Xi beklagt das internationale Chaos, während ein chinesischer Tanker Trumps Blockade am Hormuz herausfordert
Ein mit China verbundener Tanker, die
Rich Starry, passierte die Straße von Hormuz am selben Tag, an dem Xi Jinping erklärte, die internationale Ordnung zerfalle. Das Schiff, das 250.000 Barrel Methanol an Bord hat und von den USA sanktioniert ist, wurde von der US-Marine nicht abgefangen. Das Paradox ist kein Zufall: Während Peking den Multilateralismus beschwört, testet es die Grenzen der Blockade, die Trump gegen den Iran verhängt hat.
Xis Rede und Sánchez' Besuch
Beim Treffen mit Pedro Sánchez in Peking erklärte Xi, die internationale Ordnung "zerfalle und versinke im Chaos" – eine direkte Kritik an den westlichen Mächten, insbesondere an der Trump-Regierung. Sánchez, der sich auf die chinesische Linie einließ, forderte eine Stärkung des Multilateralismus. Doch Xis Geste war nicht nur Rhetorik: Stunden später wankte die Seeblockade am Hormuz.
Die Herausforderung in der Straße von Hormuz
Die
Rich Starry war nicht allein: Drei Schiffe passierten die Straße am ersten Tag der Blockade, zwei davon mit US-Genehmigung. Das dritte, die unter panamaischer Flagge fahrende
Peace Gulf, kam ebenfalls durch. Dennoch setzt der chinesische Tanker, der mit Shanghai Xuanrun Shipping verbunden ist, den Maßstab. China deutet bereits an, seine Tanker notfalls militärisch eskortieren zu wollen – was das Risiko einer direkten Konfrontation mit den USA erhöht.
Die Frage, die in der Luft bleibt: Ist das Chaos das Ergebnis von Trumps Politik oder die Gelegenheit, auf die China gewartet hat, um die Spielregeln neu zu definieren?
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