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Weniger als 1 % der Enkel-Zertifikate ausgestellt, zeigt Urteil des Obersten Gerichts
Von 31.390 geprüften Akten wurden nur 91 Zertifikate ausgestellt: 0,28 %. Die Zahl aus dem Beschluss des Tribunal Supremo, mit der Buxadé eine Mehrheit fordert und die Lage umkehren will.
Von 31.390 geprüften Akten hat das Tribunal Supremo (das Oberste Gericht Spaniens) 91 Zertifikate ausgestellt, 0,28 %. Das ist die Zahl, die der Europaabgeordnete Jorge Buxadé (Vox) als „Gesetzesbetrug“ und „Wahlbetrug auf Raten“ bezeichnet.
Die Zahl brachte **Jorge Buxadé**, Europaabgeordneter von Vox, in einem Beitrag auf X ins Spiel: Der Beschluss des Tribunal Supremo zeigt nach seiner Lesart, dass von **31.390 geprüften Akten** nur **91 Zertifikate** ausgestellt wurden. Das sind **0,28 %**. Weniger als 24 Stunden brauchte er laut seinem Beitrag, um den Beweis zu haben.
## Was genau im Beschluss des Obersten Gerichts steht
Die Zahl, mit der Buxadé argumentiert, stammt aus einem Beschluss des **Tribunal Supremo**, der laut seinem eigenen Beitrag zugestellt wurde. Der Text spricht von geprüften Akten und ausgestellten Zertifikaten: zwei verschiedene Größen, die man nicht vermischen sollte. Eine geprüfte Akte ist kein erteiltes Zertifikat, und der Prozentsatz, der aus der Division von 91 durch 31.390 resultiert, sind die **0,28 %**, die er selbst hervorhebt.
Buxadé nennt das Ergebnis einen „Skandal“, „Gesetzesbetrug“ und „Wahlbetrug auf Raten“. Das sind seine Worte, keine juristische Bewertung. Der Beschluss enthält, so wie er ihn zitiert, keine solche Einordnung.
## Warum das Verhältnis wichtig ist
Der Abstand zwischen Geprüftem und Zertifiziertem ist der Kern der Sache. Wenn aus **31.390 Akten** nur **91 Zertifikate** hervorgehen, liegt das Verhältnis bei etwa einem Zertifikat pro **345 Akten**. Genau dieses Missverhältnis macht Buxadé zum politischen Argument: Er fordert „eine ausreichende Mehrheit, um es in einer Minute umzukehren“.
Der Hintergrund ist die Überprüfung von Akten im Zusammenhang mit Zertifizierungen, ein Thema, das sich in den Wahlkampf eingeschlichen hat. Wie viele Akten noch ausstehen und nach welchen Kriterien geprüft wird, dazu macht Buxadé in seinem Beitrag keine Angaben.
## Die Mehrheitsforderung und der Wahlkampfkontext
Das Ende des Beitrags ist eindeutig: „Gebt uns eine ausreichende Mehrheit, um es in einer Minute umzukehren.“ Buxadé verknüpft die Zahl mit einer parlamentarischen Mehrheit, die eine Änderung der Lage ermöglichen würde. Das ist eine Stimmenforderung, keine Beschreibung des Beschlusses.
Man sollte trennen, was der Beschluss sagt, von dem, was der Europaabgeordnete daraus schließt. Die **0,28 %** sind Arithmetik auf Basis zweier genannter Zahlen. „Wahlbetrug“ ist ein politischer Vorwurf, der eines Beweises bedarf und im Beschluss nicht vorkommt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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