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Unter Franco entstanden 1,48 Millionen geförderte Wohnungen – unter Sánchez nur 78.735
Zwischen 1964 und 1971 wurden in Spanien 1,48 Millionen geförderte Wohnungen fertiggestellt; zwischen 2018 und 2025 nur 78.735, so die Zahlen, die derzeit in einer Debatte kursieren.
Unter Franco entstanden 1,48 Millionen geförderte Wohnungen – unter Sánchez nur 78.735
Wie viel geförderter Wohnungsbau hat Spanien in den letzten Jahren geschafft? Die kurze Antwort: sehr wenig. Zwischen 2018 und 2025, unter Pedro Sánchez im Amt in La Moncloa, wurden 78.735 geförderte Wohnungen fertiggestellt, im Durchschnitt 9.842 pro Jahr. Zwischen 1964 und 1971, auf dem Höhepunkt der Franco-Diktatur, waren es 1.482.787, rund 185.348 pro Jahr. Der Vergleich, so grob er ist, ergibt einen Faktor von fast 19 zu eins. Die Zahl kursiert mit Verweis auf die Fundación BBVA als Quelle für die historische Reihe sowie auf eine Auszählung nach Regierungen seit 1981 für die jüngere Zeit. Und damit eine unbequeme Frage: Warum baut die Demokratie weniger sozialen Wohnungsbau als die Diktatur?
Was in den Sechzigern als geförderte Wohnung galt
Bevor man Schlüsse zieht, lohnt ein Blick auf den Umfang der Statistik. Unter dem Plan Nacional de Vivienda 1961-1976 (dem staatlichen Wohnbauplan jener Zeit) fiel der Großteil dessen, was in Spanien gebaut wurde, unter irgendeine Förderregelung: Mietpreisbindung, subventionierter oder gewerkschaftlich organisierter Wohnungsbau. Wir sprechen von zwei Dritteln oder mehr der gesamten Bausubstanz, oft errichtet von privaten Bauherren, die zinslose Vorschüsse, Steuervergünstigungen und vom Staat enteignetes Bauland erhielten. Das Instituto Nacional de la Vivienda (das staatliche Wohnungsbauinstitut) deckte in den bescheidensten Kategorien bis zu 75 % des förderfähigen Budgets ab, und die Obra Sindical del Hogar (die Wohnbaubehörde des Regimes) baute direkt selbst.
Das widerlegt die Zahl nicht. Es erklärt sie. Die staatliche Maschinerie der Sechziger war eine Monokultur: Fast der gesamte Wohnungsbau lief durch denselben Trichter. Heute ist der Trichter eng, und der private Bauherr schaut weg.
Der Preis einer geförderten Wohnung 1968
Eine weitere Zahl, die in denselben Runden kursiert: Eine geförderte 80-Quadratmeter-Wohnung in einer Großstadt kostete 1968 umgerechnet 240 Euro Monatsmiete und rund 250.000 Peseten Kaufpreis, etwa 52.000 Euro in heutiger Kaufkraft. Bei einem Durchschnittslohn von 8.000 Peseten pro Monat war der Kauf nach etwa 32 Monaten abbezahlt. Heute, mit denselben Parametern, dehnt sich die Spanne auf 16 Jahre aus. Die Rechnung ist grob – sie ignoriert Lohninflation und die Qualität des Wohnungsbestands –, aber sie zeigt eine Richtung: Geförderter Wohnungsbau war damals wirklich bezahlbar.
Der Einwand: Ohne Freiheit kein Verdienst
Die Verteidigung der Franco-Zahl stößt an eine offensichtliche Mauer. Die Diktatur hat viel und billig gebaut, ja, aber sie hat auch ermordet, eingesperrt und zum Schweigen gebracht. Manche halten das Bauen nicht für einen Ausgleich zum politischen Preis; dagegen spricht, dass der Vergleich mit einer Demokratie angestellt wird, die sich ihres Sozialstaats rühmt, im Bereich des öffentlichen Wohnungsbaus aber nichts davon zeigt.
Das Gespräch driftete zur Instandhaltung ab. Manche behaupten, die Wohnblöcke der Entwicklungsära hätten Sonderabgaben von mehr als 600.000 Euro für Setzungsrisse und Geschossdecken angehäuft – was die Frage aufwirft, ob viel und schlecht bauen das bessere Geschäft ist als wenig und teuer. Die Antwort steht nicht fest.
Warum die jetzige Regierung den Trick nicht wiederholt
Die logische Frage: Wenn das Problem das Angebot ist, warum baut man nicht 1,5 Millionen Wohnungen und verteilt sie? Die Hindernisse sind Grundstücke, Finanzierung und Rechtsrahmen. Der Staat hat heute nicht mehr die Enteignungs- und Erschließungsbefugnisse, die das INV hatte, und der öffentliche Haushalt konkurriert mit Gesundheit, Renten und Schulden. Der in acht Jahren fertiggestellte geförderte Wohnungsbau erreicht nicht einmal 6 % der Franco-Zahl.
Die Grafik der historischen Reihe, mit ihrem Höhepunkt in den Sechzigern und dem anschließenden Einbruch, hinterlässt ein Bild, das keiner Adjektive bedarf.
Am Ende geht es in der Diskussion nicht um Franco. Es geht darum, ob dieses Land in der Lage ist, bezahlbaren Wohnraum zu bauen, ohne dass ein Diktator die Erlasse unterschreibt. Mit diesen Zahlen lautet die Antwort weiterhin: nein.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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