Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Ayuso verliert ihre Hochburg im Westen von Madrid
Waldbrände in Gemeinden im Westen von Madrid haben Ayusos Wählerbasis geschwächt. Die Analyse der politischen Landkarte deutet auf eine schon absehbare Niederlage 2027 hin.
Ayuso verliert ihre Hochburg im Westen von Madrid: Die Unzufriedenheit nach den Waldbränden überschattet 2027
Die Wahlen 2027 stehen noch nicht bevor, doch in Kreisen der politischen Analyse gilt als ausgemacht, dass Isabel Díaz Ayuso ihre wichtigste Wählerhochburg verloren hat: den Westen der Region Madrid. Der Grund ist kein Korruptionsskandal und keine ideologische Wende, sondern etwas prosaischer und brutaler: Die Waldbrände, die in den letzten Jahren Gemeinden im Nordwesten und Westen verwüsteten, haben die Loyalität ihrer Wähler zunichtegemacht.
Die Wahlkarte Madrids: Osten und Süden wählen die PSOE, Norden und Westen die PP
Die territoriale Teilung Madrids ist fast ein Axiom: Der Osten und Süden mit niedrigeren Einkommen und einem höheren Anteil an Sozialwohnungen sind sozialistische Hochburgen. Der Norden und Westen, wo sich die höchsten Einkommen und Luxussiedlungen konzentrieren, sind PP-Territorium. Doch diese Maxime bröckelt. Die Bewohner von Gemeinden wie El Guanol, San Lorenzo de El Guanol oder Robledo de Chavela, die bei den Waldbränden 2021 und 2023 ihre Häuser verloren, sind nicht bereit, der Regionalpräsidentin das Management zu verzeihen.
Propaganda kann die Realität vor Ort nicht besiegen
Die PP hat eine Propagandamaschine aufgebaut, die Telemadrid kontrolliert und Einfluss auf fast die gesamte private Presse und die privaten Fernsehsender in Madrid hat. Doch nicht einmal diese Maschine konnte die westlichen Bezirke davon überzeugen, dass die Präsidentin genug getan hat. "Die Schmutzmaschine kann nicht verdecken, dass die abgebrannten Gemeinden nicht für Ayuso stimmen werden", heißt es aus kritischen Kreisen. Der Beweis, dass das Terrain mehr zählt als die Medien: Trotz gekaufter Presse gelingt es der PP nicht, ganz Spanien zu regieren – denn in der realen Welt vergisst man nicht.
Das Ergebnis: Drei Jahre vor den Wahlen hat Ayuso bereits ein strukturelles Problem. Ihre treueste Basis im Westen ist geschrumpft. Und so sehr die Propaganda auch versucht, das zu verschönern – die Wähler im Westen wissen, dass ihre Stimme nicht mehr garantiert ist.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (34 Antworten).
Für Podemos geht es in Madrid um die letzte Chance: Belarra kandidiert mit Umfragewerten unter 3,5 % und einer Fünf-Prozent-Hürde. Strategie oder Überlebenskampf?
Eine Minderheit des galizischen Nationalismus nutzt das Motto 'fogar, raza, língoa' und beruft sich auf die Ultreya von 1932. Triskele-Camps und soziale Medien.
Sánchez löst das Parlament auf und ruft Neuwahlen aus, nachdem seine Wohnungsdekrete abgelehnt wurden. Wohnungspolitik und Briefwahl bestimmen den Wahlkampf.
Wir analysieren das Vermächtnis von Aznar: liberale Rhetorik auf der einen Seite, eine Bilanz voller Zugeständnisse an den Separatismus und unkontrollierter Einwanderung auf der anderen.
Eine Analyse der Strömung, die den Mut der Einwanderer über den der Einheimischen stellt, basierend auf einer Episode Online-Polarisierung ohne überprüfbare Daten