig Interesse auf sich zogen, floss das Geld in Basismetalle und Kernenergie. Uranium Energy Corp stieg von 1,95 auf 3,4. Denison Mines meldete ein EPS 400% höher als im Vorquartal und einen 265% höheren Umsatz. Cameco, der kanadische Gigant, lag bei rund 120 – der Schrecken für jeden, der auf das KGV schaut – und kontrolliert 49% von Westinghouse, dem Reaktorhersteller, während Brookfield die restlichen 51% hält. Die Energiethese besagt, dass die Krise real ist und China bereits mit Thorium experimentiert.
Seltene Erden haben ihren eigenen Fall: Lynas, der relevante Produzent außerhalb Chinas, stieg im Beobachtungszeitraum von 7 auf 20 australische Dollar je Aktie.
Das Lithium, das viel versprach und nicht mehr liefert
Der Lithium-ETF Global X stieg innerhalb eines Jahres von 40 auf 85. Die Frage, die im Raum steht – ob er zu stark gestiegen ist –, hat bei den Penny Stocks eine unangenehme Antwort. Celsius Resources, ein Kupfer- und Kobaltminenkonzern an der ASX, häuft erhebliche Verluste an. Critical Resources änderte seine Erzählung und kaufte eine Explorationslizenz für Antimon. Tesoro Resources notierte 2021 bei 0,20 AUD und steht bei 0,032. Mako Gold fiel von 0,09 auf 0,011 AUD. Kobalt wurde zu 37.000 gehandelt.
Kritische Mineralien: Die Geopolitik gibt den Ton an
Das Treffen zwischen Trump und dem australischen Premierminister über kritische Mineralien rückte Sun Silver ins Schaufenster. Ihr Projekt Maverick Springs ist eine abgeleitete Ressource, also ungeprüft, aber Silber ist gerade in den Entwurf der kritischen Mineralien der Vereinigten Staaten aufgenommen worden und notiert über 50 Dollar. Parallel dazu wurde das Angebot von Panamerican und Agnico für Yamana als erste ernsthafte M&A-Bewegung in einer Branche gelesen, die jahrelang am Boden lag.
Der Makro-Fall, der die These stützt
Das Makro-Argument hat sich in fünf Jahren nicht geändert: China, Indien, die Türkei und Russland kaufen Gold, um Sanktionen zu umgehen, ein durch Metall gedeckter Petroyuan, Minenkonzerne auf Jahrzehntstiefständen und ein Dollar, der sich abschwächen sollte. Eine in der Beobachtung kursierende Berechnung ging vom Gold-Silber-Verhältnis aus und ergab ein Kursziel von 57 Dollar für Silber.
Und da stockt alles. Silber kann auf 57 Dollar gehen oder auf 40. Perseus kann beim nächsten Kursschub verkauft werden oder noch ein Jahr im Portfolio bleiben. Celsius kann Finanzierung für die Mine erhalten oder die Aktionäre erneut verwässern. Niemand hat diesen Teil der Rechnung abgeschlossen, und mit den verfügbaren Daten gibt es auch keine Möglichkeit, ihn abzuschließen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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