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Feijóo rechnet vor spanischer Wahl mit eigener Niederlage
Der Chef der spanischen PP erklärt, den Sieg bei der Wahl am 29. November werde es "nicht geben". Der Satz kursiert in den sozialen Medien und widerspricht dem Wahlkampf-Ton seiner Partei.
Feijóo hat erklärt, dass ein Sieg bei der Wahl am 29. November "nicht geben" werde – ein Satz, der die Erwartungen seiner eigenen Partei weniger als einen Monat vor der Abstimmung dämpft.
## Der Satz, der den Wahlkampf untergräbt
"Die Wahl gewinnen, das wird nicht passieren." Der Satz, der **Alberto Núñez Feijóo** zugeschrieben wird, kursiert derzeit in den sozialen Medien und wirkt bei denen, die auf einen Sieg-Ton gehofft hatten, wie ein Eimer kaltes Wasser. Die Äußerung bringt den Chef der PP (konservative Volkspartei Spaniens) weniger als einen Monat vor dem **29. November**, dem Termin für die Parlamentswahl, in die Defensive. Es ist kein expliziter Verzicht, klingt aber nach gedrosselten Erwartungen.
Der Kontext zählt. Feijóo geht in diese Wahl nach einer Legislaturperiode voller Konfrontation mit der Regierung von **Pedro Sánchez** und einem Wahlkalender, der eine Abstimmung an die nächste reihte. So wie der Satz verbreitet wird, bleibt offen, ob er ein knappes Ergebnis oder eine klare Niederlage meinte.
## Eine Botschaft, die als Eingeständnis von Grenzen gelesen wird
Auffällig ist nicht nur, was er sagt, sondern wann. Weniger als einen Monat vor der Abstimmung spricht ein Kandidat, der regieren will, normalerweise davon, Mehrheiten zu gewinnen – nicht davon, den Sieg auszuschließen. Bestätigt sich der Satz in seinem vollen Kontext, wäre er ein stillschweigendes Eingeständnis, dass der erste Platz für die Partei nicht sicher ist.
Diese Lesart passt zu einem Szenario zersplitterter Stimmen und Koalitionsverhandlungen nach der Wahl, die jedes Ergebnis prägen. Gewinnen reicht nicht; man muss Bündnisse schmieden. Und Feijóo scheint diese Rechnung, dem zugeschriebenen Satz zufolge, eher verinnerlicht zu haben als seine eigenen Wähler.
## Was die PP mit dieser Botschaft riskiert
Politik ist auch Erwartungsmanagement. Wenn ein Führer sagt, er werde nicht gewinnen, mobilisiert er weniger und demotiviert die eigenen Anhänger. Der Satz, ohne den Rest der Rede verbreitet, kann als Kommunikationsfehler oder als ehrliches Geständnis gelesen werden. In beiden Fällen ist die Wirkung dieselbe: Er setzt die Vorstellung fest, dass der **29. November** keinen klaren Sieg der PP bringen wird.
Mit dem Zitat sollte man vorsichtig sein, bis der volle Kontext bekannt ist. Aus einem längeren Auftritt herausgerissene Sätze ändern schnell ihre Bedeutung – und im Wahlkampf wiegt das schwer.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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