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5 Hektar ohne Wasser und ohne Baugenehmigung für 60.000 €, wie ein Forennutzer behauptet
Ein Forennutzer behauptet, ein 29-Jähriger habe 60.000 € für 5 Hektar Trockenland ohne Wasser und ohne Baugenehmigung gezahlt.
5 Hektar für 60.000 Euro, laut einem Forennutzer: ohne Wasser, ohne Genehmigung
Was kostet es wirklich, die Stadt zu verlassen und ein Grundstück zu kaufen? Sechzigtausend Euro. Das ist die Summe, die nach Angaben eines Forennutzers ein 29-Jähriger, der sich als Guillermo vorstellt, für 5 Hektar Land gezahlt hat. Das Video, mit dem er sein Projekt vorstellt — eine alte Hütte, Trockenwald und Stille —, hat die unbequeme Frage neu aufgeworfen: Ist das ein echter Ausweg oder eine teure Laune?
Was ein Hektar Trockenland kostet im Vergleich zur Miete in Barcelona
Die Rechnung, die kursiert, ist brutal einfach. Angeblich bekommt man einen Hektar Trockenwald mit einer alten, im Grundbuch eingetragenen Hütte für ein paar tausend Euro — so viel wie ein paar Monate Miete in Barcelona — und ist anderthalb Stunden von der Stadt entfernt. Ein weiterer Fall wird genannt: 20.000 Quadratmeter Land im Bergland von Castellón.
Kann man legal auf Rustikalland ohne Wasser und ohne Genehmigung wohnen?
Hier beginnt das Kleingedruckte. Auf Rustikalland ist die übliche Lösung kein Wohnhaus, sondern die caseta de aperos (eine landwirtschaftliche Geräteschuppen): ein Werkzeugraum, der seit Jahrzehnten steht, in den Grundbuchunterlagen vermerkt ist und das Land nicht baureif macht. Wasser, außer aus einem Brunnen oder Hausanschluss, kommt vom Regen. Manche rechnen aus, wie viel Regen fast 5 Hektar Hangland auffangen könnten. Und da ist noch die Verwaltungsdetails: Es wird darauf hingewiesen, dass eine Gemeinde die Anmeldung des Wohnsitzes verweigern kann, weil das Land nicht bebaubar ist.
Angst vor Hausbesetzung und Sicherheit auf dem Land
Ein großer Teil des Gesprächs driftete zur Angst ab, dass jemand das Grundstück betritt, wenn niemand da ist. Ein Forennutzer bringt das auf, indem er argumentiert, dass Unsicherheit und der angebliche mangelnde Schutz des Privateigentums davon abhalten, in Immobilien oder Land zu investieren. Darauf antwortet ein anderer Teilnehmer mit einer einfachen Idee: Wenn jemand dort dauerhaft wohnt, sinkt das Risiko eines Einbruchs in ein isoliertes Haus drastisch. Die Anwesenheit, nicht der Zaun, ist der Alarm.
Das Kleingedruckte, das im Video nicht vorkommt
Arbeit, Einsamkeit und Routine. Ein Teilnehmer, der vor Jahren etwas Ähnliches gemacht hat, warnt, dass das Land mehr Arbeit bietet, als man bewältigen kann, und bezweifelt, dass das Projekt lange durchhält. Kein geringer Punkt: Die Kosten für das Land sind der billige Teil. Dazu kommt eine Kuriosität, die ein Forennutzer aus der Gegend erzählt: Auf dem Land gibt es Bäume mit Granatsplittern aus dem Bürgerkrieg im Stamm, und Sägewerke prüfen das Holz mit Metalldetektoren, bevor sie es schneiden.
Vor diesem Hintergrund müsste eigentlich ganz Spanien Trockenland kaufen. Es bleibt eine laute Minderheit im Internet. Billiges Land war nie das Problem; davon zu leben, ist auch nicht gratis.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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