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Belastendes Material gegen die spanische Regierung im Ceuta-Fall
Die Justiz untersucht die mögliche Untätigkeit der spanischen Regierung nach zwei Warnungen des CNI und der Polizei über einen Sturm auf Ceuta. Alle Details.
Die Justiz hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, um die mögliche Untätigkeit der spanischen Regierung angesichts zweier Warnungen vor einem unmittelbar bevorstehenden Sturm auf Ceuta zu klären; dabei geht es auch um die mögliche strafrechtliche Verantwortung mehrerer Minister.
## Justiz prüft die Reaktion der Regierung
Die Richterin **María Tardón** hat eine Untersuchung eingeleitet, um alle Handlungen auf spanischem Gebiet im Zusammenhang mit der massiven irregulären Einreise von Migranten zu analysieren. Ziel ist es festzustellen, welchen Einfluss diese Maßnahmen auf die Folgen dieser Migrationsbewegung hatten. Die Richterin präzisiert, dass die in Spanien ergriffenen Reaktionsmaßnahmen sowie die Informationen und Warnungen zum möglichen Ereignis geprüft werden.
## Warnungen ignoriert oder heruntergespielt
Wenige Tage nach Beginn des Gerichtsverfahrens machte die Regierung mehrere Warnungen öffentlich. Darunter ein Bericht des **CNI** (spanischer Geheimdienst) vom **29. Juli**, der vor einem für den Folgetag geplanten Sturm auf **Ceuta** warnte und Gruppen in sozialen Netzwerken als Anstifter benannte. Dieser Bericht ergänzt einen anderen der **Polizei**, der am selben Tag vor einem „extremen" Risiko für die autonome Stadt warnte.
## Untätigkeit als belastendes Material
Richterin **Tardón** ist der Ansicht, dass es belastendes Material gegen die Regierung wegen ihrer mutmaßlichen Passivität angesichts zweier ausdrücklicher und verlässlicher Warnungen gibt. Die Untätigkeit angesichts dieser Hinweise auf eine unmittelbare Gefahr könnte eine strafrechtliche Untersuchung zur Klärung der Verantwortlichkeiten rechtfertigen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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