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170.000 Euro in Rohstoffe anlegen: Gold, Uran oder Indexfonds
170.000 Euro in Rohstoffe: Gold, Uran oder Indexfonds. Das Dilemma eines passiven Anlegers mit moderatem Risiko in Spanien.
170.000 Euro in Rohstoffe: das Dilemma zwischen Gold, Uran und Indexierung
Wer eine Immobilie für 340.000 Euro verkauft hat und 170.000 Euro behält, kann es sich nicht leisten, einen Fehler zu machen. Aber auch nicht, nichts zu tun. Die Frage ist einfach: Wo parkt man 170.000 Euro für drei bis fünf Jahre, ohne sich darum zu kümmern? Die Meinungen gehen auseinander zwischen der Vorsicht von Indexfonds und der Versuchung der Rohstoffe.
Gold ist nicht mehr das, was es war
Gold ist gestiegen, und wer nicht eingestiegen ist, hat verpasst. Ray Dalios klassische Empfehlung -15% in Gold- kollidiert damit, dass das Metall nahe seinem Allzeithoch notiert. Manche bevorzugen günstigere Metalle: Silber, Platin und Palladium. Ein Fonds mit 35% Gold, 20% Silber, 20% Platin und 5% Palladium ist eine Wette auf die Erholung der Industriemetalle, nicht auf den sicheren Hafen.
Uran und Kupfer: die nukleare Wette
Uran erscheint als die große Hoffnung. Die Minen kommen mit der hypothetischen Nachfrage einer nuklearen Welt nicht nach. Kupfer bleibt indes das Metall der Elektrifizierung. Aber das sind Wetten, die Überzeugung und Zeit erfordern – genau das, was der Anleger, der sich um sein Portfolio nicht kümmern will, nicht hat.
Die Alternative: indexieren und ruhig schlafen
Die vernünftigste Antwort für ein moderates Profil bleibt der alte Rezept: Indexfonds auf den S&P 500, Europa oder MSCI World, mit 5-10% in Gold und 5% in Bitcoin. Bitcoin ist riskant, aber bei diesem Prozentsatz ist der Schaden begrenzt. Die Frage zwischen Einmalanlage oder schrittweisem Einstieg (DCA) hat ebenfalls ihre Tücken: 14.166 Euro pro Monat über zwölf Monate reduziert die Angst, aber historisch maximiert die Einmalanlage die Rendite.
Unterdessen schauen manche nach Brasilien. Wenn die Rechte gewinnt, könnte Petrobras steigen. Das ist eine politische Wette, keine Investition. Und in Zeiten der Unsicherheit sind politische Wetten meist die teuersten. Die Zeit wird zeigen, ob Gold ein sicherer Hafen oder eine Falle war, aber der Anleger, der sein Portfolio nicht überwachen kann, wird wahrscheinlich in einem Indexfonds landen. Mit Vorbehalten, natürlich.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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