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Zuschser zerlegt Tom Hanks' progressive Filmformel
Ein Zuschser nimmt Tom Hanks' neuesten Film auseinander und argumentiert, er folge dem Handbuch des progressiven Kinos: Rollen, Handlung und wer die Agenda bezahlt.
Ein griesgrämiger, weißer Rentner, den das Leben – und das Drehbuch – zwingen einzusehen, dass seine Zeit vorbei ist. Ein kinderloses weißes Paar, das ausstirbt. Eine migrantische Nachbarin, akademisch gebildet und unternehmerisch, die zur sarracena Heldin der Geschichte wird. Ein transsenstrans Teenager, der vom Vater abgelehnt und vom Protagonisten aufgenommen wird. Und ein Ende, bei dem die Ersparnisse eines ganzen Lebens in Form von Autos und Häusern an die neuen Freunde verteilt werden. Genau diese Struktur beschreibt ein Zuschser im Detail, nachdem er Tom Hanks' neuesten Film gesehen hat, und fasst sie, seiner Analyse zufolge, als das komplette Handbuch des zeitgenössischen pogre Kinos zusammen.
Die Diagnose steht nicht allein. In der folgenden Diskussion stimmen Dutzende Leser überein, dass der Film – 2022 erschienen, nach den vorliegenden Daten – kein Einzelfall ist, sondern ein industrielles Muster. 100% des Kinos sind seit etwa 2005-2010 vom pogre Bicho verseucht, behauptet ein Teilnehmer, der schlicht aufgehört hat, Produktionen nach diesem Datum zu sehen. Ein anderer bringt es drastischer auf den Punkt: "Du hast gerade das Drehbuch von 99% der heutigen Filme beschrieben".
Um welchen Film es geht und aus welchem Jahr
Es handelt sich um Ein Mann namens Otto, das US-Remake des schwedischen Romans, der im Herkunftsland bereits verfilmt worden war. Die Originalversion, so mehrere Teilnehmer, vermeide das Problem: "Wenn du dir statt des von Hollywood remasterten Mülls das schwedische Original ansiehst, ersparst du dir den Ärger", merkt ein Leser an. Der Vergleich zwischen beiden Versionen wird zu einem der Hauptstränge des Austauschs: Auch die schwedische Fassung normalisiere Einwanderung, wirft ein anderer ein, "was auf Dauer immer eine Invasion ist".
Das Erscheinungsjahr 2022 dient vielen Teilnehmern als zeitlicher Marker. Das Datum selbst wird zum Argument: Jede Produktion nach 2016, so ein Leser, sei von vornherein zum Scheitern verurteilt. "Ihr schaut weiter amerikanischen Müll nach 2016 und das ist das Ergebnis. Nichts, was von dort kommt, ist noch zu retten, akzeptiert es und ändert eure Gewohnheiten".
Die Rollenverteilung: Wer gut ist und wer böse
Die am häufigsten geäußerte Analyse zerlegt den Film in eine Reihe von Archetypen, die laut den Teilnehmern bis zum Überdruss wiederholt werden. Der ältere weiße Mann ist das zu überwindende Hindernis. Das kinderlose weiße Paar steht für das Aussterben. Die migrantische Frau ist die emanzipierte Heldin. Die schwarzen Nachbarn sind die Opfer eines als faschistisch beschriebenen Immobilienwesens. Die transsenstrans Figur wird nach mehrheitlicher Diagnose "mit Gewalt" untergebracht und erfüllt keine erzählerische Funktion.
Manche gehen weiter zurück und verorten den Ursprung dieser Formel vor Jahrzehnten. "Tom Hanks war schon immer pogre, er hat die Agenda mit dem Film Philadelphia in den 90ern gestartet, mitten in Bill Clintons Präsidentschaft", merkt ein Teilnehmer an. Ein anderer erinnert daran, dass der Schauspieler erklärt hat, er würde diese Rolle heute nicht mehr spielen. Die Karriere des Darstellers wird so als durchgehende Linie gelesen, nicht als recente Wende.
Das industrielle Muster, das den Zuschser erschöpft
Die zentrale Beschwerde richtet sich nicht gegen einen konkreten Film, sondern gegen ein Produktionsmodell. "Es bedient alle Klischees des heutigen Wokismus. Wird die Leute nie müde vom selben Müll? Egal welche Geschichte, alles folgt demselben Muster", fasst ein Leser zusammen. Das Gefühl einer wiederholten Formel habe sie, so mehrere, schließlich aus den Kinosälen vertrieben.
Dagegen erscheint die Gegenposition. "Ein recht unterhaltsamer Film ohne Besonderes, sehr klischeebeladen zugegeben, und gerettet durch Hanks' gute schauspielerische Leistung. Man muss schon ein Idiot sein, um sich von diesem Film zu beleidigt zu fühlen", schreibt einer der wenigen Verteidiger des Films. Der Vorwurf, das Problem überzubewerten, zieht sich ebenfalls durch den Austausch: "Es ist ein Zufall, Mann… was für ein Verschwörungstheoretiker".
Das Geschäft hinter der Agenda
Jenseits der ästhetischen Bewertung nimmt die ökonomische Analyse einen großen Teil des Austauschs ein. Wer bezahlt das alles? "Man nennt uns die offiziellen Verlustzahlen, die sind enorm, aber sie scheinen über ein UNENDLICHES Budget zu verfügen. Sie steigen nicht vom Zug ab", hält ein Teilnehmer fest. Die kursierende Hypothese: Große Investmentfonds würden die Kinoausfälle ausgleichen, um die Erzählung am Leben zu halten.
Die praktische Schlussfolgerung mehrerer Leser ist die vollständige Abkopplung vom Konsum. "Es ist egal, welchen Müll sie rausbringen, ihr fresst ihn doch so oder so. Euer inhaltsloses Jammern ist euer Erkennungszeichen", hält ihnen ein anderer vor. Und die am häufigsten gegebene Antwort: der kostenlose Download als Weg, das Produkt nicht zu finanzieren. "Immerhin laden wir ihn runter und zahlen kein Geld".
Das verblüffende Detail liegt weder an der Kinokasse noch im Budget. Es liegt darin, dass drei Jahre nach dem Erscheinen die Diskussion immer noch um denselben Film, denselben Schauspieler und dieselbe Liste von Beschwerden kreist. Die Formel funktioniert. Auf beiden Seiten.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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