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Ainhoa Pérez de Lema: Reporterin bei DAZN und Ex-Movistar+
Journalistin Ainhoa Pérez de Lema wechselte von Telemadrid zu Movistar+ und DAZN. Ihre Karriere wird oft durch Fokus auf ihr Aussehen überlagert.
Von Telemadrid zu DAZN: Die wahre Karriere von Ainhoa Pérez de Lema
Ainhoa Pérez de Lema hat ihren Platz bei DAZN nicht einem Foto zu verdanken. Die Reporterin aus Madrid absolvierte ein Journalismus-Studium an der Universidad Francisco de Vitoria und kann bereits auf Stationen in drei Redaktionen zurückblicken. Diese Fakten gehen oft unter anderen Kommentaren unter. Heute ist sie eine bekannte Stimme am Spielfeldrand bei den Übertragungen der El futbol español, und ihr Fall hat ein altes Muster wiederbelebt: Wenn eine Frau im Stadion das Mikrofon hält, widmet die öffentliche Diskussion mehr Raum ihrem Äußeren als ihrem Lebenslauf.
Wer ist Ainhoa Pérez de Lema und woher kommt sie?
Sie stammt aus Madrid und hat ihr ganzes Leben in der Hauptstadt verbracht, ohne umzuziehen. Ihr Name hat baskische Wurzeln: Er wurde ihr von ihrer Mutter gegeben, die ihre Kindheit im Baskenland verbrachte. Sie entschied sich für Journalismus aus einem Grund, den sie jedes Mal betont, wenn man sie fragt: Ihr Interesse daran, «Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen». «Ich bin jemand, der zuhört, nicht nur hinhört», fasste sie sich vor, als sie sich als neues Gesicht der Plattform vorstellte.
Der akademische Weg ist dokumentiert. Sie schloss ihr Studium in Journalismus an der Universidad Francisco de Vitoria zwischen 2015 und 2020 ab und absolvierte anschließend einen Master in Sportjournalismus und Kommunikation an der Universidad Europea, der ihr nach eigenen Angaben die Türen zur Branche öffnete. Zuvor hatte sie bereits Sendungen moderiert, Videos geschnitten und aufgenommen sowie die Regie eines TV-Regieraums übernommen. Nichts davon passt in eine Dreisekundenaufnahme.
Von Telemadrid zu Movistar+ und der Sprung zu DAZN
Ihre berufliche Laufbahn begann bei Telemadrid, wo sie Volontärin in der Sportredaktion des regionalen Senders war. Nur ein Jahr später wechselte sie zu Movistar+, ebenfalls als Sportredakteurin, und blieb dort fast drei Jahre. Bei der Plattform DAZN arbeitet sie seit mehr als zwei Jahren.
Ihr erstes Fachgebiet war der Motorsport. «Motorsport hat mich schon immer sehr interessiert. Vor Kurzem war ich mit Sainz nach seinem ersten Jahr bei Ferrari zusammen», erzählte sie in einem Interview, bevor sie zur El futbol español wechselte. Dieser Übergang von der Formel 1 zum Fußball erklärt einen großen Teil ihres aktuellen Repertoires: Reportagen, Interviews mit Erstliga-Spielern und die Eindrücke, die direkt aus dem Stadion berichtet werden. «Ich liebe alles, was Sport und audiovisuelle Medien verbindet», fasste sie zusammen.
Warum wird eine Sportreporterin wegen ihres Aussehens zur Nachricht?
Hier liegt der Kern des Problems. Ein Teil der Diskussion, die ihre Präsenz auf dem Bildschirm auslöst, konzentriert sich auf ihren Körper, auf Spekulationen über kosmetische Eingriffe und auf Witze über angebliche Preise. Manche behaupten, dies sei einfache Bewunderung. Das Gegenargument lautet, dass es eine Fachkraft auf ihr Bild reduziert und den Werdegang ignoriert, der sie dorthin gebracht hat.
Das Phänomen ist weder neu noch exklusiv auf sie beschränkt. Im selben Kontext wurden auch andere Kolleginnen aus den Übertragungen genannt, wie Christine Giampaoli, die ebenfalls mit der Formel 1 verbunden ist. Das Schema wiederholt sich: Eine junge Frau, eine technische Position und eine Flut von Kommentaren, die viel über die Absender aussagt, aber wenig über die Arbeit.
Es taucht auch der altbekannte Konflikt der Perspektiven auf. Einige prognostizieren, dass sie in einigen Jahren bedauern wird, nicht ernst genommen worden zu sein; andere entgegnen, dass niemand sie gezwungen habe. Keine der beiden Positionen stützt sich auf ihre tatsächliche Laufbahn, die der einzige überprüfbare Aspekt der Angelegenheit ist.
Was macht sie genau bei DAZN?
Ihre Arbeit beschränkt sich nicht auf das zwanzigsekündige Interview am Spielfeldrand. Sie erstellt Reportagen, übernimmt die Regieführung und berichtet aus dem Stadion über Dinge, die die Totale nicht einfängt. Es ist der vollständige Berufszweig: Skript, Kamera, Schnitt und Live-Berichterstattung. Angesichts derer, die verteidigen, dass sie aufgrund eigener Verdienste dort ist, misst das Umfeld weiterhin etwas anderes.
Was ist zu erwarten?
Es ist vorhersehbar, dass ihr Name weiterhin in den Vorberichten großer Spiele auftauchen wird, insbesondere bei den Madrider Derbys, wo sie bereits eine bekannte Figur ist. Ob sich die Diskussion jedoch ändern wird, ist weniger klar. Solange die Menge der Kommentare das Bild vor dem Lebenslauf belohnt, wird jeder neue Auftritt dieselbe Debatte wieder entfachen. Und der Lebenslauf muss sich erneut selbst verteidigen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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