Aktien von zu Hause kaufen: von iBanestos 0,15 % bis La Caixas 0,6 %

Von iBanestos 0,15 % bis La Caixas 0,6 %: Gebühren, halbjährige Depotverwahrung und Brokerage treiben die realen Kosten des Aktienkaufs von zu Hause aus in Spanien in die Höhe.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Aktien von zu Hause kaufen: von iBanestos 0,15 % bis La Caixas 0,6 %
Aktien von zu Hause kaufen: je nach Bank von 0,15 % bis 0,6 %

Ein Privatanleger in Spanien, der von seinem Wohnzimmer aus inländische Wertpapiere kaufen möchte, sieht sich mit einer Gebührenspanne von 0,15 % des Kurswerts bis hin zu 0,6 % pro Transaktion konfrontiert. Übertragen auf ein Portfolio mittlerer Größe entscheidet dieser Unterschied darüber, ob eine langfristige Strategie Sinn ergibt oder ob die Bank den Gewinn einstreicht, bevor die Aktie sich überhaupt bewegt. Ausgangspunkt der Rechnung ist ein scheinbar harmloser Satz: 0,15 % des Kurswerts mit einem Minimum von 6 Euro, dazu 0,35 Euro halbjährlich für Verwaltung und Verwahrung.

Das Problem ist nicht diese Zahl. Es sind die Schichten darunter. Zur Brokergebühr kommen die Börsengebühren (0,25 % des Kurswerts, mindestens 10 Euro), die Bankgebühr (0,10 %, mindestens 7 Euro) und die Brokerage des Vermittlers (0,15 %, mindestens 3 Euro). Addiert schießt das Minimum pro Transaktion in die Höhe und macht häufiges Trading zum blutenden Aderlass. Für den langfristigen Anleger wiegt der halbjährliche Verwahrungstropfen am Ende mehr als der Einstiegspreis.

ING und die Bank ohne Verwahrungsgebühr: das Langfrist-Argument

Gegen das Modell der geschichteten Gebühren tritt das Angebot von ING: 5 Euro plus 0,20 % des Kurswerts beim Kauf oder Verkauf, etwas teurer bei der reinen Ausführung, dafür ohne Kontoführung, Verwahrung, Gebührenordnungen oder Dividendengebühren. Die übliche Bedingung ist der Gehaltseingang auf dem Konto. Wer selten handelt und Positionen jahrelang hält, gleicht die Verwahrungseinsparung den Aufpreis pro Transaktion mehr als aus.

Der Vergleich mit La Caixa setzt die Messlatte hoch: Der Bolsa-Abierta-Service verlangt 0,6 % pro Kauf oder Verkauf mit einem Minimum von 9 Euro pro Transaktion, dazu kommen die Gebühren der Bolsa de Madrid und 0,35 % halbjährliche Verwahrung. Es gibt eine Variante ohne monatliche Gebühr, die jedoch mindestens 20 Transaktionen pro Jahr verlangt – eine Schwelle, die kaum ein Privatanleger erreicht, ohne das Investieren in etwas anderes zu verwandeln.

Manche behaupten, es gebe keinen Broker, der für alle am günstigsten sei: Es hängt von der durchschnittlichen Transaktionsgröße, der Häufigkeit und der Haltedauer der Wertpapiere ab. Die vollständige Rechnung, Posten für Posten aufgeschlüsselt, zeigt je nach Anlegerprofil überraschende Unterschiede.

Wie lange dauert die Ausführung einer Kauf- oder Verkaufsorder?

Die technische Antwort ist nahezu sofort: zwischen 1 und 5 Sekunden, wenn die Order online zum Marktpreis erteilt wird. Das ermöglicht Intraday-Geschäfte: um 9 Uhr morgens kaufen und Sekunden später verkaufen. Die Geschwindigkeit ist nicht der Flaschenhals. Der Flaschenhals ist das Urteilsvermögen: Intraday-Trading verlangt ständige Marktbeobachtung, Analyse und Strategie, und wer es als Hobby behandelt, entdeckt die Kosten meist auf die harte Tour.

Die Verwahrung wird auf den Nennwert berechnet, nicht auf den Kurs

Eine häufige Frage: Bezieht sich die Verwaltungs- und Verwahrungsgebühr auf den Kaufpreis oder auf den aktuellen Kurs? Sie wird auf den Nennwert der Aktie erhoben, der je nach Wertpapier variiert, aber meist zwischen 0,50 und 2 Euro liegt. Ein Detail, das die Rechnung verändert: Die Verwahrung skaliert nicht mit dem Kursanstieg, sondern mit der Anzahl der Aktien und ihrem Nennwert.

ETFs und Alternativen für kleine Beträge

Wer nur wenige Aktien kauft, für den gewinnt die Option ETF an Gewicht: Fonds, die wie Aktien gehandelt werden, mit derselben Kauf- und Verkaufsgebühr, aber mit eingebauter Diversifikation und der Möglichkeit von Dividendenausschüttungen. Weniger Exposure gegenüber der Volatilität eines einzelnen Wertpapiers. Auch auf dem Radar: Renta 4, Uno-e, der Low-Cost-Broker von SelfTrade und die Flatrates der Onlinebanken. Keine Option gewinnt in jedem Szenario.

Die Warnung, die sich durch diese Gespräche zieht, ist immer dieselbe: Bevor echtes Geld riskiert wird, sollte man ein paar Monate im Simulator handeln. Die Gebühr wird so oder so bezahlt. Die Erfahrung, nicht.

Wie viel von diesen 0,6 % sind Intermediationskosten, und wie viel ist die Maut dafür, das Kleingedruckte nicht zu lesen?

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (25 Antworten).

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