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Rebeca Argudo kandidiert bei Podemos-Vorwahlen gegen Irene Montero
Rebeca Argudo tritt bei den Vorwahlen von Podemos an und verspricht, Krebs zu verbieten und die Partei aufzulösen.
Argudo kandidiert bei Podemos-Vorwahlen und droht mit Auflösung
Ein Umarmungsbild einer Katze mit einer Gurke war der Auslöser. Die Journalistin Rebeca Argudo kündigte in einem Tweet schriftlich an: Wenn dieses Bild mehr „Gefällt mir“-Angaben als der offizielle Parteibeitrag erhalten würde, werde sie bei den Vorwahlen antreten. Am 15. September 2026 gab sie ihre Kandidatur für die Vorwahlen von Unidas Podemos gegen Irene Montero bekannt, mit einem unmöglichen Programm: Krebs verbieten, Glückspflicht einführen und das Wochenende bereits am Donnerstag beginnen lassen. Und eine letzte Ankündigung: Bei einem Sieg löst sie Podemos auf.
Dies ist kein üblicher Wahlkampf. Es ist die wörtliche Umsetzung der offenen Vorwahlen, die die Europaabgeordnete und Kandidatin für die nächsten Parlamentswahlen, Irene Montero, vorgeschlagen hatte. Dem Thread zufolge kann sich jeder bewerben und jeder abstimmen.
Das Programm der Kandidatin
Alles lässt sich in einer Formel zusammenfassen: „Für das Gute und gegen das Schlechte“. Daraus entstehen Vorschläge wie ein Dekret zur Krebsverbietung, eine Pflicht zum Glücklichsein oder die Verkürzung der Arbeitswoche bis Donnerstag. Es ist die alte Tradition, Versprechen zur Bürgerbeteiligung beim Wort zu nehmen und sie als Spiegel zurückzugeben.
Die Aktion hat Wirkung. Manche argumentieren, dass eine Handvoll Spaßmacher ohne Parteimitgliedschaft das Ergebnis der Vorwahlen kippen könnte. Auf der anderen Seite steht das Argument: Das Problem ist nicht der Scherz, sondern das Design eines Prozesses, der offen beworben wird, aber dann voller Hürden steckt.
Wie bei den Podemos-Vorwahlen abgestimmt wird
Laut den im Thread detaillierten Regeln handelt es sich nicht um eine freie Umfrage. Wähler müssen sich unter Angabe von Personalausweis (DNI) oder Aufenthaltsnummer (NIE), Adresse, E-Mail, Mobilnummer und regionalem Zuständigkeitsbereich ins Parteiregister eintragen. Danach muss die Identität per Dokument verifiziert werden. Die Fristen sind eng: Anmeldung mindestens 10 Tage vor Beginn der Abstimmung und Verifizierung spätestens 5 Tage vorher. Die Stimmabgabe erfolgt elektronisch über das Portal Participa.
Offen, ja. Aber mit Hürden.
Verwirrend ist der Zeitfaktor. Die Meldung über die Kandidatur wurde um 05:25 Uhr nachts veröffentlicht und war um 12:04 Uhr bereits aktualisiert, mit 19 Kommentaren unter dem Originalartikel. Wie viel Spaß ein Regelwerk aushält, bleibt zu dieser Stunde eine unbeantwortete Frage.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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