Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Wohnungsbau als organisierte Politik: die Debatte über künstliche Knappheit
Ein Foristen behauptet, Spanien baue pro Kopf weniger Wohnungen als Portugal, und macht die Politiker für die Knappheit verantwortlich. Die Debatte zielt auf die Politik, nicht auf den Markt.
Warum baut Spanien pro Einwohner weniger Wohnungen als fast jedes Nachbarland? Diese Frage geistert seit Jahren durch Wirtschaftsforen, und die Antwort, die an Gewicht gewinnt, ist nicht die des Marktes, sondern die der Politik. Ein Forist behauptet, die Knappheit sei künstlich, und die Verantwortlichen seien die Politiker, nicht die unsichtbare Hand. Die in der Debatte genannten Zahlen weisen auf einen Wohnungsbau unterhalb des portugiesischen Niveaus hin – des Nachbarn, der in Vergleichen immer am schlechtesten abschneidet. Die These ist nicht neu, doch der Ton ist schärfer geworden: Nicht mehr von regulatorischen Fehlern ist die Rede, sondern von bewusstem Design.
Bauen als Wettbewerb zwischen Regionen und Gemeinden
Die erste Ebene des Problems ist die Zuständigkeit. Der Wohnungsbau hängt von den autonomen Regionen und Gemeinderäten ab, was jede staatliche Politik fragmentiert. Dieses Regelwirrwarr ist kein Zufall, sondern hat sich in ein Labyrinth verwandelt, in dem jede Verwaltung der nächsten die Schuld zuschieben kann. Das Ergebnis ist ein Land mit mehr als genug Fläche – so heißt es in der Debatte –, in dem das Bauen aber zum Hindernislauf geworden ist. Wohnungen sind knapp nicht wegen fehlenden Baulands, sondern wegen übermäßiger Bürokratie und perverser Anreize.
Das Geschäft mit der Knappheit: Subventionen, Steuervorteile und Rent-seeking
Manche behaupten, die Politiker tolerierten die Knappheit nicht nur, sondern befeuerten sie mit fiskalischen Instrumenten. Nachfragesubventionen, Steuerabzüge und direkte Hilfen blähen am Ende die Preise auf, statt das Angebot zu erhöhen. Gleichzeitig schreckt man renditehungrige Investoren und Spekulanten nicht ab, die in der Bodenknappheit einen perfekten Verbündeten finden. Der Kreis schließt sich: weniger Neubau, mehr Druck auf die Mieten und eine Jugend, die an die Lehnsherren des 21. Jahrhunderts zahlt, wie es in der Debatte heißt.
Einwanderung, Demografie und das Gespenst der Übervölkerung
Die Diskussion driftet zum demografischen Faktor. Ein Teil der Teilnehmer behauptet, es fehle nicht an Wohnungen, sondern es gebe zu viele Menschen, und macht die legale wie illegale Einwanderung als direkte Ursache aus. Eine andere Strömung weist diesen Rahmen zurück und verweist auf Rekord-Steuereinnahmen: Wären die Menschen das Problem, würden die öffentlichen Einnahmen keine Rekorde brechen. Die Spannung zwischen beiden Lesarten zieht sich durch die gesamte Debatte, mit gegenseitigen Vorwürfen der Vereinfachung. Familienpolitik, Überalterung und Migrationsströme vermischen sich mit Bauspekulation, ohne dass jemand den Kreis schließt.
Jugend, Löhne und Bildung als fehlende Glieder
Vollendet wird das Bild durch die Lage der Jungen. Schlechte Bildung, prekäre Löhne und eine als selbstmörderisch bezeichnete Familienpolitik werden angeprangert. Wohnen ist die Spitze des Eisbergs eines Modells, das die Einheimischen aus den Städten verdrängt und in immer teurere Randgebiete drängt. Die wiederkehrende Schlussfolgerung: Nicht der Markt ist der Hauptschuldige, sondern der politische Rahmen, der ihn gestaltet. Die vollständige Rechnung, mit Bauzahlen pro Einwohner und europäischen Vergleichen, ergibt eine Differenz, die jeden überrascht, der nur auf den Endpreis schaut.
Die Frage ist nicht, ob Wohnungen fehlen, sondern wer davon profitiert, dass sie fehlen. Und solange die Antwort ein Labyrinth der Zuständigkeiten bleibt, wird Bauen das politischste Gut von allen bleiben.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (19 Antworten).
Zwischen 1964 und 1971 wurden in Spanien 1,48 Millionen geförderte Wohnungen fertiggestellt; zwischen 2018 und 2025 nur 78.735, so die Zahlen, die derzeit in einer Debatte kursieren.
Ein YouTube-Nutzer behauptet, sein Vater habe die Morde von Alcàsser gefilmt, und verspricht Snuff-Video-Auszüge. Keine Beweise, nur Erzählung und technische Analyse.
Der 15.8. deutet auf einen massiven Grenzübertritt in Melilla, Spanien, hin: Marokko, der Grenzzaun und ein Aufgebot von nur vier Soldaten markieren ein ungelöstes Dilemma.