Waves steigt um 100 % in 24 Stunden, nachdem Stablecoin USDN ihre Kopplung verliert

Waves legt in 24 Stunden 100 % zu, nachdem die Stablecoin USDN ihre Dollar-Kopplung verloren hat. Der Schatten von Terra Luna liegt über dem Rebound des Tokens.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Waves steigt um 100 % in 24 Stunden, nachdem Stablecoin USDN ihre Kopplung verliert
Waves erholt sich um 100 % an einem Tag – und der Schatten von Terra Luna kehrt zurück

Ist das eine echte Erholung oder der klassische Dead Cat Bounce, der letzte Sprung eines toten Katers? Der Waves-Token, der seit Tagen fiel, hat einen Anstieg von 100 % in 24 Stunden verzeichnet, und der Vergleich mit Terra Luna – das an einem Tag um 1.000 % stieg, bevor es auf null fiel – ist zur Pflichtreferenz geworden. Für den vorherigen Absturz gab es einen namentlich bekannten Schuldigen: USDN, die Stablecoin des Ökosystems, verlor ihre Kopplung an den Dollar. Wer am 31. März zu 60 Euro gekauft hatte, sah, wie der Preis auf 30 Euro abstürzte. Dort begann die Wette.

Von 60 auf 30 Euro: USDN verliert ihre Kopplung

Der Auslöser war kein Gerücht, sondern eine in den Charts überprüfbare Tatsache. USDN verlor ihre Dollar-Kopplung, und der Token bezahlte das mit einem Einbruch, der in wenigen Wochen die Hälfte seines Werts auslöschte. Reingefallen ist die Bezeichnung, die zusammenfasst, was einige Käufer taten: Sie stiegen in der Hoffnung auf einen Rebound ein und spürten, wie der Boden unter den Füßen wegbrach.

Wer nur auf Plattformen handelt, an denen USDN nicht gelistet ist – Kraken ist der genannte Fall –, erfuhr es spät. Dieses Detail erklärt, warum ein Teil der Betroffenen den Bruch nicht kommen sah: Die Stablecoin war an ihrer Börse nicht gelistet, also kam die Warnung auf anderen Wegen. Der Fall auf 30 Euro war für viele die erste echte Warnung.

Warum wird Waves mit Terra Luna verglichen?

Der Vergleich hat seine Logik und seine Grenzen. Terra Luna fiel buchstäblich auf null, halten die Verteidiger von Waves dagegen, während der Token im Monat 35 % verloren hat – eine Zahl, die in diesem Markt als übliche Volatilität gilt. Die Spanne der letzten 90 Tage reicht tatsächlich von einem Tief von 4,18 Dollar bis zu einem Hoch von 62,36 Dollar: Wer den Boden durchgehalten hat, sah seine Position vervielfacht.

Die optimistischste Rechnung geht davon aus, dass der Rebound bis auf 15 Dollar steigen kann. Das pessimistische Szenario basiert auf einer anderen Prämisse: dass die 100 % in 24 Stunden der letzte Aufbäumen vor dem erneuten Absturz sind. Und hier ist der Bias gehebelter Positionen zu bedenken: Wer mit 16x Hebel in Futures einsteigt, investiert nicht, sondern wettet, und ein einziger Wick liquidiert ihn, bevor sich die Analyse bestätigt.

Die 3 % Health Factor des DeFi-Protokolls

Die Zahl, die am meisten Staub aufwirbelt, steckt nicht im Preis, sondern im Inneren des Projekts. Der Health Factor des DeFi-Protokolls soll auf 3 % gefallen sein, und laut Beobachtern der Wallets wurden BTC, ETH, BNB, BUSD und USDT bereits aus dem System abgezogen. Wenn dieser Abfluss von Mitteln bestätigt wird, ist das Problem nicht mehr ein Kursproblem, sondern eines der strukturellen Liquidität.

Daher die Warnung, die kursiert: Wer Mittel im Staking hat, sollte sie abziehen, denn ein Pool ohne Liquidität kann einen Absturz von 80 % an einem einzigen Tag auslösen. Das ist eine Prognose, keine vollendete Tatsache. Aber es erklärt, warum der Rebound mit Misstrauen betrachtet wird: Der Preis steigt, während die Kasse leer wird – und das ist in der Geschichte dieser Branche fast nie gut ausgegangen.

Ein Token kann an einem Tag um 100 % steigen und trotzdem nicht wieder auferstehen. Der Candlestick-Chart sieht schön aus. Die Liquidität des Protokolls weniger.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (11 Antworten).

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